KAPITEL 3

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Nach ungefähr 20 min fahrt bin ich endlich angekommen. Ich ging in mein Zimmer und legte mich auf mein Bett, als plötzlich jemand rein kam. Es war mein Bruder Ali.

Ali:Nadja wo warst du?

Ich: Ich war hier in meinem Zimmer warum?

Ali: Lüg nicht, ich hab gehört wie die Haustüre aufging, also wo warst du?

Scheise, ich hoffe er merkt nichts. Was soll ich ihm nur sagen?    Wenn er das mit dem Nebenjob mit bekommt, bringt der mich um.

Ali: Über was denkst du nach?

Sag mir jetzt sofort wo du warst!

Seine Stimme wurde lauter und agressiv. Er schaute mich wütend an und wartete auf eine Antwort.

Ich: Ich hab den Müll rausgebracht, der Sack war voll.

Ali: Aha ok, ich hoffe für dich, dass das stimmt und antworte nächstes mal schneller.

Er ging raus aus meinem Zimmer und erleichtert legte ich mich wieder hin. So kann das nicht weiter gehen, ich brauch bessere Ausreden, denn so finden sie es irgendwann heraus und dann kann ich mein Studium vergessen. Aber was soll ich ihnen sagen? Soll ich meiner Familie die Wahrheit sagen? All diese Fragen gehen mir durch den kopf aber ich kann sie nicht beantworten. Nach 10 min bin ich eingeschlafen, da ich sehr müde bin, aber lange schlafen konnte ich nicht, weil meine Mutter mich ruft.

Mama: Nadja komm runter, Essen ist fertig.

Ich: Mama ich hab kein Hunger, ich bin müde und will schlafen.

Mama: Du isst erst was und dann kannst du schlafen also komm.

Ich: Uff ok ich komme gleich.

Ich band mir die Haare zu einem Zopf zusammen und ging dann ins Esszimmer, wo alle schon aßen. Ich setze mich zu ihnen und aß auch etwas.

Walid: Nadja ich brauch dein Auto morgen, also bleib zuhause.

Nadja: Wie du brauchst mein Auto? Für was den? Ich will zu meiner Freundin fahren.

Walid: Ich hab mein Auto gestern verkauft und muss morgen früh arbeiten gehen, deshalb brauch ich dein Auto. Und deine Freundin kannst du auch an einem anderen Tag sehen, das ist ja nicht so wichtig.

Nadja: Du bekommst mein Auto aber nicht ich will zu meiner Freundin wie schon gesagt.

Walid: Werd nicht frech, ich nehm dein Auto einfach und jetzt sei leise. Pech für dich und deine Freundin.

Nadja: Aber Walid...

Er unterbrach mich.

Walid: Tut mir leid kleines, aber meine Arbeit ist wichtiger als deine Freundin, schließlich verdien ich mein Geld damit und du kannst ja auch mit der Bahn zu deiner Freundin gehen.

Nadja: Ok ich fahr mit der Bahn, aber das ist das letzte Mal, dass du mein Auto nimmst.

Walid: Jaja hahah und jetzt ess weiter.

Man warum braucht der ausgerechnet morgen mein Auto? Seine Arbeit ist wichtig bla bla..Ich hab auch Sachen zu tun, aber naja diskutieren mit meinem Bruder bringt sowieso nichts. Na toll jetzt muss ich mit der Bahn fahren wenn ich raus will. Ach so schlimm wirds bestimmt auch nicht einmal mit der Bahn zu fahren, aber ich helf jetzt mal beim Abräumen.

Ich war fertig mit Abräumen, ging wieder auf mein Zimmer und wollte weiter schlafen, hab dann aber ein Anruf von meiner besten Freundin Tamara bekommen. Tamara ist auch Libanesin, sie ist groß, schlank, hat braune Augen, schwarze Haare und ist wirklich sehr hübsch.

Telefonat:

Ich: Hallo?

Tamara: Hey, wie geht's?

Ich: Gut und dir?

Tamara: Ja auch, hast bock dich in einer Stunde in der Stadt zu treffen?  Wir haben uns ja lange nicht mehr gesehen.

Ich: Hm, ja klar wieso nicht, sollen wir uns am Schlossplatz treffen?

Tamara: Ja, können wir machen also dann bis gleich. Ciao.

Ich: Oki Ciao

Ich legte mein Handy zur Seite und ging ins Bad. Ich glättete mir kurz die Haare und schminkte mich leicht. Danach ging ich wieder ins Zimmer und schaute nach Kleidern. Ich entschied mich für meine blaue Röhrenjeans und für ein schwarzes Top. Dazu zieh ich noch meine schwarzen Keilies an und fertig. Ich hab 45 Minuten gebraucht, deshalb musste ich mich beeilen, ich nahm meine Handtasche, sagte meiner Mutter Bescheid das ich gehe und verließ das Haus dann. Am Schlossplatz angekommen, sah ich Tamara schon warten, wir gingen aufeinander zu und umarmten uns. Wir lösten uns wieder und redeten.

Tamara: Hey, lang nicht mehr gesehen. Warum hast dich nicht gemeldet?

Nadja: Ja von dir hört man ja auch nichts hahah und ich hatte viel zu tun.

Tamara: Lenk jetzt nicht von dir ab haha:p Warum was hast du gemacht?

Nadja: Komm setzten wir uns auf die Bank ich sag dir alles.

Ich erzählte ihr alles, von meinem Nebenjob und was ich vor hab, und von Samir natürlich auch. Und sie sprach mich sofort auf Samir an, wie nicht anders zu erwarten.

Tamara: Du findest diesen Samir also süß;D. Stehst du auf ihn?

Sie grinste und zwinkerte mir zu haha, ich wurde sofort rot.

Nadja: Nein, ich steh nicht auf ihn, ich find ihn nur süß und hübsch.

Tamara: Achso, hübsch auch noch?  Wie sieht er aus? Wie alt ist er? Und wo habt ihr euch kennengelernt?

Sie löcherte mich mit Fragen und ich beantwortete ihr alles. Wir redeten stundenlang weiter, das ist typisch für uns. Sie unterbrach das Thema dann kurz und sagte:

Tamara: Ey Nadja, guck mal der Typ da hinten am Brunnen ist voll hübsch und er lächelt dich die ganze Zeit an. Jetzt läuft er sogar hier her.

Nadja: Was? Wo? Welcher Typ?

Ich hab den Typ jetzt entdeckt und er kam direkt auf uns zu, ich konnte ihn immer besser erkennen und es war...

Nadja und SamirGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt