Trevor
Es dauert nicht lange, bis ich auf den Parkplatz, von einem von Ed's Clubs fahre. Natürlich alleine, als ob irgendeiner von den anderen auch nur eine andere Frau als Maddie anschauen würde. Ich muss sagen, ich fühle mich auch nicht unbedingt gut dabei, aber anders kriege ich die kleine Prinzessin nicht mehr aus dem Kopf und außerdem platzt mir sonst bald der Schwanz. Eine dicke Rauchwolke schwebt mir entgegen, sobald ich den Club betrete. Die Luft ist stickig und es riecht so sehr nach Sex, dass man denken könnte, hier würden stündlich Orgien stattfinden. Ganz so abwegig ist die Vorstellung nicht, ehrlich gesagt will ich gar nicht wissen, was hinter den zahlreichen Türen so passiert. Ed ist heute nicht im Haus, worüber ich herzlich dankbar bin, er ist bestimmt wieder in einem seiner Elite Clubs unterwegs. Stattdessen steht Sarah hinter der Bar und beäugt mich von oben bis unten, wie immer. „Na Babyboy, was treibt dich hierher?", fragt sie mit ihrer kratzigen Stimme und streicht sich eine ihrer knallroten Haarsträhnen hinters Ohr. Mit ihrem Top, das wirklich jedem, ob er es will oder nicht, einen Blick auf ihre gemachten Titten schenkt, sieht sie aus wie eine Neuverfilmung von Jessica Rabbit. „Das Übliche eben.", antworte ich trocken, während ich meinen Blick durch den Club wandern lasse. „Geht es dir gut? Du siehst irgendwie traurig aus." Sie macht einen Schritt auf mich zu und legt ihre eiskalte Hand an meine Wange, ihre rotlackierten Fingernägel könnten mich aufspießen, wenn sie wollten. „Du weißt, dass ich es nicht leiden kann, wenn man mich einfach so anfasst, Sarah.", zische ich und drehe mein Gesicht zur Seite. „Hast du irgendwas neues?" Sie grinst mich an, wirft dann einen kurzen Blick hinter sich. „Alles, was du dir wünschst, Herzchen. Was darf es denn sein?" Ich brauche nicht lang, um ihre Frage zu beantworten. Klein, zierlich, braune Haare und unschuldig. Genau das ist es, was ich ihr sage und keine zwei Minuten später steht eine Frau vor mir, die genau dem entspricht. „Sie ist neu, sei nicht so hart zu ihr.", empfiehlt Sarah aka Widergeburt von Jessica Rabbit noch, bevor ich sie an der Hand packe und in einen Raum ziehe, der noch nicht belegt ist. „Setz dich.", befehle ich ihr mit eiserner Stimme. Sie gehorcht, besser für sie. „Wie heißt du?" Die Schönheit sieht mich unsicher an, bevor sie mit zittriger Stimme antwortet. „Hailey." „Gut. Vergiss den Namen. Solange du mit mir hier drinnen bist, hörst du auf den Namen Madelyn aber ich werde dich sowieso größtenteils Prinzessin nennen. Ich will, dass du genau das machst, was ich dir sage und nichts von dem, was wir tun, hinterfragst, okay?" Sie nickt zögerlich, ihr steht die Verwirrung ins Gesicht geschrieben, doch sie sagt nichts. Ich ziehe den Joint aus meiner Hosentasche und zünde mir ihn an. Das Gefühl von Erleichterung rast durch meinen Körper und nimmt mir jegliche Last von den Schultern. Am liebsten würde ich etwas anderes nehmen aber ich musste Dylan jegliche Vorräte übergeben und an das Koks lassen sie mich auch nicht mehr. Madelyn hat alles durcheinander gebracht, früher wäre es egal gewesen, ob ich drei Nasen ziehe oder mir sieben Pillen einschmeiße. Das wäre es nicht und das weißt du ganz genau. Ich verfluche meine innere Stimme und versuche mich wieder auf Hailey zu konzentrieren. „Hier." Ich halte ihr den Joint hin, doch statt ihn zu nehmen sieht sie mich nur aus großen Augen an. „Das darf ich nicht, das ist hier mein Arbeitsplatz und Sarah..." „Sarah bläst mir einen, wenn ich das will. Jetzt nimm.", antworte ich harsch und halte ihr ihn noch näher ins Gesicht. Endlich ergreift sie ihn und schließt ihre sündigen Lippen um ihn, doch sie fängt nicht wie eine verrückte an zu husten, sie scheint das öfter zu machen. Ich nehme neben ihr Platz und ziehe sie auf meinen Schoß, während sie immer noch vor sich hin raucht. Als ich sie ansehe, sind ihre Augen schon ganz rot und glasig, ein wenig so wie Maddies, als sie zum ersten Mal mit mir gekifft hat. Sie kichert leise, als ich von hinten mit meiner Hand über ihren Bauch, zum Bund ihres Rocks fahre und sie ohne Vorwarnung hinein schiebe. Sie trägt keine Unterwäsche, daher kann ich direkt fühlen, wie feucht ihre Pussy