„Philipp?!"
Ich stellte meine Tasche in die Abstellkammer und lief schnellen Schrittes ins Wohnzimmer.
Ich lief langsam auf Philipp zu welcher auf dem Sofa schlief ich lächelte und setzte mich zu ihm.
Ihm geht es gut!
Gott sei Dank!
••••
Es war Frühling und das Ereignis schon mehrere Monate her.
Philipp und ich waren gerade auf der Wache als Jacky und Oli, letzterer schimpfend, in den Raum stapften.
„Oli! Beruhig dich!Die Kinder gehen Raus und spielen Fußball! Da passiert halt mal etwas!"
In dem Moment ging Philipps und mein Melder.
Wir rannten zum RTW Philipp fuhr.
Einsatz Fußballplatz! Toll!
Philipp und ich kamen an, aber als wir sahen wie viele verletzte es waren beantragten wir sofort Verstärkung und die Polizei.
Philipp rannte mit einem EKG los und kniete sich zu einem der verletzten.
Eine Person stand einen Meter von mir entfernt was sie in der Hand trug konnte ich nicht sagen!
Ich sah aus dem Augenwinkel wie sie es auf den Boden legte.
Ich drehte mich um sah wie er zum Schuss ansetzte und drehte mich aus Reflex nach links.
Ich spürte mitten in meiner Bewegung einen harten Aufprall auf meiner rechten Gesichts Hälfte.
Ich lies den Rucksack fallen.
Meine rechte Hand wanderte an mein Gesicht.
Augenblicklich spürte ich wie etwas meine Nase hinunterlief.
Ich hielt die Rechte Hand unter diese und erschrak.
Fuck!
„Weg von unserem Kollegen sofort!"
Matilda! Paul!
Ich lies mich langsam auf die Stufen des RTWs sinken.
Meine Nase blutete unaufhörlich.
Pov:Philipp
Ich setzte mich zu der einen Person und atmete erleichtert auf es sah nur schlimm aus!
Ich drehte mich zu Thomas und sah wie ein Junge ihm einen Ball direkt ins Gesicht Schoss.
Mein Atem stockte Thomas nahm seine Hand vor seine Nase und lies sich auf die Stufen des RTWs sinken.
Ich rannte los.
Oli und Jacky sah ich aus dem Augenwinkel wie sie zuerst zu der Person gingen dann aber mir mit ihren Blicken folgten.
Vor Thomas kniete ich mich auf den Boden.
Pov:Thomas
Langsam wurde mir schwindelig.
Philipp lies sich plötzlich vor mich sinken.
Von meiner Hand tropfte langsam das Blut.
Philipp erschrak sichtlich.
Ich sah ihn an.
Ich wusste er konnte meinen Blick deuten.
Er half mir vorsichtig hoch, das Blut lies ich laufen.
Er setzte mich angelehnt an den RTW hin.
Ich spürte wie das Blut meinen Hals hinunterlief.
Ich musste kurz Husten.
Wie zu erwarten war Es Blut.
Philipp entwich alle Farbe und er winkte Oli zu sich.
„Philipp wa-"
Oli kam angerannt und sah ebenfalls ziemlich geschockt aus.
„Wad habt ihr hier angestellt?"
„Thomas hat einen Fußball ins Gesicht bekommen und jetzt hustet er Blut!"
Philipp schien fast zu hyperventilieren.
Jacky welche die Patienten übergeben hatte rannte auf uns zu.
Sie nahm Philipp ein stück von mir weg.
„Oli beruhig dich! Das Blut ist nur meinen Hlas hinunter gelaufen!"
Oli atmete auf.
Er half mir auf da er mein Gesicht säubern wollte.
Meine Nase Blutete immer noch von dem pochen in meinem Gesicht nicht zu schweigen!
Oli stand vor mir und hielt mir ein Taschentuch an die Nase als mir plötzlich schwindelig wurde.
Oli der gerade einen Zugang vorbereitete schien dies nicht zu bemerken.
Ich sah mich panisch um.
Meine Augen trafen Philipps.
Philipp sah in Richtung Jacky welche eben mit den Polizisten sprach.
Philipp rannte los.
Oli richtete sich auf und erschrak.
„Ne das machen wir anders sofort in die Klinik! Jacky! Philipp!!"
„Bin schon da!"
Oli erschrak.
„Du siehst auch nicht besser aus!"
Ich griff nach Philipps Arm und hielt mich fest.
„Philipp..."
„Thommy! Schau mich an!"
Ich wollte es doch schaffte es nicht.
Alles wurde schwarz so dass ich auf den Boden sackte.
••••
Ich schreckte hoch.
Diese Alpträume hatte ich in letzter Zeit öfters.
Ich stand auf lief zu Philipps Zimmer und drückte die Tür langsam auf.
„Philipp?"
Ich spürte wie Panik in mir hoch kroch und sich meine Kehle zuschnürte.
„Philipp?!"
Er grummelte etwas drehte sich von mir weg und schlief weiter
„PHILIPP?!"
Er setzte sich kerzengerade auf und sah sich verwirrt um.
„Was? Wi-Thommy? Was ist los?"
Ich setzte mich auf seinen Schreibtisch Stuhl und sah ihn an.
„K-ann ich bei dir schlafen?"
Philipp rutschte etwas zur Seite, hob seine Bettdecke an und sah lächelnd zu mir.
Ich schlüpfte unter diese und drückte mich an Philipp.
Er legte vorsichtig seine Arme um mich und sah mich besorgt an.
Ich versuchte nicht in Tränen aus zu brechen was nicht sonderlich gut funktionierte.
„Thommy? Was ist los?"
Ich antwortete nicht.
Das durfte nicht passieren!
Langsam schlief ich ein.
Gegen 4 Uhr wurde mir plötzlich total schlecht.
Ich löste mich von Philipp stand auf und rannte ins Bad.
Einmal übergab ich mich die anderen Male kam nichts.
Ich nahm mir ein Glas Wasser und legte mich auf das Sofa.
Ich konnte nichtmehr schlafen weshalb ich aufstand und etwas am Handy spielte.
Gegen 6:10 Uhr kam Philipp die Treppen herunter gerannt.
„Thommy?!"
„Hier!"
„Wir müssen zur Wache!"
Scheiße das hatte ich ja voll vergessen!
Ich hasste dieses schmuddelige Wetter.
Regen! Was auch sonst?
Irgendwie ging es mir echt dreckig.
Aber es Philipp zu sagen war keine Option!
Philipp fuhr keine 10 Minuten später auf den Parkplatz vor der Wache.
Wir liefen hinein und zogen uns um.
Unser Melder ging und wir rannten(naja ich eher weniger)zum RTW.
Wir machten, nachdem wir die Patientin ins Krankenhaus gefahren hatten, kurz eine Pause.
Philipp musterte mich als ich plötzlich einen Mann auf einem Hausdach stehen sah.
Das Dach war flach und naja gerade niedrig war das Haus nicht!
Ich riss die Tür auf und rannte zu dem Haus.
„Sie müssen das nicht tun!"
Schrie ich zu dem Mann hinauf.
„Ich will das nichtmehr! Was wissen sie von meinem Leben!"
„Passen sie auf! Ich werde zu ihnen kommen! Bleiben sie bitte solange stehen!"
Der Mann nickte.
Ich schluckte und lief in das Haus.
1 Stock, 2, 3, 4, 5!
Ich lief auf das Dach.
Der Mann sah mich panisch an.
„Bitte! Tun sie das nicht!"
Ich hörte wie die Feuerwehr eintraf.
„Meine Frau hat mich verlassen! Sie hat mir meine Kinder genommen und lebt jetzt mit meinem ehemaligen besten Freund zusammen! Ich will nichtmehr leben!"
Ich musste mich bemühen nicht selber in Tränen aus zu brechen.
„Denken sie an ihre Kinder! Tuen sie es bitte nicht!"
„Papa!"
Der Mann drehte sich um und sah hinunter.
Ich sah keine andere Möglichkeit!
Ich wusste das er das Sprung Kissen der Feuerwehr gesehen hatte!
Ich wusste wie er sich fühlte und was er als Nächstes machen würde wenn ich nicht eingreife.
Leise schlich ich mich weiter auf ihn zu.
„Papa Bitte!"
Das Mädchen weinte und brach in Philipps Arme zusammen.
Philipp sah hoch und wurde blass.
Franco und Marion kamen und in dem Moment ging Philipp mit dem Mädchen zu Boden.
Es war tief verdammt tief!
Der Mann wollte weiter nach links laufen.
„Bitte tuen sie das nicht!"
„Ich will aber nichtmehr ich werde das jetzt beenden!"
Das war der Zeitpunkt an dem ich nichtmehr überlegte, mir den Mann schnappte und mit ihm zusammen auf das Sprungkissen sprang.
Unten angekommen brach der Mann in Tränen aus.
„Hey beruhigen sie sich!"
Franco kam besorgt auf uns zu.
„Geht es ihnen gut?"
Der Mann nickte.
Seine Tochter sprang von den RTW Stufen auf und nahm ihren Vater in den Arm.
Franco drehte sich zu mir.
„Mensch, Mensch, Mensch! Das sah nicht gesund aus!"
„Danke! Weis ich selber!"
Grummelte ich, stand auf und lief zum RTW wo ich mich auf die Stufen fallen lies.
Was währe passiert wenn ich nicht zu ihm gegangen währe?
Er währe gestorben!
Franco lies sich vor mich in die Hocke sinken.
„Was wenn er gesprungen währe? Er währe gestorben und ich währe schuld gewesen und-"
„Thomas sieh mich an!"
Ich hob den Kopf und sah ihn an.
Seine Hand legte er mir vorsichtig auf die Schulter.
„Du hast alles Richtig gemacht! Ist dir was passiert?"
Ich schüttelte den Kopf.
„Na komm! Ich bring dich zu Philipp!"
Ich lies mich von Franco hoch ziehen und lief mit ihm zu Philipp und meinem RTW.
Ich drehte mich um.
Der Mann stand am Rand des Daches, die Tochter lag in Philipps Armen.
Der Mann trat einen Schritt vor und Sprang.
Meine Sicht wurde schwarz und ich klappte in mich zusammen.
„Thomas?!"
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When I think I realize how much you've done for me
DiversosPhilipp(18) Thomas(15) Marion Oli Jacky Birgit
