Kapitel 7

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Hallöchen, wir freuen uns wirklich riesig das manche es wirklich lesen und es sogar welchen gefällt. Wir wollten hier eigentlich nur schnell erklären warum wir neben der Geschichte das Lied SOS von Jonas Brothers hingepatscht haben. Also als wir das gerade geschrieben hatten haben wir es die ganze Zeit gehört, also gehört es irgendwie zu diesen Kapitel :'D

Viel Spaß beim lesen :)

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Louis schaute mich fassungslos an, ich hatte doch nicht wirklich schon wieder jemanden umgerannt oder? Erschrocken schaute ich erst den Kellner und dann Louis an „I-Ich ... E-Es ...“ ich schüttelte sofort den Kopf, ich wollte hier weg und zwar so schnell wie möglich. „Es tut mir leid.“ Sagte ich so schnell, dass ich mich etwas verhaspelte, was mir jetzt aber egal war. Ich musste hier weg und zwar schnell. Während ich mich kurz bückte um meine Schuhe von meinen Füßen zu lösen murmelte der Kellner etwas wie ‚Keine Manieren‘ und ‚Jetzt zieht sie sich auch noch die Schuhe aus‘. Ich versuchte nicht auf ihn oder Louis zu achten und stürmte einfach los. Ich rannte auf die Türe mit vollem Schwung zu und warf mich halb dagegen um endlich raus zu kommen. Mittlerweile war ich den Tränen nahe, das Ganze war mir so unglaublich peinlich gewesen!

Als ich lautes Kamera geknippse hörte, blickte ich auf. Ich war umringt von Fotografen die mich anschrien: „Wo ist Nathan?!“ – „Was läuft da mit Louis Tomlinson?!“ – „Habt ihr euch getrennt?!“ Woher wussten diese Leute immer wo sich ein Star gerade befand?!

