Regungslos

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"Nichts tust du außer zu faulenzen!", flucht er, als er mich sieht: "Ist es toll regungslos etwas anzustarren?" "Ja!", antworte ich ohne genau darüber nachzudenken, was ich damit aussage. Ehe ich mich versehe bindet mein Bruder mir etwas um den Kopf. Ich sehe nichts mehr. Etwas packt mich an der Hand und zerrt mich hinter sich her. "Max, bist du das?" Niemand antwortet. Ich werde gedreht. Ich verliere die Orientierung. Es zerrt mich hinter sich her. Wo bin ich? Ich werde unsanft rücklings auf ein Bett gestoßen. Es ist meines. Eine Hand setzt zwischen meinen Brüsten an und drückt mich fest auf das Bett. Ich kann mich nicht befreien. Ich versuche mich zu wehren. Doch an meiner einen Hand schließt sich ein metallener Armreif um mich. "Klick" Es ist eine Handschelle. Das andere Ende wird am Bett angebracht. Meiner anderen Hand ergeht es nicht besser. Dann ist es vorbei. Mein Peiniger lässt von mir ab. Doch nicht! Um meine Knöchel schließen sich weitere Metallringe, die auch befestigt werden. Wie ein Laken über das Bett gespannt bin ich, denke ich auf einmal. Da wird mir auch die Augenbinde abgenommen. Ich sehe meinen großen Bruder. "Was hast du getan?", schreie ich ihn an. "Ich habe dich so aufgefunden", erwidert er ruhig. "Wie kannst du mich nur ... aufgefunden?! Du warst das gar nicht?" Er antwortet nur mit: "Ich bitte dich! Ich bin dein Bruder!" "Kannst du mich also befreien?", frage ich ihn und versuche möglichst niedlich zu klingen. Er überlegt kurz und sagt ruhig: "Eigentlich solltest du erfahren wie toll es wirklich ist regungslos zu sein..."

Max' kleine SchwesterGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt