Lio und ich

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Ich war gerade im Gefängnis angekommen und holte mir alles, als mir gesagt wurde. Von Anfang an wusste ich, dass ich hier jede Sekunde hassen werde. Alleine schon meine Zelle musste ich mit jemanden teilen, der auch irgendwie für etwas, dass er nicht machen wollte, im Gefängnis ist. Ihr Name war Selia. Eigentlich war sie voll nett, aber sie dachte, dass ich es mit vollem Geiste war. Sie durfte davon aber auch nichts erfahren. Auf einmal kam ein Polizist und holte mich weg. Er fragte: "Schon Anzeichen von Lio?" Ich schüttelte meinen Kopf und er führte mich wieder in meine Zelle. Selia fragte: "Was war gerade los?" "Ähm, das ist nicht wichtig", antwortete ich. Dann saß ich mich auf mein sehr unbequemes Bett und überlegte eine Weile. Kurz sah ich aus der Zelle raus. Und durch die Gitter sah ich ihn. Es war Lio. Seit dem Moment in dem ich ihn sah, beobachtete ich jeden Schritt von ihm und auch alles was er macht. Als erstes ging er zu einer Polizeiwache und erklärte ihm: "Uns wurde aufgetragen, dass wir die eine, die das Massaker verursacht hat, mitnehmen sollen, weil sie bessere Aufsicht bei uns hat und es absolut unmöglich ist, dass sie dann freikommt." Währenddessen sah er mich fragend an und ich las seine Gedanken und nickte dann. Er war informiert und wusste bescheid, dass es Lio ist. Als nächstes gingen sie rein und dann wurde mir gesagt: "Laura Sie werden jetzt diesem Mann von einem Hochsicherheitsgefängnis überlassen und stehen nun unter seiner Sicherheit." "So umdrehen und Hände hinter den Rücken", befahl er mir. Langsam drehte ich mich um und sah zu dem Polizisten. Er fragte sich in Gedanken: "Soll ich die anderen Informieren, dass er dich geholt hat? Zumindest nachdem ihr weg seid?" Ich nickte und er fragte: "Wie lange wird das dauern?" "Nicht lange. Solange sie sich nicht wehrt", antwortete er und fing an zu grinsen. Ich fragte: "Was machst du hier Lio. Als erstes schlechter Babysitter und jetzt schlechter Kidnapper?" "Hey. So schlecht war ich jetzt auch nicht und ich will dir das geben, was dir deine Geschwister genommen haben", antwortete er. Ich musst lachen und er gab zu: "Das habe ich vermisst." "Ach und das waren nicht sie. Jemand hatte die Kontrolle über ihren Körper erlangt wurde mir gesagt", antwortete ich. Er fragte: "Das wurde dir gesagt? Sie hatten die komplette Kontrolle über ihren Körper und taten es freiwillig. Aber naja ihr wart noch Kinder und alle von ihnen haben sich noch geändert. Noch dazu wissen sie davon nichts mehr, weil du ihre Erinnerungen daran gelöscht hast und sie alleine das schon geändert hat. Aber was wir auch nicht wissen ist mit was sie den Drang danach verstärkten oder überhaupt erstellten. Mit einer Erpressung oder einem Versprechen oder irgendwas anderes. Auf jeden Fall würden sie dich für etwas opfern." "Wir waren jung und wie du gesagt hast, hat sich seit her viel verändert. Belassen wir das Thema doch einfach dort wo es auch hingehört", antwortete ich. Er fragte: "Wohin gehört es denn?" "In die Vergangenheit gehört das", antwortete ich. Dann gingen wir und er bedankte sich. Ich forderte: "Lass die Höflichkeit und die Manieren. Wo bringst du mich hin und was machst du mit mir? Folterst du mich oder was hast du vor?" "Lass die Fragerei und steige ins Auto", antwortete er. Ich verdrehte die Augen und stieg in den Wagen. Dann fragte ich erneut: "Wo bringst du mich hin und was machst du mit mir?" "Ich bringe dich in eine geheime Basis von mir und will dir helfen", antwortete er. Ich fragte: "Helfen mit was?" "Das zu erwecken, was dir deine Geschwister genommen haben", antwortete er. Ich fragte: "Was ist der Hacken?" "Es könnte sehr schmerzhaft werden und das ist sicher. Nur dann dauert es nur einen Tag, bis wir es schafften", antwortete er. Ich fragte: "Was gibt es für Folgen?" "Du hast mehr Kräfte. Du kannst auf komplett neue Kräfte zugreifen. Deine jetzigen Kräfte werden auf das maximale verstärkt. Von Anfang an weißt du, wie du sie kontrollieren kannst und keiner ist mehr ein Hindernis für dich, allerdings kannst du, wenn du dich überschätzt auch draufgehen", antwortete er. Ich fragte: "Wie überschätzen?" "Wenn du zu viel von deinen Kräften nutzt. Damit meine ich zwei auf einmal", gab er ziemlich schnell zu. Kurz war im ganzen Auto stille und er fragte dann: "Bist du dabei?" "Was ich habe eine Wahl?", war ich überrascht. Daraufhin reagierte er so, als wäre es offensichtlich: "Ja natürlich. Immerhin wird es sich wie foltern anfühlen und auch auf die eine oder andere Art sein." "Wusste ich es doch. Du wirst mich foltern", behauptete ich. Dann überlegte ich kurz und es war wieder für ein paar Sekunden Totenstille. Ich gab zu: "Es ist schon dumm, dass ich darüber nachdenke, aber ich mach es." "Ok, dann warne ich dich einmal vor. Du wirst durchs Feuer gehen müssen für das, was du willst", behauptete er. Ich fragte: "Nur als Sprichwort gemeint oder?" "Nein Wortwörtlich", antwortete er. Ich sah ihn nicht glauben an und er flehte mich an: "Kannst du bitte mit diesem Blick aufhören. Es ist unmöglich." "Was willst du von mir? Wieso tötest du mich nicht?", fragte ich. Er antwortete ehrlich: "Ich wollte dich nie töten. Als Feind konnte ich dir nicht einmal einen Kratzer verpassen. Das mit der Wand brach mir das Herz. Eigentlich wollte ich bei euch zuhause auch nur die anderen gegen die Wand schleudern. Aber ich konnte es nicht kontrollieren. Es tut mir so leid. Ging es dir danach gut?", fragte er. Ich schüttelte den Kopf und er fragte: "Wieso?" "Weil es dann nur noch bergauf ging und mein Leben dann Großteils beschissen wurde", antwortete ich. Danach lief ihm eine Träne über die Wange und ich fragte: "Was kann ich dann mit den Kräften?" "Mit den Kräften kannst du dann jeden auf der Welt auslöschen, egal wen", antwortete er. Ich fragte: "Auch meine Geschwister oder solche wie dich?" Er nickte und sah mich fragend an. Ich log: "Natürlich nicht für dich gedacht. Falls noch so jemand kommt. Ach und auf welche neuen Kräfte kann ich dann zugreifen?" "Die stärkste Kraft wird weiterhin Energie bleiben, aber du hast dann Feuer und du solltest noch etwas wissen", antwortete er. Ich fragte wütend: "Was meinst du damit?" "Deine Kräfte sind danach nicht mehr blau sondern schwarz. Energie sogar das Feuer wird danach schwarz sein", antwortete er. Ich war überrascht und sah die restliche Fahrt aus dem Fenster und ignorierte ihn.

Labor rats 2Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt