lizzie pov
"Oh gott!Megan Fox!", er rannte hinterher, aber ich wusste, dass wird nichts, denn der Wagen raste den Hang hinunter richtung Tümpel.
Scheiße...meine Pradatasche liegt dadrin.
Schnell humpelte ich Harry hinterher.
Der Wagen war gerade am Absinken, Harry stand fluchend davor und fuhr sich frustriert durch die Haare.
"Meine Tasche!", schrie ich und rannte richtung Ufer.
"Lass es! Es hat keinen Sinn!",rief er und wollte mich am Arm packen, doch ich riss mich los und stampfte ins Wasser um nach der Tasche zu greifen.
"Da ist mein ganzes Leben drin...", murmelte ich, nahm tief Luft und tauchte unter.
"Elizabeth!", schrie er, hörte ihn jedoch nur gedämpft, da mein Kopf unter Wasser war und neben mir vernahm ich seine schweren Schritte im Wasser.
Es dauerte nicht lang, bis ich meine Tasche erblickte. Mit meiner letzten Kraft griff ich nach ihr.
"Hab sie!", triumphierte ich, doch ich sah wahrscheinlich wie ein Wrack aus.
"Du siehst furchtbar aus", stellte Harry sachlich fest.
Dafür warf ich ihm einen tödlichen Blick zu und stampfte zurück zum Ufer.
"Das ist deine Schuld", fuhr ich ihn an und drückte meine Tasche aus.
"Was?! Du bist doch die, die meine Megan Fox im Tümpel ertränkt hat!", erwiderte er und zog seine Schuhe aus, die voller Wasser waren.
"Megan Fox?Was ist das denn für ein bescheuerter Name!?"
"Ach und Louis Vuitton ist besser?!", fragte er veräschtlicht.
"Das ist eine Marke!Nicht wirklich schockierend, dass du das nicht weißt!", fauchte ich.
"Nicht wirklich Schockierend, dass du das weißt, aber einen Schraubenzieher nicht von einem Hammer unterscheiden kannst!"
"Was hat das denn, damit zu tun?"
"Damit will ich sagen, dass du eine verzogene Stadtgöre bist, die glaubt etwas besseres zu sein, aber keinen einzigen Tag alleine in der echten Welt aushalten,würde, wenn ihr keiner den Butter auf dem Brot verteilt oder die Tür öffnet!Weißt du was, ich hab dich durchschaut, du gibst nur vor so tough zu sein, damit du nicht einsehen musst, was für eine eiskalte Bitch du doch bist, der ihrem Vater nicht mal Liebe gönnen kann!", spie er mir regelrecht ins Gesicht
Autsch.
"Woow....danke für die psychische Analyse, aber weißt du was? Du und deine Scheiß hinterweltler Meinung geht mir am Arsch vorbei!", erwiderte ich laut und hoffte, dass es so glaubwürdiger rüberkommt.
"Ach...und soll ich eine psychische Analyse, bei dir durchführen?"
"Ich bitte darum", grinste er.
"Nun...", seufzte ich in dem gleichen arroganten Tonfall, den er so gern an den Tag legte."Du bist ein Arschloch mit einer verdammt schlechten Menschenkenntnis."
Ohne auch nur eine einzige Sekunde sein dämmliches Lächeln einzustellen, sah er mich mit hochgezogenen Augenbrauen an.
Ich erwartete natürlich keine Reaktion, bei jemanden mit nur Stroh im Kopf.
Mit meiner Tasche in der einen Hand und in der Anderen, meine Schuhe, ging ich mit hochgerecktem Kopf weg.
"Alter ey...", hörte ich ihn hinter mir murneln, dann klatschende Schritte, so einen Klang wenn du Flip Flop trägst.
In meinem Kopf ratterte es. Natürlich göhne ich meinem Vater Liebe, nur ganz bestimmt nicht irgendwo auf dem Land bei einer Bäuerin und ihrem bescheuerten Sohn.
Ein lautes Räuspern erklang hinter mir.
"Was ist? Willst du mir noch mehr auf die Nerven gehen?"
"Ehm...naja. Eigentlich wollte ich nur sagen, dass du in die falsche Richtung gehst", sagte er, und ich bemerkte, dass er sich ein Lächeln verkneift.
Zähneknirschend, strich ich mir eine Strähne hinter Ohr und ging an ihm vorbei, natürlich nicht ohne ihn mit der Schulter anzurempeln.
"Upps...Das tut mir leid. Oder...ehrlich gesagt, tut es mir nicht leid", grinste ich fies und ging weiter.
"Blöde Kuh...", nuschelte er.
Ehrlich gesagt, hätte ich wissen müssen, dass er sich rächen würde, aber naja...trotzdem zuckte ich zusammen, als mich etwas kaltes feuchtes am Hinterkopf traf.
Vorsichtig, fuhr ich mir an den Hinterkopf und starrte die braune Erde an, wo ein paar Grashalme rausragten.
Ganz langsam beugte ich mich nach vorne, nahm einen Haufen Erde.
"Wehe!", drohte er.
"Friss Matsch du Arsch!", entgegnete ich noch, als ich ihm den Dreck mitten ins Gesicht schleuderte.
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Ich widme dieses Kapitel DirectionerForEver38 ,weil sie einfach die Beste ist! Love ya xx
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Kiss me Farmerboy! // H.s.
FanfictionElizabeth Roadbridge, aus der Stadt, ist ja so einiges gewöhnt von ihrem Vater der schon einige Frauen gedatet hatte. Sei es Lehrerinnen, Ärztinen, Polizistinnen und einmal sogar eine Barkeeperin, auch wenn sie eher einer Hure glich. Doch eine Bäuer...
