~eine Liebesgedichtsgeschichte~

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Ich schreibe keine großen Liebesgedichte,
aber glaube meinen Worten an dich,
denn sie erzählen dir eine Geschichte,
und berichten: bei dir bin ich ich.

Doch woher weiß man, dass es Liebe ist?

Vielleicht, weil mich jeder Gedanke zu dir führt,
und wenn ich dich sehe, die Welt kurz stillsteht
oder weil dann alles um uns leiser wird,
als hätte die Zeit kurz vergessen, wie schnell sie vergeht?

Mein Herz stolpert, wenn ich an dich denke,
wenn du weinst, weine ich mit
und wenn ich meine Liebe mal wieder verschenke,
weiß ich, nur mit dir gehe ich jeden Schritt.

Denn du lässt meinen Schmerz verschwinden,
der nur als Kribbeln wiederkehrt,
du willst alles Schlechte für mich besser erfinden,
wodurch sich meine Liebe zu dir immer weiter vermehrt.

Du fühlst dich an wie gesund sein nach Tagen
an denen der Körper sehr –
sehr müde war und der Kopf so voller Fragen,
und dann bist du da und plötzlich brauch' ich nicht mehr.

Du bist ein Zuhause, nichtmal nur im weitesten Sinne,
denn wenn ich in meinem Kopf wild Szenarien spinne,
wirkst du wie ‚mit dem Lieblingsschlafanzug im frisch bezogenen Bett liegen'
und machst mir Mut,
und plötzlich ist da das Gefühl von Frieden, wenn du sagst:
‚Alles ist gut'.

Jede Sekunde mit dir fühlt sich perfekt an
und sie ist nicht größer — nur mehr wert,
wenn wir uns sehen – egal wann oder wie lang',
in dem Moment ist nichts verkehrt.

Wir können uns streiten, laut sein, echt böse Dinge sagen,
wenn die Realität mal wieder verschwimmt,
und wenn wir uns noch vermissen
bis wir es wagen uns wieder zu vertragen,
bleibt solange unser Wissen,
dass wir am Ende doch wieder „wir" sind.

Ich glaube, Liebe passt in kein Wort,
sie ist zu groß für ein kleines Gedicht,
zu viel für Erklärungen, bis dahin ist sie fort,
zu echt für Vergleiche, bei denen man die falschen erwischt und sich dann verspricht.

Und trotzdem spüre ich die Liebe jedes Mal, wenn du mit mir diskutierst,
du nach etwas für mich fragst,
über irgendwas sinnierst,
von dem ich nichts verstehe und kapiere
und dir auf die Lippen starre und mich trotzdem fasziniere,
für das, was du da sagst.

Und genau deshalb schreibe ich dir keine Liebesgedichte,
denn ich dachte mir,
ich nenne es anders,
denn ich glaube, es ist eine
‚Du-bist-Zuhause-für-mich-Geschichte'
und ich schwöre, ich bleibe
— egal wo —
immer zu bei dir.

Und mal ehrlich,
hör' gut zu –
oh – ich bin mir ziemlich sicher:
Zuhause ist kein Ort —
mein Zuhause bist Du.

(2026)

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