Aus der Sicht von Annabeth Chase
Als ich fertig war Percy meinen Plan zu erzählen, warteten wir bis wir zu den Sirenen kamen. Percy hat sich schon ihm voraus aus Kerzenwachs eine Art Ohrenstöpsel gebastelt und es in seine Ohren gesteckt. Percy nahm mir mein Messer weg und andere Sachen, mit denen ich versuchen könnte die Seile durchzuschneiden. Dann befahl er den Seilen mich an den Mast zu fesseln. Diese Schlugen sich um meine Taille fester und fester. Als dann die Stelle kam, wo ich die Sirenen hören konnte, drehte sich Percy mit dem Rücken zu mir und setzte sich auf den Boden.
Ich lauschte den Gesang der Sirenen. Es klang so wunderschön, sie sangen jeden einzelnen Ton perfekt. Ich hörte weiter ihren Gesang zu, der so atemberaubend schön klang, bis ich in laufe der Zeit die Außenwelt komplett ausblendete, ich konzentrierte ganz und gar auf ihren Gesang. Bis ich in einer Art Trance Zustand war, ich war wie eine Art Traum in dem man nicht aufwachen konnte.
Ich fand mich in meiner Heimatstadt in California wieder. Aber sie sah nicht so aus wie es mir noch in Erinnerung war. Die Stadt sah anders aus. Sie wurde komplett in einem anderen Baustil umgebaut. Als ich so durch die Straßen schlenderte, merkte ich, dass das meine Bauideen waren, die ich mal vor längerer Zeit gemacht hatte. Es war so ein unbeschreibliches Gefühl, dass die Stadt nach meinen Bauideen gebaut worden ist. Ich lief weiter durch die Stadt und sah mir alles genau an. Die Gebäuden sind dem griechischen Baustil angelehnt und sind aus weißen Mamor. Ich war gerade dabei um eine Ecke zu gehen, als mein Vater und meine Mutter Athene Hand in Hand auf mich zu kamen und mich umarmten. Sie sahen so glücklich gemeinsam aus und freuten sich noch mehr mich zu sehen. Deren Umarmung tat so gut, dass ich mich gar nicht mehr von ihnen lösen wollte. Ich fühlte mich einfach in ihr so geborgen, so habe ich es mir nicht mal in meinen schönsten Träumen vorgestellt. Es war unbeschreiblich. Ich habe lange nicht mehr das Gefühl von Geborgenheit gehabt. Meine Eltern lösten sich aus der Umarmung, nachdem zwei Gestalten auf uns zukamen. Ich blickte auf und erkannte eine davon sofort. Es war Percy. Seine schwarzen Haare sahen wie immer zerzaust aus, aber seine grünen Augen strahlten. Auf sein Gesicht war ein breites Lächeln sichtbar. Der Mann, der neben ihm stand hatte mindestens genauso grüne Augen wie Percy und das selbe dunkle Haar, woraus ich den Schluss schloss, dass das Poseidon war. Ich sah wie meine Mutter auf ihn zu kam und ihn umarmte, mein Vater tat es ihr gleich. Das war für mich ein leicht seltsamer Anblick, da sich die beiden schon seit Jahrtausenden nicht ausstehen konnten. Aber es sah so aus, als hätten sie ihre Differenzen beiseite gelegt und sich wieder vertragen. Das freute mich für meine Mutter. Ich schaute zu Percy auf und sah in seine wunderschönen dunkelgrünen Augen. Sie sahen so aus wie das Meer. Ich konnte seine Augen stundenlang betrachten, sie brachten mich immer wieder zum Staunen. Meine Gedanken wurden beendet, als Percy auf mich zu kam und mich umarmte. Ich war anfangs überrascht, aber ich erwiderte die Umarmung und drückte ihn ganz fest an mich. Als er dann die Umarmung langsam löste, streichelte er mit seiner flachen Hand über mein Gesicht, dass in meinem unteren Teil des Bauch so ein seltsames Kribbeln auslöste, dass ich bis jetzt noch nicht kannte. Es fühlte sich seltsam an, aber auch gleichzeitig war es eine schönen Gefühl und ich genoss es mit vollen Zügen. Und bevor ich noch irgendetwas hätte sagen können, neigte er sich vor und küsste mich auf den Mund.
Ich konnte es erst gar nicht realisieren. Das war echt ein sehr befremdliches Gefühl. Seine Hände hielten mein Gesicht und seine Lippen berührten meine. Sie berührten meine. Das Algenhirn küsste mich. Auf den Mund.
Das ist eher eine irreale Vorstellung. Ich hätte niemals erwartet, dass das passieren würde. Percy ist für mich ein ziemlich guter Freund. Ein Freund auf den ich mich verlassen kann. Ein Freund, der zu mir ehrlich ist. Ein Freund, dem ich alles anvertrauen kann. Ein Freund, der mich tröstet wenn ich traurig bin. Ein Freund, der mich immer zum Lachen bringt. Ein Freund, der egal was kommt an meiner Seite sein wird. Ein Freund, der alle Gefahren auf sich nimmt, um seine Freunde und liebsten zu retten oder zu beschützen. Ich weiß, er würde nicht mal zögern mein Leben zu retten. Auch wenn es heißen würde, dass er sich in Lebensgefahr begeben würde. Aber ich würde das selbe auch für ihn tuen. Vielleicht aber ist er doch auch mehr als nur ein Freund?!
Es fühlte sich so gut an, so sanft von ihm berührt zu werden. Das sanfte Streicheln über meine Wangen. Die Berührung meiner Lippen mit seinen. Seine Lippen waren weich und leicht feucht. Er roch wie eine frische Meeresbriese. Ich Beginn mich zu entspannen und mich wohl zu fühlen. Ich fühlte mich so geborgen. Alles um uns herum schien stehen zu bleiben. Das Kribbeln das ich am Anfang im unterem Teil des Bauches hatte, begann zu wachsen und es schien so, als würde es meinen ganzen Körper ausfüllen. Es kribbelte nun in meinem ganzen Körper.
Und... Nein Annabeth hör auf! Hör auf! Das ist nicht dein Ernst jetzt! Nein! Es kann nicht sein, dass ... Nein! Er ist ein Algenhirn! Hör auf so zu denken.
Er löste jetzt langsam den Kuss und sah mir direkt in die Augen. Mein Herz begann schneller zu schlagen. Der Kuss hat wahrscheinlich nur ein paar Sekunden gedauert, aber für hat es sich so angefühlt wie eine Ewigkeit. Er lächelte und nahm meine Hand. Ich sah zu meinen Eltern, aber sie sahen nicht überrascht aus oder als ob es sie stören würde. Zu Fünft gingen wir weiter in einen Park, wo man überall Blumen blühen sah. In der Mitte des Parks stand ein Pavillon mit Bänken. Percy hielt immer noch meine Hand und sah mich an und lächelte. Wir gingen auf eine der Bänke zu, aber da saß schon jemand. Und dieser jemand war ... war Luke. Als er uns kommen sah, stand er auf und umarmte uns alle. Er hat dieses Lächeln auf dem Gesicht, dass ich lange nicht mehr gesehen habe. Dieses Lächeln habe ich das letzte mal gesehen, bevor er auf seine erste Mission aufbrach. Mum und Dad setzten sich neben Luke auf die Bank. Sie hielten Händchen und sahen sich glücklich in die Augen. Poseidon setzte sich ihnen gegenüber .Percy setzte sich neben ihn und zerrte mich auf den Platz neben sich. Als wir uns gesetzt hatten, legte er seinen Arm um mich. Und streichelt mit der Hand über meinen Arm. Das löste wieder dieses Kribbeln aus. Alle sahen so glücklich aus, als ich sie ansah. Alles war perfekt.
Als ich plötzlich einen Ruck an meiner Hüfte spürte, dass störte mich ganz gewaltig. Ich trampelte und trete und schlug um mich. Aber die Kraft die gegen meine ankämpfte, ließ nicht locker. Ich wurde einfach mitgezogen. Und dann wurde alles kalt, es viel mir immer schwerer zu atmen. Als ich meine Augen öffnete, sah ich wie Percy und ich in einer Luftblase Unterwasser waren. Meine Taille tat mir weh. Ich muss es wohl geschafft haben die Seile durchzuschneiden und danach in das Wasser gesprungen sein. Ich muss echt sagen, die Seile haben echt an meiner Taille gerieben, das könnte blaue Flecken geben. Percy hat mich wohl vor meinen Tod gerettet. Ich sah ihm in die Augen. In seine wunderschönen meergrünen Augen. Ich merkte langsam, dass alles was ich gesehen habe nicht der Realität entsprach. Und dass das Gefühl der Geborgenheit und Sicherheit nur eine Illusion war. Ich merkte wie mir Tränen über das Gesicht liefen. Und dann brach ich schließlich doch in Tränen aus. Ich weinte, da ich wusste, dass Luke immer noch auf der Seite von Kronos war. Ich weinte, weil ich keine perfekte Familie habe, die sich gegenseitig liebt. Ich weinte, weil ich das Gefühl misse, alles richtig gemacht zu haben in meinem Leben.
Percy jedoch nahm mich nur in den Arm und streichelte mir über den Rücken. Er war einfach für mich da. Ich legte mein Kopf auf seine Schulter und ließ den Tränen freien Lauf. Aber das schien ihn nicht zu stören. Ich fühlte mich in den Moment sicher und geborgen und mit dem großen Unterschied, dass es dieses Mal real war und keine Illusion. Kurz bevor ich alle Tränen rausgelassen habe, schielte ich leicht nach oben. Er hatte seine Augen geschlossen und drückte mich immer noch fest an sich. Und dann sagte ich, selbst darüber überrascht, schluchzend während mir eine Träne über das Gesicht kullerte.
„Ich liebe dich!"
Schon sobald ich es ausgesprochen habe, wusste ich, dass das mein kompletter Ernst war und es wirklich stimmt. Ich liebe ihn.
Ich sah zu seinem Gesicht auf, der schien es nicht gehört zu haben, da er noch wahrscheinlich das Kerzenwachs in den Ohren hatte.
// hey ich hoffe euch hat die kleine Kurzgeschichte gefallen. Ich weiß, die letzte die ich hochgeladen hatte, hatte nicht so viel mit Percabeth zu tuen. Bitte nicht wundern, dass das das 4.Kapitel ist, ich hatte bis jetzt noch keine Lust die zwei Kapitel davor zu schreiben, aber sie werden noch kommen. ;) Für weitere Ideen, zu welcher Szene ich aus einer anderen Perspektive schreiben kann, könnt ihr mir in die Kommis Schreiben. Ich nich einen schönen Tag! //
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The Percabeth Lovestory
FanfictionHi, hier findet ihr verschiedene Geschichten rund um Camp Half-Blood. Auf der einen Seite findet ihr welche, in denen andere ihre Sichtweise auf die Ereignisse schildern. Als auch normale One-Shots zu Annabeth und Percy, als auch von anderen. Ich...
