"Willst du mich wirklich töten?", rief Yami. Die Person zeigte keine Emotion und zog ihr Katana. Plötzlich stoss sie ihr Schwert Richtung Yami. Blut tropfte auf den Boden und Yami und die Person starrten auf die Verletzung. Sie blutete in strömen.
A...
Ein weiteres halbes Jahr verging. Langsam schlenderte Yami auf den Friedhof zu. Er erinnerte sich, was passiert war.
Ein schrilles Leuchten zeriss das Oberteil von meinem Bruder. Der Blitz drang tief in seine Haut. Der Rest war verschwommen. Ich kann nur noch Schmerz fühlen und sehen wie er etwas versuchte zu sagen. Das nächste, an das ich mich erinnern kann, ist, dass wir auf dem Friedhof waren. Alle waren da. Haru, Sensei Takumi und Natsu. Nur mein Bruder fehlte. Akoto... Als einige Tage verganngen waren, fing Haru an zu sagen, dass wir über ihn hinweg kommen sollten. Wie kann er nur so sein?! Ich kann mich noch gut an diesen Moment erinnern. Es war dunkel und ich lief mit Haru nach Hause. Natsu wollte noch auf dem Friedhof bleiben. Auf einmal fing Haru an zu sagen: "Hey, ich glaube, dass wir über ihn weg kommen sollten. Er ist tot, wir können nicht daran ändern." Abrupt blieb ich stehen. Ich drehte mich zu ihm um: "Ist das dein Ernst?! Willst du ihn einfach aufgeben?! Verdammt, ich dachte wir...er würde nicht...du Idiot! Ich hasse dich! Geh mir aus den Augen! Wenn du ihn aufgeben willst, dann gib gleich das Team auf!" Ich spürte wie tränen meine Wangen hinab kullerten. Aber ich spürte nur Hass.Aus Wut versuchte ich ihn anzugreifen. Die Tränen fielen auf den Boden. Haru versuchte nur auszuweichen. Er wollte mich nicht verletzen. Ich schlug nur hilflos in der Gegend umher. Haru seufzte: "Beruhig dich Yami." Ich beachtet seine Worte nicht. Er soll verschwinden! Alle die Akoto aufgeben sollen verschwinden! Sie verdienen es nicht hier zu bleiben! Nein! Sie müssen hier bleiben! Sie sollen diese Welt kennenlernen! Diese grausame Welt! Sie sollen hier verrotten und unter Schmerzen langsam verschwinden!, dachte ich damals.Meine Augen verfärbten sich (siehe Bild).
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Ihr eisiges Blau strahlte meinen Schmerz wider.Ich wurde schneller und ich spürte die Energie meiner Blitze.Planlos versuchte ich Haru mit meinen Schlägen zu treffen. Plötzlich spürte ich einen Schmerz in meinem Bauch. Ich spuckte Blut und fasste mir an die schmerzende Stelle. Ein wenig benommen torkelte ich nach hinten. Haru stand vor mir. Seine Augen waren voller Schmerz. Ohne ein Wort zu sagen drehte er sich um und lief weg. Das war das letzte Mal dass ich ihn sah.
Yami seufzte leise. Als er in den Himmel sah, bemerkte er, dass er schon angekommen war. Erschöpft blickte er auf das Grab. "Hey Natsu, bist du wieder einmal nach Hause gegangen?", fragte Yami als er die Blumen vor das Grab legte. Schweigen schaute er auf Natsuki. Ihre Haut war blasser als sonst und sie sah aus, als würde sie nicht mehr von dem Grab weichen. Natsuki's Augen waren rot von dem weinen. Seit dem Vorfall sprach sie nur selten ein Wort. Fast die ganze Zeit sass sie vor Akoto's Garb und starrte Löcher in den Stein. Als die Elitemagier Akoto's Leiche holen wollten, war diese schon verschwunden, nur ein haufen Asche wurde vorgefunden. Doch zu seinem Andenken machte man trotzdem ein Grab. Yami nahm einen tiefen Atemzug. Plötzlich murmelte er: "Natsu? Wie lange sitzt du schon hier?" Sie antwortete nicht. Auf einmal packte er sie an der Schulter. "Ich will nicht noch eine Person verlieren, die mir wichtig ist, also gib irgendein Lebenszeichen von dir!", schrie er. Emotionslos sah Natsuki ihn ins Geschicht. Moton antwortete sie: "Ich lebe noch, keine Sorge." Yami stönte leise. Er wand sich ab. Nach einer Weile kam er zurück. In seinen Händen waren zwei Dangostäbchen. Er streckte eines Natsuki hin: "Du musst auch mal was essen. Wir haben doch versprochen, dass wir nicht unehrenvoll sterben." Ihre Augen weiteten sich. Es sah so aus, als würde sie Leben zurückbekommen. Schnell nickte sie und nahm ein Stäbchen. Yami lächelte schief. Als es dunkel wurde fragte er: "Gehst du heute nach Hause?" Natsuki schüttelte den Kopf. Müde legte sie sich hin. Yami lächelte leicht und setzte sich neben sie.