he knew you were wrong for him, can't make it right.
☔︎ taehyung/jungkook - YOU/READER/GIRL german fanfic ☔︎
start: 14.04.19
end: 17.03.20
-don't copy or I'll have to expose someone-
»War ich zu naiv gewesen, wenn du meine Entscheidungen getroffen hast?«
DOLLY
Schweigend fährt Taehyung durch den Regen. Schweigend, schon die ganze Zeit über beißt er sich auf die Unterlippe.
Und du entgegnest nichts, willst ihn nicht beunruhigen oder noch mehr verwirren.
Also passt du dich seinem Verhalten an, schweigst, bis sich selbst deine Blicke von ihm abzuwenden zu scheinen.
Auch wenn er nicht erwartet, dass du ihn auf sein Schweigen ansprichst, fehlt ihm eine Stimme. Deine oder eine Stimme?
Nach nicht all zu langer Zeit betretet ihr sein Apartment, du umschlingst leicht fröstelnd deinen Oberkörper. Sonst ist es nie so kühl hier, nie so eiskalt.
Nun lenkst du deine Augen wieder auf ihn, er schenkt sich Whiskey ein, dreht sich zu dir. Alleine sein Blick spricht seine Frage laut aus, du schüttelst jedoch den Kopf und lehnst ein Glas ab.
Ob sich seine nachdenkliche Weise auf dich übertragen hat oder du durch den Regen betrübt bist, du weißt es nicht. Jedoch ziehst du deine High Heels aus, lässt dich leicht seufzend auf seiner Couch nieder, stützt den Kopf in die Hände.
Leicht schlägt der Regen gegen die gewaltigen Fenster, fast schon zu schnell trinkt Taehyung sein Glas aus.
Der Gedanke an seinen Halbbruder macht ihn innerlich aggressiv. Es verwirrt ihn, dass er sich alles verbaut haben muss. Dass er es so weit getrieben haben muss, um rausgeworfen zu werden.
Ironisch grinsend schlägt er sein Glas zu heftig auf der Theke auf, du zuckst leicht zusammen. Aber das bekommt dein Freund nicht mit, er denkt immer noch an Jungkook, der doch eigentlich sein Leben lang der Lieblingssohn seiner Mutter gewesen ist.
„Taehyung?" piepst du dann doch leise, als das ganze dir zu blöd wird. Vielleicht ist dies sogar das erste Mal, dass du enttäuscht von ihm bist. Denn wieso bist du noch hier? Er beachtet dich nicht ein bisschen.
Weniger auf eine Reaktion von ihm wartend, stehst du auch schon auf. „Ich werde nach Hause fahren, gute Nacht."
Sofort erwacht Taehyung aus seiner Trance, seine Ignoranz bereut er direkt. Schnell folgt er deinen fliehenden Schritten, möchte dich sein Apartment nicht verlassen sehen.
„Geh nicht, bitte.." hält er dich auf, allein durch den Klang seiner tiefen Stimme.
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Tatsächlich drehst du dich auf dem Absatz um, siehst ihm ins Gesicht. „Willst du mir sagen, wieso du so nachdenklich bist? Ist etwas passiert? Kann ich dir helfen?" wird dein innerer Instinkt dann doch sichtbar.
Tief atmet Taehyung aus, seine Augen schließen sich für eine Sekunde. „Du musst etwas falsch verstanden haben, mir geht es hervorragend." setzt er ein Lächeln auf, welches perfekt scheint.
Strahlend, so durchaus herzensgut. Dennoch so geflochten wie eine Maske.
„Echt? Du kannst mir deine Sorgen mitteilen. Schließlich bin ich deine Freundin." legst du ihm sanft eine Hand auf die Schulter, da er sich ungewollt etwas von dir weggedreht hat.
Die Hand auf seiner Schulter betrachtend, dreht er sich wieder vollständig zu dir. Seine Augen treffen die deinen, du blickst in die Leere seiner Seele. Die Leere oder die unerfüllte Glückseligkeit?
Sekunden verfliegen, er erwidert nichts. Gerade willst du etwas entgegen, willst deine Aussagen Mal wieder zurücknehmen, da du wie gewohnt die Angst des Fehlers verspürst, die Angst des Versagens in dieser noch ungewohnten Beziehung.
Jedoch schnürt sich dein Hals bei dem Anblick einer Träne, die viel zu schnell um sie verhindern zu können, den Weg über seine reine Wange bahnt.
Sprachlos reißt er sich aus deinem Blick los, erstickt die Verkörperung seiner Gefühle, bevor weitere dieser folgen können.
Dir ist es egal, ob er seine Gedanken nicht mit dir teilen möchte. Dir ist egal, dass er sich dir nicht zu öffnen scheint. Denn die Träne ist der Beweis für das Fehlen seiner Freude, also wirst du ihn trösten.
Also gehst du einen Schritt auf ihn zu, die Stille im Raum lässt diesen hallen. Umgehend schlingst du deine Arme von hinten um ihn, vergräbst dein Gesicht beruhigend in seinem Rücken.
Zuerst ist er verspannt, möchte dich nicht anblicken, seine Schwäche nicht zugeben. Ziemlich schnell entspannt er in deiner Nähe, er greift nach deinen Händen und verschränkt sie mit den seinen.
Diese zu seinem Mund führend, platziert er einen langen, lieblichen Kuss auf deinem Handrücken, woraufhin du schmunzeln musst.
Bist du bereits an dem Punkt angelangt, an dem seine Schmerzen dich zerreißen? Bist du bereits an dem Punkt, an dem du ihn nicht nur begehrst, sondern brauchst?
Spürend, dass sein Griff fester wird, wirst du auch schon vor seine Augen gezogen. Keine Worte entgegnen können, dauert es nicht lange, ehe seine Lippen sich mit den deinen vereinen.
Seine verletzliche Seite ist wie ausgewechselt, gierig fahren seine Hände über deine Oberschenkel, er möchte dich liebkosten, überall.
„W-was hast du vor?" stellst du dümmlich eine geschenkte Frage, als seine langen Finger mit dem Reisverschluss deines Kleides spielen.
Grinsend lehnt er sich zu dir runter, schubst dich leicht an, sodass du mit dem Rücken an die Wand gedrückt bist. Mächtig lehnt sein Körper an dir, du nur auf schwachen Knien.
„Du hast mich beinahe weinen gesehen.." legen seine Lippen sich Verführerisch an dein Ohr, nervös breitet sich eine Gänsehaut auf dir aus.
Kurz erlaubt er sich eine Reisepause. Ungeduldig und schwach greifst du ihn am Kragen, ziehst sein Gesicht auf deine Sichthöhe, da er frecher Weise deinen Hals zu küssen scheint, ohne seinen Satz zu beenden.
Nun muss er rau auflachen. „Deshalb werde ich dich zum Weinen bringen..." saugt er wieder an deinem Hals.
Die Stirn runzelnd, legst du deine Hände auf seine starke Brust. Ihm schon viel zu sehr gehorchend, winkelst du dein Bein an, welches er dann mit einer Hand am Oberschenkel ergreift und sich dadurch sein Becken enger an dich pressen lässt.
Mit seiner Zunge fährt er über deine Lippen, stöhnend verfällst du seiner Führung, auch wenn du noch viel zu viele offene Fragen hast, die wie Nebel schinden, sobald er dich berührt.
Er hat die Kontrolle, als hätte er eine Anleitung zu deinen Gefühlen und allen Handlungen. Als könnte er dich bedienen und mit dir spielen, wie mit einer Puppe.
„Weinen, vor unbegreiflicher Lust." wischt er sich mit dem Daumen über die leckenden Lippen, während du schon auf dem Bett liegst und zu ihm aufsiehst, so unschuldig.
„Und wenn ich nicht weinen möchte?" testest du ihn grinsend, weißt, dass deine Widerworte deinen Bedürfnissen widersprechen.
Ihr beide wisst, dass du ihm gehorchst. Ihr beide wisst, dass es längst zu spät ist.
„Ach Y/N.." lockert er seine Krawatte samt Hemd, kniet vor dir auf dem Bett.
„Du bist perfekt." stöhnt er in dein Ohr, während seine Hand unter deinem Kleid verschwindet.