Lizzie pov.
"Du...!",er schien richtig wütend und zischte, "Du hast Glück, dass du ein Mädchen bist!"
"Also kennt ihr hier doch noch die Regeln der alten Schule, ich fühle mich gleich wie in einem Liebesroman", meinte ich sarkastisch.
Harry jedoch warf mir kurz einen hasserfüllten Blick zu und marschierte die Straße entlang.
Meine nun wassertriefende, nach Tümpel stinkenden Tasche hielt ich mit meinem Arm einen halben Meter weg von mir, während ich mir mit der anderen die Nase zuhielt.
_________
Eine gefühlte Ewigkeit später liefen wir noch immer auf dieser blöden Straße und es wurde langsam frustrierend.
"Harry...ist das eine Telefonzelle?!",sagte ich begeistert ich auf, als ich in der Ferne etwas gelbes entdeckte.
Aufgeregt hüpfte ich kurz auf und humpelte zur Telefonzelle.
"Oh gott...",murmelte Harry hinter mir.
Angewiedert versuchte ich die Tür der Telefonzelle mit den Fingerspitzen aufzukriegen.
"Ew,ew,ew",murmelte ich.
Plötzlich griff eine Hand an mir vorbei an dem rostigen Griff und die Tür ging mit einem Ruck auf.
"Madame...", meinte Harry sarkastisch und machte eine verbeugende Bewegung.
Ich ignorierte ihn und trat in die Telefonzelle.
"Man kann gratis anrufen, da es weit und breit keine Verbindungen gibt."
Ich drückte die Nummer meiner besten Freundin an.
Es leutete.
"Hallo, Annabelle Fitzgerald hier. Leider bin ich momentan nicht ereichbar, weil ich wahrscheinlich shoppen bin. Also ihr wisst was zu tun ist. Piiiiiep."
"Hey Anna, du kannst dir gar nicht vorstellen wie abgedreht das hier ist...und- hmpf. Etwas Privatsphäre",letzteres ging an Harry, der die Augen verdrehte und etwas Abstand nahm, "Also... Hier gibt es weder Empfang noch Telefonverbindung...wir sind hier mitten in der Einöde, die wissen ja nicht mal was Louis Vuitton ist. Ich sag dir es ist der Horror. Und dann ist da auch noch mein zukünftiger Stiefbruder...Landei. Egal, ich hoffe ich kann dich irgendwann anrufen und dann gehst du ran. Bis dann."
Ich legte auf und stieg aus der Telefonzelle.
Gelangweilt trotteten wir wieder nebeneinander.
"Weißt du. Dein Landei von zukünftiger Stiefbruder kann gut hören", sagte er und warf mir einen wütenden Blick zu. Seine grünen Augen war grassgrün von der Sonne die sich darin reflecktierte.
"Ach neee?Der Affenjunge hat sprechen gelernt!Banane?", erwiderte ich hämisch.
"Stadttusse...",murmelte er nur.
Zum Glück waren wir schon fast angekommen. Wir sahen wahrscheinlich aus, wie überlebende aus Horrorfilmen.
"Oh gott!Wie seht ihr denn aus!?", fragte Anne besorgt als sie uns erblickte.
"AlsoHarrymusstemichjanerven,dahabeichdiescheisskassetterausgeworfenunder....""DieseKuhhatmeinekassetterausgeworfenundmeinenWagengeschrottet-", fingen wir beide an und es mischte sich zu einem unverständlichen Gebrabbel.
"Ruhe jetzt!! Ich will es gar nicht wissen!Beide auf eure Zimmer!", unterbrach uns Anne.
"Du bist nicht meine Mutter!Du kannst mir gar nichts vorschreiben!", giftete ich zurück.
DU LIEST GERADE
Kiss me Farmerboy! // H.s.
FanfictionElizabeth Roadbridge, aus der Stadt, ist ja so einiges gewöhnt von ihrem Vater der schon einige Frauen gedatet hatte. Sei es Lehrerinnen, Ärztinen, Polizistinnen und einmal sogar eine Barkeeperin, auch wenn sie eher einer Hure glich. Doch eine Bäuer...
