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Raphael lief durch die Winkelgasse und suchte seinen Vater. Weasley und Granger hatte er nicht nochmal gesehen, wollte er auch nicht. Während des letzten Jahres hatte er sich mit den beiden zerstritten. Wobei, zerstritten hatte er sich nur mit Ron. Dieser hatte mal wieder seien Eifersucht nicht im Griff und beschuldigte Raphael ins Trimagische Turnier eingetreten zu sein, ohne ihm zu sagen wie. Hermine wollte nicht zwischen den beiden stehen und hatte sich von beiden zurück gezogen, erst nach der ersten Aufgabe wollte sie sich entschuldigen, doch Raphael hatte einfach genug. Die beiden kannten ihn seit Jahren und wussten, das er kein Interesse an Ruhm hatte und doch hatten sie ihn verlassen. Er wusste, er würde sich mit ihnen auseinandersetzen müssen, aber nicht jetzt. Raphael fand seinen Vater in der Apotheke. „Hast du alles? Was ist los?“ Raphael erzählte seinem Vater das er seine ehemaligen Freunde gesehen hatte und ihnen noch aus dem Weg gehen wollte. So verbrachte Raphael mit seinem Vater den restlichen Tag und am Abend ging es wieder nach hause. 3 Tage vor dem neuen Schuljahr bekam der Junge auch seinen neuen Zauberstab, den er aus der Nocturngasse bestellt hatte. Anders als die bei Ollivander, war dieser Stab extra für ihn hergestellt wurden. Er bestand nun aus Graueiche, deshalb war er auch in einem dunklen Grau gehalten, war 11 3/5 Zoll lang und hatte das Haar einer Banshee als Kern. Dieser Stab war sehr gut und fühlte sich für Raphael viel besser an, als sein alter aus Stechpalme.

Das beste an seinem Stab war aber auch, es befand sich nicht die Spur auf diesem, was hieß er konnte auch in den Ferien zaubern. Am 1. September verabschiedete sich Raphael von seinem Vater, der ihn noch zum Bahnhof brachte, danach fuhr er alleine mit dem Zug, während Severus bereits in Hogwarts war. Die Fahrt war auch ruhig, einmal bekam er Besuch von Draco Malfoy und seinen Freunden, die wissen wollten wer er war. „Ich bin Raphael Snape. Ich komme ab diesem Jahr nach Hogwarts.“ Draco hob nur seine Augenbraue. „Severus ist mein Patenonkel, warum hat er mir nie gesagt das er einen Sohn hat?“ „Dad wollte nicht das ich bekannt werde, damit ich in Ruhe gelassen werde. Durch seine Vergangenheit wusste er das ich auch ein Ziel sein konnte, doch nun bin ich alt genug, meine alte Schule zu und ich bin der Meinung, ich könnte zu meinem Vater stehen.“ „Dann wirst du auch dem dunklen Lord dienen?“, fragte das Mädchen in der Gruppe, wodurch sie gleich von Draco angezischt wurde. „Sei still, Pansy! Niemand soll wissen, das der Lord wieder da ist.“ Raphael winkte nur ab. „Dad erzählte mir allen und nein, ich bin nicht auf der Seite des Lords, allerdings bin ich auch nicht gegen ihn. Mich interessiert dieser Kampf nicht, da ich nach Hogwarts eh wieder ins Ausland gehe.“ „Wie ist deine Einstellung zu Schlammblütern und Muggeln?“, fragte Grebbe. „Muggel sollten nichts von unserer Welt wissen, was ihre magisch begabten Kinder angeht, diese sollten wir sofort in magische Familien holen, wo sie sicher sind. Ich bin ganz ehrlich, ich bin ein Halbblut, aber auch wenn ich ein Reinblut wäre, dieses Gehabe stört mich. Mir ist es wichtig wer magisch begabt ist und wer nicht, und nicht welches Blut jemand hat. Ich stimme dem Lord soweit zu, dass Muggel nicht in unsere Welt gehören, aber das er so viel mordet, auch magische Menschen, nein damit will ich nichts zu tun haben.“ „Aber Muggel sind Dreck! Sie sind primitiv und stehen unter uns.“; meinte nun Pansy, doch Rapahel schüttelte nur den Kopf. Die Restliche Fahrt erzählte er ihnen was die Muggel alles geschaffen haben und wie gefährlich es wäre, sich ihnen zu zeigen. Zwar wollten die Kinder ihm nicht glauben, doch er meinte dazu nur: „Wenn der dunkle Lord wirklich offen gegen die Muggel in den Krieg ziehen würde, würden wir sterben. Es gibt viel mehr Muggel als Zauberer und Hexen auf der Welt. Ihre Waffen sind schnelle rund tödlicher, das müsst ihr akzeptieren sonst wird es ein böses Erwachen.“ „Also bist du doch ein ekelhafter Muggelfreund, was Snape?“ nun wurde Raphaels Blick eiskalt und erinnerte an den seines Vaters, so das Parkinson zusammen zuckte.

