52.

644 82 0
                                        

Jungkook POV

Ich schaute meinen Bruder mit einem ersten Blick an. „Er ist mein Freund! Er darf hier sein!" sagte ich, nahm Jimins Hand und ging mit ihm in das Haus hinein.

Jin lachte ungläubig auf. „Tch, dein Freund. DEIN FREUND?! HAST DU VERGESSEN, WAS ER UNS ANGETAN HAT?!" schrie er mich an und ich zuckte in einem Moment zusammen, weil ich ihn noch nie so wütend erlebt hatte. Aber ich musste stark sein. Für Jimin. Für unsere Beziehung.

„Jin, Hyung.... hör zu. Jimin sagt-"
„Es ist mir scheiß egal, was er sagt! Abgesehen davon, dass er dir seelische Schmerzen zugefügt und dein Vertrauen missbraucht hat, ist er der Mörder unserer Eltern Jungkook! Nicht nur du hast gelitten, sondern ich auch! Nur weil meine Eltern und ich uns nicht so verstanden haben, aufgrund meiner Sexualität, heißt es nicht, dass ich nicht genauso gelitten habe wir du!"

Ich sah, wie sich die Tränen meines Bruders ansammelten. Und dies war der Moment, an dem ich zum ersten Mal wusste, wie es meinem Bruder mit dem Tod unserer Eltern wirklich ging.

„H-Hyung...", sah ich ihn überrascht an.
„Wenn dieser Junge wirklich mit dir zusammen ist, Jungkook, dann-"

„ICH WAR ES NICHT!" schrie Jimin ihn an. Doch als ich merkte, dass auch er den Tränen nahe war, wusste ich auch, wieso er seine Stimme gegenüber meinem Bruder erhob. Er war verzweifelt.

„Ich habe keine Beweise Jin und ich weiß, dass das, worum ich dich bitten werde, absurd für dich klingen mag, aber bitte gib mir eine Chance", flehte er ihn schon förmlich an.

„Bitte gib mir eine Chance dir erklären zu können, was an dem Abend wirklich passiert ist. Jungkook hat mir eine Chance gegeben. Und du bist seine Familie. Du bist der wichtigste Mensch in seinem Leben. Er liebt dich. Und ich möchte nicht, dass du glaubst, dass dein Bruder mit dem Mörder seiner Eltern zusammen ist. Bitte gib mir dir Chance mich zu erklären."

Namjoon stand genauso mitten im Raum, weil er aufgrund des Lärms in den Flur gekommen war, wo wir uns zurzeit befanden. Doch er sagte nichts. Das Einzige was er machte, war meinen Bruder in die Arme zu nehmen und zu trösten, bis er dann schließlich sein Schweigen brach.

„Willst du ihm denn nicht wenigstens dieses eine Mal zuhören, Schatz?"




04.04.2020

The Purge: Consequences [JiKook] Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt