Pokemon die Eiserne Edition

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Hallo, ich bin Nicklas Zuckerberg (nicht verwandt mit Mark Zuckerberg), bin 41 Jahre alt und erfolgreicher Unternehmer. Ich schreibe dies hier um mehr über ein Spiel zu erfahren.....Es ist ein ganz besonderes Spiel, 'Pokemon' wird es genannt, ich möchte soweit gehen zu sagen es hätte alles verändert. Das mag für Sie komisch klingen aber wenn Sie erst mal die ganze Geschichte hören werden sie sehen, was ich meine.

Es war ein ganz gewöhnlicher Tag. Ich wachte in meinem Apartment auf und eine bildhübsche junge Frau lag neben mir. An ihren Namen erinnerte ich mich nicht mehr. Jedenfalls frühstückte ich erstmal und entließ, wie fast jeden Tag, ein paar Hausangestellte da einige von ihnen ihre Arbeit wohl nicht ernst namenã. Dann ging ich zu meiner Arbeit. Nach einer Besprechung mit einigen Sponsoren wurde ich beauftragt einen unserer Geldgeber zu besuchen. Wegen rechtlichen Dingen hatten wir etwas zu klären......

Wie jede Metropole hatte auch Tokio ein Armenviertel. Genau dort wurde ich hingeschickt. Wie fahrlässig von meinem Chef, ich könnte mir dort jede Menge Krankheiten zuziehen oder überfallen werden aber daran dachte er natürlich nicht. Der Geldgeber war ein ziemlich reicher Amerikaner aber auch ein Geizkragen und so nahm er sich genau in dieser Gegend ein schäbiges Motel, das Billigste, dass er finden konnte wahrscheinlich. Wir trafen uns in einem Schnellimbiss.

Als ich gerade wieder dabei war zu gehen und auf dem Bürgersteig vor dem Imbiss stand, rempelte mich doch tatsächlich ein Kind an. Das Balg entschuldigte sich gefühlte tausend Mal und wagte es nicht mir ins Gesicht zu sehen. Es war ein Junge mit ungepflegt langen, roten Haaren. Er trug ein abgewetztes, hellbraunes Shirt mit einer dreckigen, dunkelbraunen Hose. Schuhe hatte er keine an. Ich sprach nicht mit dem Jungen und strich mir mit hoch erhobener Nase den Anzug glatt. Da blickte mich das Kind an. "Sie sind doch Nicklas Zuckerberg der berühmte Unternehmer" stellte der Junge mit der tiefen Stimme eines erwachsenen Mannes fest. Vielleicht hatte ich ihn zu jung eingeschätzt, doch der magere Körperbau ließ in jugendlich wirken. "Ja der bin ich durchaus" meinte ich mit nüchterner Stimme. Da starrte mich der Junge ......oder der junge Mann, ich hatte immer noch keine Ahnung, wie alt er war, lange an.

Mir wurde langsam etwas unwohl, also beschloss ich zu gehen. Als ich mich gerade umdrehte sah ich, dass er etwas kleines aus seiner Hosentasche zog. Ich machte mich bereit auszuweichen, da ich dachte der Junge zog eine Waffe, doch es war nur eine goldene Karte aus Plastik. "Hier, Sie brauchen das dringender als ich" meinte er und hielt mir den Gegenstand hin. "Sehe ich etwa so aus als würde ich etwas von Dir brauchen" lehnte ich mit herablassender Stimme ab. Ich, so reich wie ich war, konnte doch nichts von einem armen, dahergelaufenen Straßenkind annehmen. Als ich mich umdrehte um zu gehen, lief der Junge an mir vorbei und rempelte mich nochmal an. Welch Unverschämtheit. Ich war kurz davor die Fassung zu verlieren und dem Rotzlöffel etwas hinterher zu werfen, bis der Fahrer meiner Limousine hupte, um mir mitzuteilen, dass ich besser einstieg, da ich sonst zu spät zu meinem nächsten Termin kam. Ich stieg also ein und fuhr wieder zurück zu meiner Arbeit.

Als ich so gegen elf Uhr nach Hause kam, setzte ich mich erstmal auf mein Designersofa. Dann schaltete ich meinen Plasmafernseher ein. Es lief eine Sendung mit einem armen Kind in schmutziger Kleidung. Plötzlich viel mir der Junge ein, der mir heute Vormittag begegnet ist. Ich dachte darüber nach. Was wäre wenn mir die kleine Ratte etwas gestohlen hatte, als sie an mir vorbei gelaufen war? Ich beschloss nachzusehen, ob noch alles in meiner Aktentasche war, was ich dort auch hineingelegt hatte. Tatsächlich war noch alles da. Meine Brieftasche mit allen Kreditkarten und dem Hunderter darin, mein Handy, meine Ersatz Armbanduhr, falls die Rolex, die ich trug, kaputt ging, mein Terminkalender, alles da.

Aber, da war noch etwas, das ich nicht dort hineingelegt hatte. Es war das goldene Plastik Etwas, dass der Junge mir anzudrehen versucht hatte. Er hatte es wahrscheinlich in meine Aktentasche fallen lassen. Diese war eigentlich immer offen, da ich oft zu bequem war um sie zu zumachen. Ich betrachtete den Gegenstand genauer. Es schien eine elektronische Speicherkarte zu sein. Sie war ziemlich groß, was mich ziemlich verwunderte. Auf der Vorderseite klebte spartanisch ein Sticker auf dem 'Pokemon' stand. Eines dieser Pokemon flog im Hintergrund. Später erfuhr ich, dass man es Ho-Oh nannte. Pokemon? Das war eines dieser Videospiele für Kinder, nicht war? Das weckte alte Erinnerungen.

Pokémon CreepypastaGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt