Julia POV:
Endlich wieder in den eigenen vier Wänden zu sein ist echt das schönste Gefühl. Niklas hat sich sogar frei genommen. Er will mir etwas Wichtiges sagen, nur wollte er es mir gestern nicht im Krankenhaus erzählen.
Ich hab irgendwie Angst! Was kommt jetzt?! Noch ein Kind? Oder hat er irgendwas getan? Vielleicht etwas Verbotenes? Ich kann es mir zwar nicht vorstellen, nur macht es sonst einfach kein Sinn.
Es ist sehr wichtig, aber gleichzeitig dann wieder nicht, sonst hätte er es mich ja auch gleich sagen können. Ich stehe also mit dem Gewissen auf ,dass heute noch irgendwas passieren wird. Ob positive oder negativ werden wir noch sehen.
Am Nachmittag:
Julia POV:
Leo schläft gerade ... also die perfekte Zeit Niklas drauf anzusprechen. „ Niklas was ist jetzt los? Du wolltest mir was sagen?!" sage ich glatt heraus. Niklas sieht mich mich erst etwas fragend an, setzt sich dann aber zu mir. „ Ja ... ich wollte dir erstmal sagen ,dass ich so stolz auf dich bin und das es mir so leid.
Ich hätte mehr für dich da sein können. Du musstest das alles ertragen und ich war so ein Idiot und hab dich allein gelassen mit deinen Gefühlen, mit der Situation und mit Leo." Niklas wollte noch irgendwas sagen, nur falle ich ihn hier ins Wort. „ Niklas ... du hast doch nichts falsch gemacht. Du hast erfahren, dass du vielleicht eine Tochter hast. Und ich hätte genauso zu dir kommen können, als es Leo nicht gut ging. Ich bin doch an allen Schuld."
Niklas schüttelt nur den Kopf. „ Du hast keine Schuld ... das wollte ich eigentlich auch nicht mit dir besprechen ... ich mhmm also naja ... ich wollte dich nicht damit belasten ..."
Mir entglitt das Lächeln in meinem Gesicht welches nun sehr ernst wurde. Ich schaut ihn direkt in die Augen, um vielleicht dort schon zu sehen, was er mir sagen möchte. „ Ich hab mich mit Caro getroffen und mit Marie. Marie ist ... also so sagt Caro ... also...soll meine Tochter sein. Ich hätte so gern mit dir erst darüber geredet ... aber ... ich ... also ... ich hab ... schon den Vaterschaftstest gemacht."
Niklas POV:
Es endlich raus und ich hatte echt Angst. Ich wollte es eigentlich erst mit Julia besprechen bevor ich sowas tue, aber Caro hat mich so aufgeregt.
Sie hat mir Forderung gestellt. Ich solle wieder zu ihr um dann bei meiner Tochter zu sein. Julia sollte ich am besten einfach vergessen, genau so wie Leo und das Baby. Ich meine gehts noch?
DAS IST MEINE FAMILIE !
Marie ist wirklich ein nettes Mädchen und ich würde nicht ausschließen ,dass es meinen Tochter ist. Sie hat blaue Augen, so wie ich und ihre Haare sehen genauso aus wie meine. Dennoch habe ich Caro gesagt das ich erstmal Klarheit haben wollte. Sie hat das erstmal bestritten.
Als Caro dann kurz auf die Toilette ist, sind Marie und ich schnell in ein Behandlungszimmer. Dort hab ich ihr schnell Blut abgenommen und dann sind wir schnell wieder zurück. Marie hat mir versprochen nichts zusagen. Und genau das erzähle ich auch Julia. Die sehr geschockt aussieht, vielleicht auch etwas enttäuscht. Ich hätte wirklich mit ihr reden soll'n.
„ Niklas ich finde es doch gut ,dass du dort Stellung beziehst. Wenn sie deine Tochter ist, dann hat sie genauso das Recht dich kennen zulernen wie Max, Leo und unser Mädchen. Ich bin so stolz auf dich, dass du dich da durchgesetzt hast. Hast du den schon ein Ergebnis?"
Ich schüttle den Kopf." Nein, Dr. Lindner hatte Dienst im Labor und vertraue ihm da komplett. Er will mir morgen früh die Ergebnisse auf mein Schreibtisch legen." Ich habe kaum zu Ende geredet, da schaut Julia zum Boden... ihre Auge sehen so leer aus und ich bekommen das Gefühl ,dass sie Angst hat. „ Julia! Hey! Was ist los?"
Julia schaut nun nach oben und man kann genau die Tränen in ihren Augen sehen.
„ Es ist nur ... was passiert wenn sie deine Tochter ist und Caro und du dann ... ich weiß auch nicht. Ich bin gerade so glücklich, aber was wird Caro dazu sagen? Sie wollte immer eine Familie mit dir und jetzt sind WIR aber verheiratet und erwarten schon unser zweites Baby. Ich hab Angst um unserer Familie." kommt es ehrlich von Julia.
Die letzten Wörter musste sie schon halb flüstern, weil sie den Tränen so nah war. Ich habe an sowas noch nie gedacht, weil das mich einfach nicht in Frage kommt, Julia und unsere Familie im Stich zulassen.
„ Julia! Das wird nie passieren. Ich liebe dich. Ich liebe Leo und ich liebe auch unser kleines Mädchen in deinem Bauch. Ich würde euch doch niemals verlassen. Schon garnicht um mit Caro wieder zusammen zusein. Caro und ich haben uns entschieden, dass es mit uns nicht funktioniert. Sie hat sich sogar von mir getrennt, weil ich einfach zu blind war. Selbst sie hat früher erkannt, dass es nichts mit uns wird. Ich bleibe bei euch! Ich hab dir doch versprochen: In guten, wie auch in schlechten Zeiten und das halte ich ein weil ich das aus vollster Überzeugung gesagt habe. Du bist die Frau die zu mir gehört. Du hast meine Welt nach meiner Abreise wieder bunt gemacht."
Selbst mit komme jetzt die Tränen. Schnell geb ich Julia einen Kuss und wir liegen uns glücklich in den Armen. Ich gebe ihr ein Kuss an die Schläfe und murmel dabei.
„ Vergiss bitte niemals, dass du die Frau bist die mich glücklich macht und würde dieses Glück für nichts auf dieser Welt eintauschen. Weil ich dich so sehr liebe."
„ Ich liebe dich auch, Niklas" Nun meldet sich Leo aus seinem Zimmer. Wir gehen beide zusammen hin und ich nehme meinen Sohn auf den Arm. „ Na kleiner Mann, hast du ausgeschlafen?" Ich bekomme ein kleines Gähnen als Antwort. Julia und ich müssen sofort anfangen zulachen. „ So gefällst du mir am besten." sage ich zu Julia"
Du hast immer dieses Strahlen in deinen Augen wenn du lachst." Julia beugt sich zu mir vor und sie küsst mich mit sehr viel Liebe und Sanftheit. Leo bekommt natürlich auch einen und so steht die Familie Ahrend glücklich im Kinderzimmer.
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Weihnachten
Storie d'amoreIch habe keine Rechte an Bildern. Bilder: ARD/ MDR(Saxonia Media), Pinterest.
