Väter allein zu Haus: Mark

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Mark Lanius - David Rott

Judith Lanius - Felicitas Woll

Gerd Frick - Peter Lohmeyer

Michaela Frick - Christina Große

Timo Savona - Tim Oliver Schultz

Andreas - Tobias van Dieken

Ramona Reiberg - Nadja Becker

Frau Winter - Tanja Schleiff

Lucy Frick - Zoe Moore

Nicki Savona - Yasemin Cetinkaya

Robert - Carlos Lobo


Mark Lanius, der mit seiner Frau Judith die Vereinbarung getroffen hat, sich bis zur Einschulung der gemeinsamen Tochter Anna um diese zu kümmern, will nun, da Anna eingeschult ist, zurück in seinen Beruf als Werbefachmann. Das gestaltet sich jedoch weitaus schwieriger, als Mark geglaubt hatte. Vereinbart war quasi eine Halbtagsstelle, da seine Frau aber als Ärztin im Krankenhaus ihre Arbeitszeit auch nicht beliebig einrichten kann, kommt es bei der Betreuung Annas immer wieder zu Überschneidungen, für die wiederum Marks Vorgesetzte, Frau Winter, keinerlei Verständnis zeigt.

Da Mark seiner Frau, die gerade für eine zusätzliche Facharztprüfung in der Nothilfe büffelt, nichts abschlagen kann, lässt er sich darauf ein, den Schulausflug seiner Tochter zu begleiten, was eigentlich Judith tun wollte. Da die Theatervorstellung, die die Kinder besuchen wollen, etwas später anfängt, schlägt deren Lehrerin Ramona Reiberg vor, noch im angrenzenden Park einige Spiele zu veranstalten. Dadurch gerät Marks Zeitplan immer mehr durcheinander, da er eigentlich seiner Arbeit nachgehen müsste und sich nur eine kurze Zeit freischaufeln konnte. Als Mark gerade mit seiner Vorgesetzten spricht, wird er mit der Mitteilung konfrontiert, dass der kleine Tom Savona, Sohn seines Freundes Timo, verschwunden ist. Die Obhut über Tom oblag ihm. Als Mark bei sich zu Hause anruft, hat er den Assistenzarzt David Schneider dran. Entnervt beendet er das Gespräch. Als dann auch noch Toms Quallenkostüm am Flussufer gesichtet wird, befürchtet man das Schlimmste. Zwei Polizeibeamte tauchen jedoch mit dem Jungen auf, der einem Müllauto hinterhergelaufen war, in das eines der Kinder seinen Ball geworfen hatte. Den wollte er wiederhaben.

Seine Vorgesetzte, Frau Winter, eröffnet Mark, dass sie nun wisse, dass sie nicht darauf hoffen könne, dass er sich beruflich steigere, sie müsse mal sehen, ob sie überhaupt noch Verwendung für ihn habe. Als er dann bei seiner Rückkehr in seine Wohnung auch noch Judith und David in einer auf den ersten Blick verfänglichen Situation antrifft, sie haben allerdings nur am Körper selbst für die Prüfung gearbeitet, und Judith ihm dann auch noch sagt, dass er einfach einmal nein sagen müsse, wenn es ihm zu viel werde und nicht so ein Jasager sein solle, reicht es Mark. Er sucht ein Lokal auf und trifft dort auf Ramona Reiberg, sie kommen ins Gespräch und trinken noch etwas zusammen. Überraschenderweise kommt es bei der Verabschiedung zwischen beiden zu einem Kuss. Vor allem Mark ist zutiefst erschrocken. Er ist entschlossen, Judith den Kuss sogleich am nächsten Morgen zu gestehen. Er kauft Blumen, scheut aber davor zurück, etwas zu sagen. Etwas später spricht er mit seinem Freund Gerd darüber. Dieser rät ihm dringend davon ab, Judith etwas zu sagen, das verkompliziere die Sache nur.

In der Agentur erlebt Mark eine Überraschung, als deren Chef Jonas Niederkorn ihm mitteilt, dass er ihn mag und gern befördern würde. Da Frau Winter ein suboptimales Betriebsklima im Haus verbreite, soll er ihren Posten übernehmen. Die Crux ist, er soll ihr auch die Kündigung präsentieren. Trotz Übens tut er sich schwer damit.

Als Mark sich dann dazu durchgerungen hat, Judith doch von dem Kuss zu erzählen, ist es zu spät, Ramona Reiberg ist ihm zuvorgekommen. Judith ist vorübergehend mit Anna zu ihrem Bruder Andreas gezogen. Aus dieser Situation heraus fühlt Mark sich stark genug, Frau Winter die Kündigung zu übergeben. Sie ist völlig außer sich, was Mark aber in gewisser Weise verstehen kann. Kopfläuse, die bei Anna und anderen Schülern auftauchen, lassen das Ehepaar erstmals wieder entspannter miteinander umgehen. Mit großer Geste verzichtet Mark auf die Chefposition in der Agentur, um weiter halbtags arbeiten zu können, damit Judith die Leitung der Notaufnahme übernehmen kann, denn so funktioniere es für sie beide am besten. Sie müsse ihm einfach verzeihen, denn sie sei die einzige Frau, die er jemals lieben werde. Judith liebt ihren Mann – und verzeiht ihm.

Tim Oliver SchultzWhere stories live. Discover now