„Ruby!“ Diese Stimme gehörte zu keinem der Fotografen, sondern zu Louis der hinter mir herkam. Als er die Fotografen sah verzog er das Gesicht. Ich drehte mich wieder um und quetschte mich mit gesenktem Kopf durch die Paparazzi. Ich wusste nicht wie Nathan das finden würde, geschweige denn die anderen Jungs. Immerhin hatte ich meine Aufgabe, beziehungsweise Mission, total vermasselt. Ein Arm legte sich beschützend um meine Schultern. Ich erkannte Louis sofort, da mein Blick eh auf den Boden gerichtet war und ich die Schuhe wieder erkannte.  Warum tat er das? Wegen mir war ein Teller Froschschenkel auf ihm gelandet. Als ich kurz hoch sah, sah ich kaum etwas von den Fotografen, nur ein Stück von Louis Arm und sein Gesicht. Ich glaube noch ein Stück des Frosches in Louis Haaren zu erkennen, irgendwie war es ja ganz süß das er trotz allen versuchte mich vor den Fotografen zu beschützen.  „Louis, seid ihr jetzt zusammen?“ fragte ein weiterer Fotograf worauf er sich nur räusperte und den Kopf schüttelte, vielleicht würde sich dabei ja das Stück Frosch lösen. Ich hoffte es. „Habt ihr was am Laufen und was ist mit Nathan?“ fragte nun eine andere Stimme, die jedoch von einer weiteren unbekannten Stimme unterbrochen wurde. „Haben One Direction und The Wanted immer noch Streit? Wenn ja, warum bist du hier gerade mit der Freundin von Nathan unterwegs?“ Langsam bekam ich Kopf schmerzen, wie konnte man sich nur einen solchen Beruf aussuchen und Mensch dermaßen nerven? Armer Louis. Nicht das Nathan nicht auch von Fotografen verfolgt wurde oder solche Fragen gestellt bekommen, aber es waren weitaus weniger und wenn, waren sie bis jetzt immer recht freundlich gewesen. Genauso wie die Fans der Jungs. Nate hatte sich immer Zeit genommen, danach hatten sie uns aber auch in Ruhe gelassen – genau wie die Fotografen. Louis schien wohl noch weniger Freiräume zu haben, als Nate ihn schon hatte. „Wir sind nicht zusammen.“ Sagte Louis nun knapp, was mich zusammen zucken ließ. Ich hatte geträumt, versucht alle Fragen aus zu blenden und mich einfach von ihm leiten zu lassen. Kurz schaute er hinunter zu mir und musste kurz lächeln. Warum lächelte er denn jetzt bitte, war das die Ruhe vor den Sturm? Immerhin wollte er sicherlich dass ich ihm sein Hemd ersetzte und mich bei ihm noch einmal richtig entschuldigte. Ich hätte es auf jeden Fall gewollt wenn eine fremde, die sich wie ein Voll Horst benahm, meine guten Klamotten bekleckerte und sich dafür nicht einmal richtig entschuldigte. Schnell schaute ich weg, ich hatte ihn schon zu lange in die Augen geschaut. Wenn Nathan die Fotos sehen würde, würde er ausrasten. Allerdings konnte ich doch nichts dafür, er und die Jungs hatten mich hier her geschickt und hier war ich. „Wir sind gleich am Van, ich bring dich nach Hause.“ Murmelte Louis nun vor sich hin, so leise das ich kurz überlegte ob er es wirklich gesagt hatte oder ob er vielleicht doch ein anderes Wort benutzt hatte. Als ich jedoch den schwarzen Van vor meinen Füßen auftauchen sah, wusste ich dass der Satz ungefähr richtig gewesen war. Als Louis seinen Arm weg zog blinzelte ich kurz, in seinen Arm hatte es mir auf jeden Fall besser gefallen. Fotografen und Fans pressten sich an die Autoscheib um etwas zu sehen. Am liebsten hätte ich mich gleich wieder versteckt, das war doch nicht normal. Louis schüttelte ungläubig den Kopf „Wer hat ihnen gesagt wo ich bin und mit wem?“ fragte er kurz den Fahrer der daraufhin nur die Schuttlern zuckte und irgendwas von wegen „Sie sind berühmt Mister Tomlinson, jeder könnte es gewesen sein.“ Nuschelte. Ich versuchte in der Zeit starr den Blick auf meine nackten Füße zu halten, wo waren eigentlich meine Schuhe? Verdammt ich hatte sie fallen gelassen als Louis plötzlich einen Arm um mich gelegt hatte. „Meine Schuhe.“ Sagte ich etwas verärgert und schaute in die Menge. Nochmal daraus wollte ich ganz sicher nicht. „Die landen jetzt sicherlich bei ebay.“ Lachte Louis kurz, wobei ich ihn zum zweiten Mal seit dem Vorfall richtig betrachtete. Ich fand das gar nicht so lustig, Nathan hatte mir die Schuhe einmal geschenkt. ‚Eine Anregung, vielleicht trägst du sie bei unseren nächsten Date‘ hatte er mit einen zwinkern gesagt und mein Hals dabei mit Küssen überdeckt. Kurz lächelte ich bei den Gedanken an diesen Tag. Anscheint schien Louis das Lächeln auf seinen Satz zu beziehen, den auch er lächelte „Ich kaufe dir neue wenn du magst.“ Sofort schüttelte ich den Kopf, ich wollte keine neuen Schuhe und schon gar nicht von Louis. Während ich den Kopf schüttete schaute ich hinaus, wo gerade ein Mädchen ihre Brüste gegen die Scheibe presste, wie widerlich. Man konnte sich ja etwas präsentieren wenn man es den nötig hatte, aber das hier ging echt so weit. „Das ist echt widerlich, was wohl ihre Eltern dazu sagen? Ich meine, schämt sie sich den gar nicht?“ Erst jetzt hatte ich realisiert das ich es laut ausgesprochen hatte, den Louis lachte und nickte dabei. „Man gewöhnt sich daran.“ Man gewöhnte sich daran das fremde Mädchen ihre Brüste gegen Fensterscheiben drückte? Interessant, ich würde mich an eine solche Situation wahrscheinlich nicht gewöhnen. Allerdings waren das auch nicht meine Fans und auch nicht mein Freund, warum regte ich mich also so auf?