„Ich bin kein Muggelfreund, aber ich bin auch kein Narr der Sie unterschätzt. Wir haben es im Mittelalter nicht geschafft die Muggel auszulöschen, jetzt, wo ihre Waffen noch mächtiger sind, werden wir es erst recht nicht schaffen. Der Dunkle Lord ist alt genug, um zu wissen was die Muggelwaffen anrichten können. Erkundigt euch mal über die beiden Muggelweltkriege, besonders den 2. In diesem hatten wir Zauberer mit Grindelwald zu tun. Ich werde mich dem Lord nicht in den Weg stellen, aber ich werde mich ihm auch nicht anschließen. Gleichzeitig werde ich aber auch nicht auf Dumbeldores Seite stehen. Jemand der ein Kind als Soldat aufbaut, ist für mich nichts weiter als ein Feigling.“ „Du meinst Potter? Mein Vater sagte mir das im Ministerium einiges los war, als herauskam das dieser einen neuen Vormund hat und verschwunden ist. Laut Dad soll Dumbeldore im Ministerium ziemlich viel Wirbel verursacht haben, um den Jungen zu finden.“, meinte Draco. Raphael nickte. „Dad erzählte mir von Potter. Voreingenommen, aber ja. Ich weiß nicht wo er jetzt ist, aber soll er dort bleiben. Das hier ist nicht sein Krieg und ich würde es auch nicht einsehen mich wie einen Trottel behandeln zu lassen, nur weil man mir nicht glaubt. Sehen wir es so. Potter ist Weg, der Lord hat keinen Gegner mehr, außer Dumbeldore, und der Junge selber kann in Frieden leben. Win Win für alle.“ Als der Zug in Hogsmeade ankam und alle ausstiegen, begegnete die Gruppe leider, so empfand es Raphael, Weasley und Granger. „Na Malfoy, wie war dein Sommer? Schön dem dunklen Lord die Füße geleckt?“ Draco reagierte nur mit Spott darauf. „Weasley, ein Blutsverräter wie du, sollte lieber nicht so die Klappe aufreißen. Und benimm dich, sonst ziehe ich dir Punkte ab.“ damit deutete Draco auf das Vertrauensschüler Wappen. „Kannst du gar nicht, ich bin auch ein Vertrauensschüler.“ „Oh man, wie kommt Dumbeldore den darauf? Ich meine Granger verstehe ich sogar, sie hat Grips, aber du? Da wäre Longbottom ja besser.“ die Slytherins lachten und Rot sah wütend aus. Er wollte etwas sagen, da viel sein Blick auf Raphael. „Wer bist du den?“ „Das erfährst du später, Weasley. Sag mal Draco, muss ich mit euch fahren, oder mit den Erstklässlern?“ Draco hatte Raphael das Du angeboten, welches er auch gerne annahm. Der junge Malfoy war gar nicht so übel, wenn man ihn etwas genauer kannte. Raphael merkte schnell, er hätte damals die Freundschaft nicht ausschlagen sollen, doch er war jung und dumm gewesen, außerdem hatte Weasley ihn mit Vorurteilen belagert.

„Du wirst mit den Booten fahren müssen, wir sehen uns dann später. Ich denke du kommst zu uns?“ „Das oder Ravenclaw.“ „Auch noch akzeptabel.“, damit verabschiedete sich die Gruppe und Raphael wollte zu Hagrid gehen, doch Weasley hielt ihn zurück. „Du solltest dich nicht mit den Schlangen einlassen, dass sind alles Todesser und Schwarzmagier.“ Kühl sah Raphael den Rothaarigen an. „Ich entscheide mit wem ich mich einlasse, und ob sie nun Todesser sind oder nicht, ist mir egal. Ich stehe auf keiner Seite.“, dann ging er zu den Booten. Nach der Fahrt wurden die Schüler wie immer von McGonagall begrüßt. Ihn sah die Lehrerin besonders streng an, sicher weil er Severus Sohn war. „Mr. Snape, Sie werden gleich als erster eingeteilt, folgen Sie mir alle.“ die Professorin führte die Erstklässler in die Große erleuchtete Halle. Die Schüler saßen bereits an ihren Tischen und auch die Lehrer waren da. Bevor es losging stand Dumbeldore auf und begrüßte alle. „Liebe Schüler und Schülerinnen, ich begrüße euch zu einem neuen Jahr in Hogwarts. Bevor wir die Erstklässler einteilen, wird ein älterer Schüler eingeteilt. Begrüßen Sie alle bitte Raphael Snape, er kommt aus einer kleinen magischen Schule die schließen musste, und daher wird ab diesem Jahr unsere alte Schule besuchen. Mr. Snape, bitte setzten sie sich auf den Stuhl.“ Raphael setzte sich und bekam den Hut aufgesetzt, dessen Stimme er auch gleich in seinem Kopf hörte. //Oh ha! Harry Potter, scheinbar bist du nun zur Vernunft gekommen?// //Ja bin ich, aber nenn mich nicht Harry. Harry Potter ist fort, ich bin Raphael Snape.// //Natürlich. Nun, ich sagte es dir damals schon und ich sage es dieses mal auch, und jetzt lasse ich mich nicht von meiner Entscheidung abbringen// „SLYTHERIN!“ stolz ging er zum Schlangentisch, wo er begrüßt wurde, danach wurden die anderen Erstklässler eingeteilt, dann stand Dumbeldore wieder auf. Er hielt seine Rede, von wegen was verboten war und das es einen neuen Lehrer gibt. Die neue Lehrerin in VgdDK war eine hässliche in Pink gekleidete Frau, die Raphael an eine Kröte erinnerte, diese unterbrach Dumbeldore auch einfach und laberte davon, dass das Ministerium immer bemüht war die Schüler zu förder und bla bla bla, Raphael hörte gar nicht zu. Zum Schluss meinte Dumbeldore noch, dass Harry Potter nun privat unterrichtet wurde, da es für ihn sicherer wäre, doch glaubte dies niemand, da eh öffentlich bekannt wurde, das Potter das Land verlassen hatte. Manche nannten ihn einen Feigling, das waren die, die Dumbeldore glaubten, andere sagten der Junge sollte einfach seine Ruhe haben, und anderen war es egal.

Es gab das Essen und nach dem Fest begaben sich alle in ihre Gemeinschaftsräume. Dort wurden die Schlangen nochmal von ihrem Hauslehrer begrüßt, der einige Regeln klarstellte, danach ging es ins Bett. In Slytherin hatten die Schüler ab dem 3. Jahr Einzelzimmer, etwas was Raphael sehr begrüßte. Sein Schrank war bereits eingeräumt und sein Bett bezogen. Der Raum war groß und durch das Fenster hatte er einen sehr guten Blick in den Schwarzen See. Ein eigenes kleines Badezimmer gab es auch, was er gleich nutze. Er duschte und machte sich danach Bett fertig, dann legte er sich schlafen. Der Tag war lang und er war müde, ab morgen würde der Unterricht beginnen und da wollte er ausgeschlafen sein. Endlich konnte er auch zeigen was er konnte, ohne das man ihn deswegen hasste. Naja die Löwen würden ihn eh hassen, einfach weil er ein Slytherin war und vor allem weil er ein Snape war. Aber egal, sollten die doch, es störte ihn nicht. Er würde sich wehren und nicht mehr von anderen beschimpfen lassen. Harry Potter war zurückhaltend und brav, doch er war nicht mehr Harry Potter. Raphael Snape war er nun, und dieser war genau wie sein Vater, kühl, stark und konnte sehr schnell böse werden, wenn man ihn angriff.

Raphael Snape Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt