Shigaraki+Dabi

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„Warum ist dein Spitzname eigentlich Jo? Das hat doch nichts, mit deinem Namen zu tun, Ai." Tenya sah von dem Aufgabenblatt hoch, an dem er gerade arbeitete.
„Mit, hast du noch Fragen meinte ich eigentlich etwas zum Thema." Jo lächelte etwas. „Aber das ist schnell erklärt. Als ich Dia kennengelernt habe, dachte sie, mein Name wäre Ai Mishi. Ich habe ihr so oft gesagt, dass mein Nachname Miyoshi ist, dass sie irgendwann angefangen hat, mich nur noch Jo zu nennen. Und da die Schreibweise ‚Jo' einfach verbreiteter ist als ,Yo' wurde das dann irgendwie zu meinem Namen." sie strich sich eine Strähne aus dem Gesicht, die sich aus ihrem Zopf gelöst hatte. „Zudem passt der Name Jo sowohl als Mädchen als auch, naja du weißt schon."
„Stimmt, die Nachwirkungen deiner Macke. Ich habe dich noch nie als Jungen gesehen, wenn ich so nachdenke, kenne ich dich nur als Mädchen."
„Was? Dabei ist mir das beim Training doch schon total oft passiert." Sie kicherte. „Aber wenn du es sehen willst, kann ich es ja mal versuchen." Jo konzentrierte sich und stellte so lange kleinere Gegenstände her, bis plötzlich ein Junge vor Tenya saß. Ihre Haare waren nun kürzer und auch ihr Körperbau hatte sich verändert, doch es war trotzdem noch ein leichtes zu erkennen, wer dort saß.
„Spätestens an meinen Augen müsste man es merken, oder? An meiner Größe vermutlich auch. Leider wachse ich dadurch nicht."
„Das ist wirklich eine interessante Nachwirkung einer Macke." meinte Tenya staunend. Er schob sich seine Brille zurecht und musterte Jo weiterhin.
Jo nickte leicht verlegen und zwirbelte an einer Strähne herum. „Ja, ich bin nur froh, dass niemand hier das irgendwie seltsam findet." er nieste.
„Du niest jetzt seit wir mit lernen angefangen haben, hast du dich etwa schon wieder erkältet?"
„Ja, du weißt doch, wie sehr ich Regen liebe, Tenya-kun. Aber das ist doch nichts ernstes, nur eine Erkältung."
Der blauhaarige Junge seufzte. „Trotzdem wäre es mir lieber, du gehst kurz zu Recovery Girl, Ai. Nur zur Sicherheit."
„Aber ich muss nicht in die Krankenstation!" quengelte Jo fast.
„Und das hängt nicht damit zusammen, dass er auch dort sein könnte? Inzwischen bilde ich mir ein, dich doch relativ gut zu kennen und ich weiß, wann du einfach nur nicht mit jemandem reden möchtest, oder da vielleicht doch etwas anderes dahintersteckt."
Noch während er sprach, war Jo rot geworden. „D-Das hat gar nichts mit ihm zu tun!"
„Dann kannst du doch auch auf die Krankenstation. Ich komme auch mit."
„N-Na gut." beide verstauten ihre Bücher in Rucksäcken und liefen den Flur hinunter, an dessen Ende die Krankenstation lag.

„Was macht ihr den hier?" wurden sie beinahe sofort unfreundlich begrüßt, als sie eintraten. "wer bist du denn?" Neito Monoma deutete auf Jo. „Und warum siehst du so aus, wie das Mädchen, dass hier manchmal arbeitet. Wenn das irgendein blöder Scherz sein soll, dann ist das echt nicht komisch. Lass sie in Ruhe, verstanden?"
Tenya schüttelte fast ungläubig den Kopf. „Monoma, das is-"
„Ich bin Ai Miyoshi. Und ich gehe von nun an in die 2A. Ich würde sagen es freut mich dich kennenzulernen, aber das wäre dann wohl gelogen." Jo lächelte und war wirklich ein wenig wütend, dass Monoma nicht erkennen konnte, wer er war. „Mein Freund hier wollte das ich hierher komme, weil ich erkältet bin, aber hätte ich gewusst, dass hier jemand wie du ist, wäre ich doch lieber nicht gekommen."
„Das sagt der Richtige! Ihr A Schüler seit echt überhebliche Idioten, die sich einbilden besser als die anderen zu sein." gab Monoma gereizt zurück.
„Der Einzige der sich für besser hält bist doch ganz klar du, Neito!" für einen kurzen Moment hatte Jo vergessen, dass Vornamen bedeuteten, dass man den Gegenüber gut kannte. „Monoma! Ich meinte Monoma!" find er sich schnell wieder.
„Ich glaube es reicht." unterbrach Dia die Unterhaltung, als sie zur Tür hineinkam. „Ich habe eigentlich Hitoshi gesucht, wisst ihr wo er ist?"
„Wenn du nicht weißt, wo er ist, woher sollen wir das wissen?" Jo lächelte wissend, woraufhin Dia leicht rot wurde. „Ich dachte nur, vielleicht hättet ihr ihn gesehen."
„Habe ich leider nicht, aber ich helfe dir gerne beim Suchen. Je schneller ich von diesem Clown hier wegkomme, desto besser. Glücklicherweise ist Dummheit nicht ansteckend! Tenya, treffen wir uns morgen zum Lernen wieder?" fügte er dann netter hinzu.
„Ja gerne." Tenya lächelte.

„Was war den in der Krankenstation los?" wollte Dia wissen, als sie nebeneinander herliefen. „Ihr schient euch ja ordentlich in die Haare bekommen zu haben."
Jo zögerte kurz. „Ja... ich... irgendwie war ich einfach wütend, dass Neito... dass Monoma mich nicht erkannt hat. Er hat mich ja noch nie als Jungen gesehen, aber es ist doch wirklich offensichtlich." er seufzte.
„Wusste ich's doch!" Dia grinste. „Du bist in ihn verknallt! Und wie!"
„N-Nein! Also verknallt ist nicht das richtige Wort. I-ich mag ihn nur etwas. Aber er hasst mich. Immerhin bin ich aus ‚der A' und überhaupt."
„Ach was, der weiß eben nur nicht, wie er damit umgehen soll. Monoma mag dich, dass hat mir Recovery Girl selbst gesagt."
Bevor Jo darauf eine Antwort einfallen könnte, rief Dia plötzlich: „Da ist Shinsou! Tut mir leid, aber ich muss los, wir wollten noch zusammen in der Stadt etwas machen."
„Habt Spaß und treibt es nicht zu wild." kichernd winkte Jo den beiden noch hinterher und setzte dann seinen Weg fort.

Gerade als er an der Stelle des Weges angekommen war, diese er am wenigsten mochte, eine kleine dunkle Straße, fühlte Jo sich seltsam unbehaglich. „Sei nicht so paranoid." murmelte er zu sich selbst und hielt krampfhaft die Riemen seines Rucksacks fest. Genau in dem Moment, als er die belebte Straße wegen einer Biegen des Weges nicht mehr sehen konnte, fing ein Karton neben ihm an, blaues Feuer zu fangen und versperrte ihm damit den Weg.
„Wir brauchen deine Hilfe!"
Später bei den Villans:
"Ja, das kann ich mir gut vorstellen." Ai lächelte nachdenklich. "Eine Frage hätte ich Dabi betreffend allerdings schon noch. Er ist doch ein Todoroki, nicht?"
Für einen kurzen Moment sah Shigaraki überrascht aus, seufzte dann aber. "U.A. Schüler sind ja wirklich so schlau wie immer gesagt wird. Behalt es aber für dich, verstanden?"
"Ja, auf jeden Fall. Danke." es klopfte an der Tür. „"Besser, ich lasse euch beide alleine." sobald Ai denn Raum verlassen hatte, kam Dabi heran, ohne abzuwarten, ob er überhaupt reingehen durfte. Er sammelte sich kurz und atmete tief ein. "Entschuldige bitte, Shigaraki, ich hätte vorsichtiger sein müssen. Das Kind ist alleine meine Schuld, also werde ich mich auch darum kümmern."
Verdutzt sah Shigaraki ihn an, lachte dann aber. "Dann wird es ja aber keine fünf Minuten am Leben bleiben. Wir beide sind daran beteiligt, also kümmern wir uns beide darum. Ich finde, wir sollten uns einen Namen überlegen, du nicht auch?" erwartungsvoll sah sie Dabi an. "Kira." sagte er, ohne zu zögern. "Dunkelheit." er wartete Shigarakis Reaktion ab.
"Kira? Ich liebe den Namen."

Cuties. Die Kinder Der UAGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt