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Lizzie pov.
Die Aufmerksamkeit des Restaurants lag volkommen auf uns und wie gebannt hingen sie alle an Annes Lippen,die meinen Vater fassungslos anstarrte und dann schließlich antwortete:
"Oh mein Gott!Ja!Ja!Ja natürlich will ich!"
Unser Publikum klatschte und awwten,während Anne sich dann Ring ansteckte,der nebenbei gesagt wunderschön aussah und meinem Vater um den Hals fiehl.
Ich lächelte und umarmte meinen Vater,Anne natürlich auch.
Doch plötzlich schlug mich die Realität wie ein Fausthieb. Harry und ich werden jetzt offiziell und definitiv Geschwister.
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Wir saßen auf der Wiese vor dem Haus,nur Harry und ich,keiner von uns wollte dieses Gespräch anfangen.
Sonst waren wir immer gerne hier,einfach um Zeit miteinander zu verbringen oder nachzudenken. Die Frische der Wiese und das Funkeln der Sterne hatte immer etwas magisches. Doch diese ganze Magie war verflogen. Das einzige was zurückblieb war die dunkelheit der Nacht,die unheimlichen Geräusche und die Kälte die der Wind mit sich brachte. Sogar die Sterne wurden von Wolken bedeckt.
Wir wussten auf was es hinauslief.
Es war unvermeidlich auch wenn wir es den ganzen Sommer verleugnet haben und wahrscheinlich immer gehofft haben,dass alles gut wird,aber die Realität sah anders aus. Die Seifenblase war geplatzt.
"Harry...",begann ich.
"Ich weiß",sagte er.
"Der Sommer ist vorbei. Wir werden Geschwister und...",mein Satz blieb unvollendet während ich nur in die Ferne blickte und die Tränen zurückhielt,so gut ich konnte.
"Was im Sommer passiert ist,bleibt im Sommer",erklärte er schlicht,was mir einen Stich verpasste,wie konnte er so kalt darüber reden,"Ich meine,ist keine große Sache."
"Keine große Sache",wiederholte ich murmelnd und mehr als fassungslos seine Worte.
"Komm wir passen eh nicht zusammen. Ich meine du das Stadtmädchen und ich vom Land,was würde das für ein Paar abgeben,wir sind von völlig verschiedenen Welten",lachte er spöttisch und so langsam wurde ich richtig sauer. Ich spürte wie mein Blut sich zu erhitzen schien.
Ich stand auf und Harry machte es mir gleich.
"So siehst du das also?!",fuhr ich ihn an,"Nur so ein Sommerflirt?!"
"Sieh es ein Elizabeth! Das war nur ein Sommerflirt und das wussten wir beide von Anfang an!",entgegnete er genervt.
"Aber...aber du hast gesagt,dass du mich liebst!",halt die Tränen zurück Liz.
"Dann hab ich mich halt mitreißen lassen,kann passieren",meinte er gelangweilt,woraufhin ich ihm eine verpasste. Der Aufprall klatschte so richtig und sein Kopf fuhr zur Seite doch er sagte nichts.
"Fahr zur Hölle", sagte ich kraftlos und rannte ins Haus,wo ich mich in mein Schlafzimmer einsperrte und den Tränen freien Lauf ließ.
Und dem habe ich meine Jungfräulichkeit gegeben!? Was für ein Idiot! Nur ein Sommerflirt....Diese typischen Sommerromanzen. Das kotzt mich an.
Harry pov.
Ihr fassungsloser Ausdruck brach mir das Herz. Doch es war zu ihrem besten.
Es überraschte mich nicht,dass sie mir eine verpasste und dennoch lief mir eine Träne die Wange runter als sie schluchzend ins Haus rannte.
Wenn du jemanden liebst musst du sie gehen lassen...
Lizzie pov.
Mit meinen Kopfhörern in den Ohren saß ich im Auto wieder nach New York. Es war schwer meinen Vater von Anne weg zu bekommen. Ich freute mich für ihn,dennoch wollte ich so schnell wie möglich fort.
Harry hatte sich nicht mal dazu herabgelassen sich zu verabschieden,aber ehrlich gesagt war mir das auch lieber.
Die Hochzeit findet in den Herbstferien statt die in vier Wochen waren. Dann würden wir auch endgültig zu Anne und ihm ziehen. Leider.
Für eine Weile würde meine Großmutter bei uns wohnen,denn mein Vater musste immer wieder zu Anne zurück wegen der Hochzeitsvorbereitungen.
Mein Herz fühlte sich noch immer zerschmettert an und ich könnte immer wieder anfangen zu heulen wenn ich seinen Namen hörte. Ich schaute auf mein Handy Display runter auf dem der Hintergrund ein Foto von Harry und mir war wie wir Grimassen schnitten,er streckte die Zunge raus und ich machte auf Fisch. Ich wechselte den Hintergrund zwar,brachte es allerdings nicht übers Herz das Foto zu löschen oder all die anderen Bilder von ihm.
Es gab sogar einen Film,den ich gemacht hatte als wir am Fluss waren.
Harry grinste in die Kamera und lachte über die Tatsache dass ich filmte.
"Warum filmst du?",hörte man ihn fragen.
"Um solche Momente fest zu halten",hörte man meine Stimme.
"Ah dann halt das fest",er schaute geradewegs in die Kamera,"Ich liebe dich Liz."
Ich warf mein Handy auf den anderen Sitz und mir liefen wieder die Tränen die Wange runter,während ich das hinter meinen Haaren kaschierte.
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Völlig leer ging ich den Gang entlang zu meinem Schließfach. Ich trug weder Designerware noch irgendwas extravaguantes. Seit dem Sommer waren mir diese Dinge ziemlich egal. Jetzt bevorzugte ich bequemere Sachen,weshalb ich jetzt enge Jeans,mit Hoodie und Stiefel trug.
Natürlich bemerkte ich die Blicke der anderen Schüler,die natürlich glauben ich hätte eine an der Waffel,dass ich nicht mehr wie früher rumlaufe. Erst jetzt wird mir bewusst,dass ich früher beliebt war,aber nur weil ich eine totale Bitch war die nur auf Äußeres und Geld wert legte.
"Liz?",fragte jemand hinter mir,"Gott,was ist den mit dir passiert?"
Marybeth.
Ich rang mich zu einem kleinem Lächeln durch und umarmte meine beste Freundin die angezogen war als würde sie zu einer Galaveranstaltung gehen.
"Ich habe deine Message bekommen,so einen nervigen Bruder zu haben ist ja grausig",meinte sie abschätzig,"Hey Süße was ist los? Ich meine abgesehen von deiner schrecklichen Aufmachung. Mit diesen ganzen Bauerntölpel dort hinten,furchtbar,gar nicht auszudenken. Ekelhaft"
Irgendwie ging mir ihr Schlechtgerede gegen den Strich. Früher habe ich auch so geredet,aber das war ich nicht mehr.Dieser Mensch. So vorurteilhaft.
"Sie sind viel cooler als ich dachte und wirklich nett",verteidigte ich sie.
"Hmmm naja hat sich am Telefon nicht so angehört,komm wir ziehen dich um. Ob Hässlichkeit ansteckend ist?Wenn ja,dann hast du dir das von dem Bauernvolk eingefangen-"
"Gott das reicht! Sie sind nicht so,sie sind gute Leute die vieles mehr zu schätzen wissen als wir. Sie sind füreinander da und helfen sich gegenseitig. Sie sind einfach anders",erklärte ich,"Und jetzt bin ich eine von ihnen."
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Kiss me Farmerboy! // H.s.
FanfictionElizabeth Roadbridge, aus der Stadt, ist ja so einiges gewöhnt von ihrem Vater der schon einige Frauen gedatet hatte. Sei es Lehrerinnen, Ärztinen, Polizistinnen und einmal sogar eine Barkeeperin, auch wenn sie eher einer Hure glich. Doch eine Bäuer...
