Du wirst nicht alleine sein!

177 9 1
                                        

Ich schreckte hoch.
Ich lag bei Philipp im Zimmer.
Der Einsatz von vor ein paar Tagen ging mir nicht mehr aus dem Kopf.
Philipp musste zu Clara da es ihr nicht gut ging.
Ich stand auf und lief nach unten.
2:59 Uhr.
Gegen 4 Uhr schien mein Kopf zu explodieren.
Mir war kalt weshalb ich mich eingekuschelt in 3 Decken in Mein Bett legte.
Ich hatte mir einen Pulli von Philipp gemobbst aber warm war mir immer noch nicht.
Ich beschloss in die Küche zu gehen um mein Handy zu holen.
Oben angekommen schrieb ich Philipp.

~Hey, ich wollte dich nicht wecken aber könntest du mich bitte für heute vom Dienst abmelden?~

Ich deckte mich wieder zu und versuchte zu schlafen.
Gegen 7 Uhr hörte ich wie jemand die Tür auf schloss.
Philipp kann es nicht sein!
Er hat Dienst!
„Thomas?!"
Clara??
Ich hörte wie sie die Treppen hoch lief und an meinem Zimmer klopfte.
Sie trat ein und erschrak.
„Hey"
Sie kam zu mir und stellte eine Tasse Tee auf meinen Nachttisch.
„Philipp kommt gleich!"
Ich sah sie verwundert an.
„Er-hat doch-Dienst?"
Sie schüttelte den Kopf.
„Ich muss weiter! Kann ich noch was für dich tun?"
Ich schüttelte den Kopf.
„Danke!"
Ich schlief wieder ein nachdem Clara gegangen war.
„Thommy?"
Ich schlug meine Augen auf und sah Philipp an.
Er kam auf mich zu und schloss mich in seine Arme.
„Ich hatte so Angst um dich!"
••••
Der Infekt ist jetzt schon 4 Tage her!
Gerade lief ich mit Philipp in die Wache.
Ein Paar Minuten später saß ich mit Philipp im RTW.
Der Wald sah von außen echt gruselig aus!
Philipp und ich liefen, begleitet von Paul und Stefan, in den Wald.
„Seh ich das Richtig es ist kein vermissten Fall sondern eine Verletzte Person?"
Stefan nickte.
Warum wir die Polizei brauchten? Keine Ahnung!
„Ein Mann mit braunen Haaren und einer rot weißen Jacke soll die Person angegriffen haben!"
Wir liefen weiter bis Paul an seine Pistole griff.
Ich sah einen Mann welcher auf uns zu kam.
Als meine Augen seine trafen verkrampfte ich mich.

Just hold me close inside your arms
tonight
Don't be too hard on my emotions
'Cause I need time

Der Mann drehte sich um und rannte los. Paul und Stefan rannten ihm hinterher.
Plötzlich hörte man Paul schreien.
Ich rannte los aus dem Augenwinkel sah ich wie Franco und Jacky angelaufen kamen.
Ich sah wie der Mann die Pistole auf Stefan gerichtet hielt Paul hielt sich seinen Knöchel.
Ich nahm meinen Mut zusammen und stellte mich vor Stefan.
Der Man sah mich an.
Er lachte auf.
„Mach keinen Mist!"
Er sah mich überrascht an.
„Ach komm schon Thomas! Ob ich dich oder den dummen Bullen umlege ist nun wirklich egal!"
Ich sah Pauls verwirrten Blick.
Ich atmete kurz durch bevor die ganzen Wände in mir zusammenbrachen.
„Weist du was?! Nehm mich aber lass meine Kollegen in Ruhe! Wie konntest du damals einfach nur so zusehen?! Wie konntest du als mein Onkel nicht zu mir halten! Wie konntest du zusehen während er mir meine Schwester wegnahm wie?!"
Er kam auf mich zu.
In der Zeit wo meine Eltern mich geschlagen hatten, habe ich gelernt mich zu wehren.
Ich lief um Stefan herum und ein paar Schritte rückwärts bis ich an einen Baum anstieß.
Der Mann wollte mich an meinen Armen packen ich schlug seine Hände weg.
Als er mir einen Tritt in die Magengrube verpassen wollte, wischte ich ihm nach links aus.
„Du Dreckskerl!"
Er rannte auf mich zu, ein Blick an meinem Onkel vorbei verriet mir das Philipp, Franco und Jacky wie erstarrt auf mich starrten.
Plötzlich stand er mit einem Ast vor mir.
„Leg den Ast weg! Ich mein es ernst!"
Langsam kam leben in Philipp, Franco und Jacky.
Franco lief mit Philipp zu Paul.
Er wollte mich gerade mit dem Ast schlagen als ich nach rechts weg rannte.
„Ihr bleibt alle wo ihr seid! Oder das letzte Stündchen hat für euren Freund geschlagen!"
Ich wendete meinen Blick zu Philipp.
Jacky legte vorsichtig einen Arm um ihn.
Ich lächelte und Hauchte ein „Ich hab dich lieb" in Richtung Philipp bevor ich einen Schlag auf den Kopf spürte und zu Boden ging.
••••
Wach wurde ich in einem Kalten Keller.
Ich versuchte meine Hände anzuheben.
Ich tastete meinen Körper nach meinem Funkgerät ab.
Ich hab es noch!
Ich versuchte Philipp an zu funken.
„Philipp für Thomas?"
Scheiße!
Ich hörte wie die Tür geöffnet wurde.
„Hallo mein Lieber!"
Er schlug auf mich ein, trat mich und schnitt mir in die Arme.
Er verlies den Raum und ich schloss die Augen.
Alle Erinnerungen mit Philipp flogen mir im Kopf herum.
Ich will ihn nicht verlieren!
Das ging noch 3 Tage so weiter bis er mich zu einem Spaziergang drängte, mir wurden die Augen verbunden bis wir an einer kleinen Hütte ankamen.
Wir liefen weiter plötzlich blieb er stehen und machte mir meine Augenbinde ab.
Ich konnte mich kaum auf den Beinen halten.
Ich sah vor mich und schluckte.
Dort war ein kleiner Abhang.
Er war nicht ganz steil aber es würde genügen um Tod zu sein wenn ich-Stopp!
„Viel Spaß!"
Er schluckte mich so das ich stolperte und fiel.
Ich hörte wie er weg rannte bevor ich auf etwas weichem zu rutschen begann.
Ich schlug meine Augen auf und atmete erleichtert auf.
Der Hang war nicht so steil und ich war auf lockerer Erde auf gekommen.
Ich erkannte die Stelle im Wald.
So schnell es meine Schmerzen zu ließen rannte ich in Richtung Wache.
Ich wusste das man von hier gut 1 Stunde bis zu ihr braucht.
Ich lief so schnell es ging.
Ich sah eine Parkuhr und erschrak.
6:20 Uhr!
Ich rannte weiter aber die letzten Meter waren verdammt schwer.
Ich stürmte in die Wache rannte zum Aufhentalsraum und riss die Tür auf.
3 Köpfe schnellten zu mir.
„Thomas?!"
Philipp sprang auf und rannte zu mir.
„Gott wie siehst du den aus?! Geht es dir gut?! Hast du wo schmerzen??"
Ich nickte und schwankte im nächsten Moment.

When I think I realize how much you've done for meGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt