Asanoya - Remember (Teil 1)

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Mittwoch, 29.07. . Es war soweit: Der Tag des Spiels gegen Aoba Johsei. Die Erstklässler waren gerade erst seit einigen Monaten im Team und Nishinoya gefiel einer der Erstklässler ganz besonders: Shoyo Hinata. Wie auch Nishinoya selbst war der kleine Lockvogel ein Wirbelwind und sie waren sich recht ähnlich. Neben Tanaka war auch Hinata ein guter Freund für Noya, aber keiner der beiden wusste über seine geheime Beziehung mit dem Ass der Karasuno, Asahi Azumane. Niemand aus dem Team tat das, abgesehen von den Drittklässlern Daichi Sawamura, Koshi Sugawara und Kiyoko Shimizu. Kiyoko war ziemlich klug, sodass sie das Geheimnis der beiden als erstes herausgefunden hatte. Daichi und Suga hingegen... Nun, das war ein kleiner Unfall gewesen.

,,Asahi, warte mal", sprach Noya das Ass nach einem Training an als sie alle sich noch im Clubraum befanden, wo sie sich wie immer gemeinsam umzogen. ,,Ja?", sprach der Große ihn an und als alle den Raum verlassen hatten lächelte Noya und kam seinem Freund näher. ,,Tut mir leid, aber ich halte das nicht länger aus", gestand er und zog den Größeren zu sich runter um auch schon seine Lippen auf die seines Freundes zu legen. Dieser war einen Moment überrascht, beugte sich nun aber weiter zu Noya herunter und legte die Arme um diesen bevor er den Kuss erwiderte. Beide von ihnen waren so in ihrer eigenen Welt, dass sie nicht hörten wie die Tür sich noch einmal öffnete. ,,Daichi, ich habe nur meine Tasche vergessen. Ich hole sie kurz und da-" Suga brach ab als er den Drittklässler und ihren Libero dort stehen da, eng umschlungen. Sofort fuhr das Paar auseinander und Asahi wurde ganz verlegen rot, während Noya sich räusperte. ,,Also, ähm...", fing er an, als Suga lachte. Auch Daichi stimmte mit ein. Überrascht sah das eben erwischte Paar die beiden vor ihnen an, bevor diese sich beruhigt hatten und Daichi sich räusperte: ,,Wir haben uns schon gefragt, was da zwischen euch läuft. Ihr seid ziemlich offensichtlich manchmal." Asahi kratzte sich verlegen am Kopf. ,,Erzählt das bitte keinem, ja? Außer Kiyoko weiß das noch keiner und..." Suga nickte. ,,Schon gut, wir sagen nichts."

Ja, und so war das Ganze gekommen. Wenn Noya im Nachhinein darüber nachdachte war das Ganze schon ein wenig lustig gewesen.

Seine Gedanken wurden nun allerdings unterbrochen, als sie mit dem Teambus alle gemeinsam, inklusive Herrn Takeda und Coach Ukai sowie ihren Managerinnen, an der städtischen Sporthalle ankamen wo das Spiel stattfinden sollte. ,,Okay, wir haben noch ca. 1 Stunde bis zum Match. Geht euch umziehen und dann macht euch warm!", sagte Ukai und das Team erwiderte im Chor "Jawohl!", bevor sie sich alle gemeinsam auf den Weg nach drin machten während Herr Takeda den Bus parkte. Das Volleyballteam der Karasuno machte sich auf den Weg in die Umkleide, wo sie ihre Straßenkleidung gegen ihre Uniformen tauschten - Noyas wie immer orange mit einem schwarzen Touché. Der Libero trug zwar die gleichen Farben wie sein Team, aber um besser aufzufallen waren die Farben getauscht. ,,Okay, lasst uns gehen!", befahl Daichi als auch der Letzte fertig war und sie nahmen sich ihre Taschen bevor sie gemeinsam zum Platz gingen. Dort legten sie ihre Sachen beiseite und begangen dann mit dem Warm-up.

Das Warm-up war beendet und nachdem sie sich aufgestellt hatten begann das Spiel. Die Aoba Johsei hatte den ersten Aufschlag. Und dann auch noch direkt von Tooru Oikawa. Am Anfang hatte Nishinoya zwar noch einige Schwierigkeiten damit den Ball anzunehmen, aber dies wurde im Laufe des Spieles immer besser.

Gerade spielten sie ihren 3. Satz und es stand 18-20 für die Aoba Johsei, als Nishinoya gegen Hinata ausgetauscht wurde. So nahm er seine Position ein, als er plötzlich bemerkte dass ihm schwindelig war. Wow, was war das denn plötzlich? Vorhin ging es dem Libero der Karasuno doch noch ganz gut. Doch statt etwas zu sagen ignorierte Noya dieses Gefühl, da er zu ehrgeizig war und unbedingt gewinnen wollte: besonders da es für die Drittklässler das letzte Spiel sein könnte. Er versuchte sich also auf den Aufschlag von Kindaichi zu konzentrieren. Jedoch wurde sein Schwindel mit jeder Sekunde schlimmer und Noya verpasste den Ball. ,,Noya, pass auf!", hörte er Tanaka noch rufen, bevor ihn der Ball auch schon am Kopf traf und das letzte was Nishinoya spürte war der harte Boden bevor er sein Bewusstsein verlor.

Verdammt, was war das bitte?! Geschockt hatte Asahi mit angesehen wie der Ball Noya am Kopf getroffen hatte und dieser mit einem lauten Knall auf dem Boden aufgekommen war. ,,Fuck. NOYA!", rief Daichi und war der erste beim verletzten Libero. Auch Asahi näherte sich langsam seinem Freund, welcher von Daichi, Herrn Takeda und Ukai umsorgt wurde. Wie auch Asahi zuvor stand der Rest des Teams geschockt auf dem Feld. Auch die Aoba Johsei schien zu bemerken was passiert war und sie verließen ihre Seite. Kindaichi kam langsam auf die Mitglieder der Karasuno zu. ,,Es tut mir leid, ich-", murmelte er, als Suga ihn unterbrach. ,,Dafür konntest du nichts, ist schon gut." Asahi schluckte. ,,Leute", murmelte er und deutete auf den Boden unter Nishinoyas Kopf, auf welchem sich langsam eine kleine Blutlache bildete. ,,Er blutet am Kopf. Herr Takeda, rufen Sie einen Notarzt!", wies Ukai den Lehrer an und dieser rannte schnell aus der Halle, in welcher das Getuschel bereits begonnen hatte. Die Zuschauer wurden langsam aus der Halle gebracht und Asahi kniete sich zu Noya, bettete dessen Kopf auf seinem Schoß. ,,Asahi, du solltest Nishinoya ni-", fing Ukai an, als Daichi ihn unterbrach. ,,Coach... Nishinoya ist sein fester Freund", erklärte er ihm und in diesem Moment war das Asahis kleinstes Problem, dass alle über seine Beziehung Bescheid wussten. Für ihn zählte nur sein Freund, der bewusstlos auf seinem Schoß lag und dessen Platzwunde übel aussah. So drückte er das Handtuch, welches Kiyoko ihm gegeben hatte, an Noyas Kopf um die Blutung zu stoppen während sie auf den Krankenwagen warteten. Dass das Blut seine Uniform ruinierte war ihm egal.

Es fühlte sich wie eine Ewigkeit an, was in Wahrheit aber nur 10 Minuten gewesen waren, bis der Krankenwagen endlich eingetroffen war und sie Noya ins Krankenhaus gebracht hatten. Asahi durfte leider nicht mitfahren, da er kein Angehöriger war. ,,Wir fahren alle, kommt", sagte Takeda und sie stiegen in den Bus. Da Asahi alleine sein wollte setzte er sich ganz vorne hin und jeder aus dem Team schien seine stumme Bitte zu akzeptieren. Während der Busfahrt war es ruhig. Keiner sagte ein Wort, außer Herr Takeda nachdem dieser Nishinoyas Familie informiert hatte. ,,Wir sind da", murmelte er irgendwann und Asahi war der erste der den Bus verließ und ins Krankenhaus rannte, wobei er die anderen weit hinter sich ließ. Es hatte ein Vorteil so groß zu sein: man war viel schneller als andere. ,,Hallo, ich suche Yuu Nishinoya", sprach er eine Schwester an, die ihm das Zimmer nannte. Dankend machte er sich auf den Weg in den 3. Stock und suchte dort das Zimmer. 250...251...252... Da, Zimmer 255! Vor der Tür blieb er stehen und schluckte. Seine Hände zitterten und auch seine Beine drohten zu versagen, als er plötzlich eine Hand auf seiner Schulter spürte. Suga. Dieser nickte ihm zu, sodass Asahi nochmal tief durchatmete bevor er die Tür öffnete und langsam den Raum betrat. 

Was er dort sah schockte ihn: Sein geliebter Noya lag bewusstlos in diesem Krankenbett, einen dicken Verband um den Kopf und das Piepen der Geräte, die seine Herzaktivität und andere Dinge maßen, im Hintergrund. Asahi schluckte, bevor er sich langsam auf den Stuhl setzte der neben dem Bett stand und die Hand seines Freundes ergriff. ,,Kommt, lassen wir die beiden einen Moment alleine", murmelte Suga und sie waren schon halb aus der Tür raus, als Noya plötzlich begann wach zu werden.

Noya wusste nicht mehr was passiert war, aber als er im Krankenhaus aufwachte fühlte sich sein Kopf so seltsam leer an. Langsam öffnete er die Augen, blinzelte ein paar Mal und sah sich um. ,,Noya, zum Glück! Wie geht es dir?", sprach ihn Jemand an, was der Libero der Karasuno anfangs gar nicht wahrnahm. Sein Blick wanderte nach rechts. ,,Asahi", murmelte er müde und das Ass begann zu lächeln. ,,Hey...", flüsterte dieser. Langsam begann Noya sich umzusehen und ihm schien die Verwirrung im Gesicht zu stehen. ,,Noya? Was ist?" - ,,Tut mir leid, aber... wer seid ihr?"

Soo, das war Teil 1 eines weiteres OneShots, diesmal über eins meiner Lieblingspairings Asanoya. Wie immer sind Kritik, Anmerkungen und Ideen gerne gesehen!

Ich werde versuchen den zweiten Teil so schnell wie möglich zu schreiben, damit nicht zu lange gewartet werden muss.

Haikyuu!! OneShotsGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt