Ein halbes Jahr danach

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Als ich an dem Tag heim kam standen zwei Rettungswagen, ein Notarztwagen, Feuerwehr und Polizei vor unserem Haus in der Straße. Ich ließ alles fallen und rannte los. So schnell bin ich noch nie gelaufen und ehe ich mich versah stand ich neben den Sanitätern.
Ich war außer Atem und konnte keinen Gedanken fassen. Ich sah die Polizistin an, die mich zur Seite nahm. Sie strich mir beruhigend über den Rücken:"Es tut mir leid. Jede Hilfe kam zu spät." Ich sank zu Boden und schrie. Es war der wohl schlimmste Abend in meinem bisher kurzen Leben.
Dies alles war nun schon ein halbes Jahr her. Ich hatte meinen Abschluss fertig und genoss die Zeit mit meinen Großeltern. Sie kämpften seit Monaten nicht nur um mein Wohlergehen sondern auch und das Sorgerecht für mich.
Weder sie noch ich wollten, dass ich ins Heim musste. Ich hatte mich bei einem Musical beworben. Für die Hauptrolle. Und das ohne Ausbildung und unter 18. Einfach machen hatte mein Opa mir gesagt und dies tat ich.
Wir saßen beim Frühstück als der Anruf des Regisseurs kam:" Guten Tag Stella, ich darf dich doch duzen oder?" ich schmunzelte "Aber natürlich." ich legt mein Brötchen auf meinen Teller zurück. "Gut dann komm ich gleich zu Sache, ich fand dein Video wirklich überragend.
Deine Stimme, deine Gestik und Mimik sind so vortrefflich. Wirklich toll Kompliment. Das ganze Team ist begeistert von dir, wir würden dich gerne dabei haben." ich konnte es kaum glauben und mit blieb der Mund offen stehen. "Ich.. ähh... emm ja klar ich ich komm super gern." Kam es aus mir raus geschossen als ich meine Stimme wieder fand.
Wir beredeten noch Einzelheiten bevor wir auflegten und ich meinen Großeltern alles zu berichten begann.

16 die Zahl die mein Leben veränderteWo Geschichten leben. Entdecke jetzt