Mein Bruder kommt im mein Zimmer und legt mir seinen Arm um die Schulter. Ich weine noch stärker. Ich bekomme fast keine Luft mehr. Ich will ihm sagen, wie verloren ich mich fühle, aber ich schaffe es nicht. Ich atme zu hektisch und bringe nicht mehr als Schluchtzlaute hervor. Er raunt leise: "Es ist okay! Heul dich aus! Die Welt ist ungerecht zu dir - nur wir verstehen das!" Ich drehe meinen Kopf zu ihm und drücke mich an ihn. Er hat recht! Er hat immer recht. Er flüstert nun ganz leise: "Du brauchst aber keine Freundinnen, denn wenn du dich alleine und verloren fühlst, dann bin nur ich da. Wenn du nur bei mir bleibst, können dich erst gar keine bösen Menschen Leiden lassen!" Ich will das! Genau das, was er sagt soll geschehen! Ich brauche diese Schlampen alle nicht! Meine Augen hören auf zu tränen und ich blicke in seine Augen hoch. Er wird mir immer helfen. "Kann ich dir irgendwie helfen, dass du wieder glücklich wirst?", fragt er mich. Ich weiß, was ich will. Kann ich ihn es bitten oder scheint es als wäre ich sexsüchtig? "Bitte schlafe jetzt noch einmal mit mir!", sage ich. "Das ist aber ein großer Gefallen, den ich dir da tun soll!", antwortet er mir.
DU LIEST GERADE
Max' kleine Schwester
Fiksi PenggemarSein Schwesterchen erzählt über das Leben mit ihm als Bruder... Cover by sugascutie