Die Fahrt hatte meiner Meinung nach viel zu lange gedauert, Louis hatte mir einige Geschichten erzählt, was er schon verrücktes erlebt hatte. Einiges war wirklich schräger als das Brüste drücken gewesen. Ein paar Mal hatte ich wirklich ernsthaft gelächelt, gesagt hatte ich aber die ganze Zeit nichts. Die Situation überforderte mich einfach, nicht nur das ich Louis verarschte, ich hatte ihn auch noch sein Hemd versaut und wahrscheinlich in eine Klatschzeitung gebracht. Als der Wagen hielt, sprang Louis auf und hielt mir danach seine Hand hin, so dass er mir aus dem Van helfen konnte. Dankend nahm ich sie an, je doch ganz vorsichtig. Ich wollte ihn nicht schon wieder verletzen in dem ich ihm meine Fingernägel irgendwo hinein bohrte. Unsicher was ich nun tun sollte, starrte ich schließlich Louis an wie er da vor den Van stand und auf das Wohnhaus starrte. „Soll ich dich noch bis zur Tür bringen ...“ ich unterbrach ihn. „Es ist glaube ich keine gute Idee, Nathan ist zu Hause.“ Louis schaute kurz etwas pikiert, wahrscheinlich hatte er nicht gewusst dass wir zusammen wohnten und nickte dann Verständnisvoll. Er trat etwas näher zu mir, wobei ich sofort einen Schritt zurück wich. Louis ließ sich davon aber nicht abschrecken, sondern trat seelenruhig genau vor mich und hypnotisierte mich fast schon mit seinem Blick. „Es wäre schön wenn wir das ganze nochmal wiederholen könnten, nur ohne die kleine Essensschlacht.“ Ich konnte nicht anders als zu grinsen und zu nicken. „Dann sehen wir uns.“ Bevor er jedoch ging, beugte er sich blitzschnell zu mir vor und hab mir einen Kuss auf die Wange. Mit einem frechen grinsen wandte er sich ab und stieg wieder in den Van.

Ich stand noch ein paar Sekunden perplex vor meinem Haus herum, ehe ich kopfschüttelnd hinein ging. Louis war seltsam, aber auf eine lustige und süße Art. Schlechte Idee von den Jungs, ich freundete mich gerade ernsthaft mit dem „Feind“ an!

Als ich die Türe aufschloss, sprang Nathan fast schon von der Couch auf und lief in seiner Jogginghose und dem weißen alten T-Shirt auf mich zu. „Du bist genial!“ – „Eigentlich hätte ich eher gedacht dass du das-“ ich musste mich selbst unterbrechen da er mich in eine feste Umarmung zog mit anschließendem Kuss. „Ganz Twitter und Facebook ist voll mit euch, und die Blicke die du ihm zu wirfst immer – du solltest Schauspielerin werden! Hast du überhaupt schon seine Blicke gesehen?! Theoretisch sollte ich das jetzt alles andere als gut finden, aber du bist auf dem besten Wege dass Louis sich ernsthaft in dich verguckt!“ Nate strahlte über beide Ohren und küsste mich wieder. „Bitte erklär mir mal, wieso ich so ein cleveres Mädchen wie dich abbekommen habe?“ Ich seufzte und schaute ihn leicht genervt an. „Das frage ich mich auch, Schatz, das fragen wir uns alle …“

Ich fand, dass Nathan etwas zu weit mit seiner Euphorie ging und ich selber konnte es auch gar nicht verstehen. Louis hatte es nicht verdient so behandelt zu werden, er war ein guter Mensch. „Heute Abend gehen wir übrigens feiern, darauf müssen wir anstoßen!“ Informierte mich Nathan während er in die Küche lief. „Übrigens, wo sind eigentlich deine Schuhe?“ 

Ruby Green (Louis Tomlinson FF)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt