Ich lief langsam die Treppen nach oben.
Meine Rippen zogen schrecklich.
Gesagt hatte ich dies Oli aber ins Krankenhaus wollte ich nicht! Er meinte ich sollte wenn es schlimmer wird unbedingt dort hin!
Es wird bestimmt nicht so schlimm sein!
Oben angekommen schnappte ich nach Luft.
Ich lies mich langsam an der Wand herunterrutschen.
„Thommy?"
Ich schloss meine Augen.
„Thomas!"
Ich öffnete sie augenblicklich und sah in Philipps besorgtes Gesicht.
„Hey..."
Er sah mich sanft an und setzte sich neben mich.
„P-hilipp! L-uft!"
Er sah alarmiert zu mir.
„Langsam atmen Thomas!"
Ich bekam noch mit wie er eine Nummer wählte bevor mich eine drückende Schwärze umgab.
••••
„Du musst ihm die Wahrheit sagen Martin!"
Er sah sie an.
„Es geht nicht! Thomas würde dies nicht verkraften!"
„Du musst es ihm sagen! Er muss wissen dass dass jetzt unsere letzte gemeinsame Fahrt wird!"
„Nein! Wir werden heute sterben! Alle zusammen!"
„Na gut! Was wenn es einer von uns überlebt?"
„Das wird nicht passieren! Und selbst wenn! Es wird jeder denken das es ein Unfall gewesen ist! Seine echten Eltern denken er sei tot!"
Es krachte dann wurde alles schwarz...
••••
Ich spürte wie mir jemand übers Brustbein rieb.
„Thomas! Mach die Augen auf!"
„komm schon Junge!"
Ich erinnerte mich wieder! Das war das letzte Gespräch welches meine Eltern geführt hatten aber warum wusste ich das bis jetzt nicht?
Ich öffnete kurz die Augen worauf diese wieder zu fielen.
„Scheiße wir verlieren ihn!"
Ich fiel in ein tiefes schwarzes Loch...
Pov:Philipp
Ich schluckte.
Eine Träne lief über meine Wange.
Mein Blick blieb auf Thomas Hand liegen.
Ich griff an mein Handgelenk, Thomas trug die andere Seite des Armbandes welches er mir zum Geburtstag geschenkt hatte.
Wie in Trance beobachtete ich wie Oli Phil Alex und Dustin Thomas auf eine Trage verfrachteten und weiter reanimierten.
••••
Ich durfte nicht mit ins Krankenhaus weshalb mich Marion abholte und mit zur Wache nahm.
Dort angekommen fühlten sich meine Beine weich an.
Ich lief in den Aufenthaltsraum und lies mich vor dem Sofa zu Boden sinken.
Ich zog meine Knie an meinen Körper und legte meinen Kopf auf diese.
Marion kam zu mir und setzte sich neben mich.
„E-r darf nicht sterben Marion! Ich brauche ihn doch!"
Meine Stimme war heiser und brüchig.
Sie nahm mich in den Arm, wo bei mir alle Dämme brachen.
Nach etwa einer halben Stunde hatte ich mich etwas beruhigt.
„I-ch gehe mir nur kurz was zu trinken holen!"
Ich löste mich von Marion und stand auf.
Meine Hand griff sofort nach der Stuhllehne.
„Philipp setzt dich lieber mal! Ich hol dir was!"
Marion stand auf und lief in die Küche.
Ich hörte wie mein Handy klingelte und stand auf.
Bis kurz vor den Tisch schaffte ich es dann klappte mein Kreislauf in sich zusammen...
Pov:Thomas
Ich hörte das Piepsen, spürte wie etwas gegen meinen Hals drückte und wie jemand an meiner Hand rum tastete.
Ich öffnete langsam meine Augen.
Derjenige vor mir sah geschockt in mein Gesicht.
„Thomas?"
Meine Augen fielen zu...
Pov:Philipp
Ich wurde durch einen Schrei zurück in die Realität gezogen.
„Ach du Scheiße Philipp!"
Ich öffnete die Augen und sah Marion an.
Diese blutete an der Hand.
Sie nahm mich hoch trug mich zum RTW setzte mich vorne auf den Beifahrersitz und fuhr los.
Wir fuhren über eine Landstraße als Marion plötzlich aufschrie.
„Deckung!"
Ich hörte einen Knall.
Bewusstlos war ich nicht aber es war plötzlich glühend heiß.
Ich öffnete die Augen, etwas klebriges lief mir die Schläfe herunter.
Ich sah aus der zertrümmerten Scheibe und erschrak.
Fuck!
Ich sprang förmlich aus dem Wagen.
Lief zur Fahrerseite öffnete diese und zog Marion vorsichtig heraus.
Ich hob sie mit meiner ganzen Kraft hoch und legte sie etwas weiter weg ins Gras.
Ich lief so schnell ich konnte zum RTW und holte den Rucksack so wie das EKG.
Bei Marion angekommen hörte ich Sirenen.
Ich legte ihr einen Zugang spritzte ihr etwas zur Beruhigung und lief humpelnd zur Straße.
Jacky, Phil und Dustin kamen angerannt.
Ich blieb stehen und atmete kurz tief durch.
Dustin behielt mich immer im Blick.
Bei Marion angekommen wurde sie direkt versorgt. Ich sah es vor meinem inneren Auge.
„Philipp? Alles okay?"
„was?Mir ist übel ey..."
Ich fiel in mich zusammen wurde jedoch von jemandem aufgefangen.
„Hey, hey, hey, Philipp!"
„M-mir gehts gut!"
Jacky sah mich skeptisch an.
Marion wurde nach einer Weile in den RTW geschoben.
Im Krankenhaus lief ich zu Thomas Zimmer.
Er lag in einem Bett angekabelt an alle möglichen Geräte.
„Oh Thommy..."
Ich setzte mich zu ihm...
Der Verband juckte.
„Bleib bei mir Thommy!"
Nach 3 Stunden musste ich leider gehen.
Die nächsten 5 Tage verkroch ich mich in Thommys Bett Birgit meinte das es ihm gut gehe... ich war jeden Tag bei ihm aber heute konnte ich nicht. Mein Körper stellte sich dagegen.
Ich stand auf und musste mich direkt wieder setzten.
„Philipp?!?!"
Wer will den jetzt was?
„OBEN!"
Die Person rannte die Treppen hoch stürmte in mein Zimmer und redete direkt los.
„Los Zack Zack! Thomas will dich sehen!"
Ich versuchte es erneut fiel aber in Francos Arme.
„Philipp? Wann hast du das letzte mal etwas gegessen?"
„keine Ahnung"
Nuschelte ich vor mich hin.
Nachdem ich etwas gegessen hatte fuhr er mich ins Krankenhaus.
Ich sprintete zu Thommys Zimmer und trat langsam ein.
„Phili!"
Ich verlor eine Träne und lief auf ihn zu um ihn zu umarmen.
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When I think I realize how much you've done for me
RandomPhilipp(18) Thomas(15) Marion Oli Jacky Birgit