für mich ist. Als meine andere Hand den Weg zu ihren Brüsten findet und sich unter ihr Shirt schiebt, ist es um sie geschehen. Hailey legt den Kopf in den Nacken und stößt ein noch lauteres Stöhnen aus, als ich beginne sie zu fingern. In einem, eigentlich viel zu hartem, Rhythmus gleiten meine Finger tief in sie und wieder raus. Sie beginnt unter mir zu zittern, doch ich will sie noch nicht kommen lassen. Also stoße ich sie von meinem Schoß, öffne meine Hose und lasse sie sich auf mich setzen. „Reite mich, als wenn du noch nie etwas anderes getan hast, Prinzessin." Mein Spitzname für Maddie hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack auf meiner Zunge. Es fühlt sich unendlich falsch an jemand anderen als sie so zu nennen. Der Gedankennebel wird klarer, als ich spüre, wie Haileys warme Pussy sich um meinen, in ein Kondom gehüllten, Schwanz schließt. Es fühlt sich nicht schlecht an. Sie reitet mich hemmungslos, schreit dabei wahrscheinlich den ganzen Club zusammen, doch es hat nicht die Wirkung, die ich mir erhofft habe. Meine kleine süße Prinzessin schleicht sich die ganze Zeit zurück in mein Gedächtnis, bis ich nur noch sie vor mir sehe. „Doggy. Jetzt.", raune ich, was sie sich nicht zweimal sagen lässt. Hailey rutscht von meinem Schwanz und kniet sich brav neben mich auf das Sofa. „Gutes Mädchen.", knurre ich, bevor ich meinen Schwanz, ohne viel darüber nachzudenken, wieder in sie stoße und sie erneut zum Schreien bringe. „Fuck, Maddie.", keuche ich, als meine Gedanken wieder zu meinem Mädchen wandern und meine Stöße automatisch noch härter werden. „Gefällt dir das, Madelyn?", frage ich sie und schließe gleichzeitig von hinten meine Hand um ihren Hals. Sie nickt, wimmert ein leises „Ja". „Wenn du kommst, möchte ich von dir, dass du mir sagst, wie du heißt. Hast du das verstanden, Prinzessin?" Hailey nickt nur angestrengt und krallt sich in den Samtbezug des Sofas. Wie gerne, würde ich das jetzt mit Maddie tun? Wie gerne hätte ich sie jetzt nackt vor mir, anstatt irgendeine halbe Kopie von ihr? „Fuck!", keuche ich und stoße noch härter in sie, was sie offensichtlich anturnt. Ihr Pussy zieht sich um meinen Schwanz zusammen und ich spüre, wie ihr Orgasmus sich aufbaut. Meine Hand, die bis gerade noch um ihren Hals gelegen hat, massiert nun ihre Brust, was ihr wohl den letzten Rest gibt. „Wie heißt du?", frage ich streng. „M...Ma...Fuck!" Sie kann den Namen, der sich in mein Herz gebrannt hat, gar nicht zu Ende aussprechen, so doll wird sie von ihrem Orgasmus eingenommen. Mit aller Kraft stoße ich weiter in sie, versuche auch irgendwie meinen Orgasmus heraufzubeschwören, doch da passiert nichts. Ich könnte Hailey stundenlang ficken und ich würde nicht kommen und ich weiß genau, woran das liegt. Sie ist zwar heiß, aber sie ist eben einfach nicht Maddie und das wird sie auch nicht, nur weil ich sie so nenne.
„Du bist so ein Freak! Wenn Sarah merkt, dass ich gekifft habe, bin ich meinen Job los.", faucht Hailey, während sie ihre Kleidung richtet, die ich ihr nicht mal ausgezogen habe. „Wie gesagt: Sarah würde mir einen blasen, wenn ich das wollen würde. Ich kläre das mit mir." Ihr Blick wird wieder sanfter, die Falten auf ihrer Stirn glätten sich. „Du kannst jetzt gehen." Ich hole einen Bündel Hunderter raus und halte es ihr hin, keine Ahnung wie viel es insgesamt ist. Mit Sicherheit viel zu viel dafür, dass ich nicht mal gekommen bin, aber das ist mir gerade rechtherzlich egal. „Danke.", sagt sie als sie es ergreift und auf die Tür zuläuft. Bevor sie den Raum verlässt, bleibt sie noch einmal in der Tür stehen und sieht mich an. Ihren Blick kann ich nicht genau deuten, aber ich glaube, es ist Mitleid, welches ich in ihren Augen aufblitzen sehe. „Wenn sie dir wirklich so viel bedeutet, wie es den Anschein macht, dann musst du es ihr sagen bevor es zu spät ist. Vertrau mir." Dann dreht sie sich um, verlässt den Raum und hinterlässt ganz große Verwirrung. Oder vielleicht ist es doch eher Verzweiflung.
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𝐎𝐮𝐫 𝐆𝐢𝐫𝐥 - 𝘸𝘪𝘳 𝘣𝘳𝘢𝘶𝘤𝘩𝘦𝘯 𝘥𝘪𝘤𝘩
Romance„Du glaubst uns zu kennen, Madelyn. Doch das tust du nicht. Das wirst du niemals." - Vier Männer. Ein Mädchen. Zu viele Fragen. Zu wenig Antworten.
