Kapitel 19

5.5K 283 25
                                        

Meine Laune heute morgen, war definitiv besser als gestern. Ich war nicht mehr so wütend und ich hatte mir heute morgen selbst geschworen, mir keine Sorgen mehr zu machen.

Die ganze Situation würde sich wieder einrenken und wir hätten uns ganz umsonst sorgen gemacht.

Also setzte ich an diesem Morgen ein Lächeln auf und ging in die Küche um zu frühstücken.

"Morgen Dad!", begrüßte ich meinen alten Herrn, der wiedermal Zeitungslesend in der Küche saß.

"Guten Morgen mein Schatz!", begrüßte er mich und lächelte mir entgegen.

Mein Dad sah müde aus, seine Augen waren klein und seine Augenringe traten hervor.

Während des Frühstücks machten wir Smalltalk, zwischendurch holten sich auch meine Brüder ihr Frühstück ab, verschwanden jedoch ziemlich schnell wieder nach oben.

Auch ich verschwand nach dem Frühstück ins Badezimmer und schnappte mir anschließend meinen Rucksack aus meinem Zimmer.

Als ich wieder unten ankam, saßen alle meiner drei großen Brüder am Küchentisch und starrten auf ihre Handys.

"Seid ihr fertig?", lachte ich sie an.

"Nur um das klar zu stellen, wir haben auf dich gewartete und nicht andersherum.", beharrte Logan.

"Schon klar Prinzessin.", lachte ich ihn aus.

~*~

Die Stimmung heute morgen im Auto war um Längen besser als gestern.

Wir alle hatten uns beruhigt und heute morgen schon wieder Witze gerissen und uns gegenseitig geneckt, so wie immer.

Wir rollten auf den Parkplatz der Schule und waren kaum auf dem Parkplatz angekommen, da stand Marie vor mir.

"Morgen Mia! Ich komm gleich nach ja? Valentia ist schon am Spind.", erklärte sie mir und stürzte sich anschließend auf meinen Bruder.

Jason drehte Mia zum Auto hin und küsste sie anschließend.

"Tu mir einen Gefallen und fress nicht ihr ganzes Gesicht, sie wäre sonst für immer entstellt.", kommentierte ich geschockt die Situation.

Logan begann zu grinsen und gab mir für mein Kommentar ein Highfive.

Jason und Marie hingegen schienen mich gar nicht gehört zu haben.

"Nehmt euch ein Zimmer!", rief nur Ethan von hinten.

Ich wollte mir die Situation nicht länger anschauen, also verabschiedete ich mich von meinen Brüdern, soweit sie noch ansprechbar waren, und verschwand in Richtung meines Spindes.

~*~

Nach einigen Minuten war auch Marie zu Valentia und mir dazugestoßen. Ihre Lippen waren leicht gerötet und auch ihre zerwühlten Haare sowie der glasige Blick erinnerte an ihr kleine Aktion auf den Parkplatz.

Marie plapperte vor sich hin, während wir unsere Bücher aus den Spinden nahmen.

Auf dem Weg zum Raum in dem wir jetzt Unterricht hatten liefen wir an Alex und seinen Freunden vorbei.

A Badboy and other ProblemsWo Geschichten leben. Entdecke jetzt