Freitag, 21.März.2014
"Du kannst dir nicht vorstellen, wie sehr ich dich vermisst habe Hazzabär", sagte Amanda kichernd und legte seine Arme um seinen Hals. Hazzabär? War das ihr ernst? Argh!Luisa und ich blickten uns an und rollten mit den Augen, denn selbst sie wusste, wer das Mädchen war und wen sie mir wahrscheinlich wieder weg nehmen wollte.
Ich blickte zu ihr und bemerkte ihr Lächeln, dass auf mich gerichtet war. "Wir haben uns echt lange nicht mehr gesehen, wie schnell die Zeit bloß vergeht", sagte Harry lachend und setzte sich mit ihr hin. Innerlich verdrehte ich die Augen und blickte ebenfalls lächelnd zu Amanda. Sie starrte mich an und lächelte noch schnell Luisa und Niall an, widmete sich dann aber sofort wieder zu Harry, die ihn schnell in ein Gespräch verwickelt hatte.
Ich hätte es mir auch sofort denken können. Sie will ihn zurück, sie will mir meinen besten Freund weg nehmen und dieses mal war ich mir nicht mehr sicher, ob ich sie daran hindern konnte. Harry hatte ich nie von ihr erzählt, denn mir hätte er nicht geglaubt, wenn ich ihm gesagt hatte, dass Amanda ihn mir weg nehmen möchte. Sie hatte wieder auf liebes Mädchen getan und gemeint, dass es nicht so sein würde und schon wäre alles wieder vergessen und es würde weiter gehen. Am Ende musste ja immer die Person darunter leiden, die recht hatte und die war nun mal ich. Doch niemand, wahrscheinlich nicht mal Harry, hätte mir da geglaubt.
Ich hatte nur eine einzige beste Freundin und das war Luisa. Niall konnte ich auch vertrauen, Harry zwar auch (er war ja sowieso mein bester Freund), doch die Jungs würden da nicht so viel Verständnis zeigen, wie eine bester Freund es eigentlich tun sollte. Deshalb konnte ich auch nur wirklich mit Luisa über so etwas reden, denn nur wirklich sie konnte mir dabei helfen.
"Und wie geht es dir Elena?", holte mich Amanda's Stimme aus meinen Gedanken. Mein Blick schweifte zu ihr und nickte. "Gut, ziemlich gut", beendete ich meine kurzen Worte. Ja, mir ging es bis eben noch prima, aber dann musstest du ja auftauchen! Ganz ruhig Elena, ganz ruhig, redete ich mir in meinem Kopf selbst ein.
Sie lächelte mich an und blickte zu Harry, der mich währenddessen angestarrt hatte. Ich lächelte leicht und drehte mich zu Luisa, die desinteressiert nach vorne zu den beiden blickte. "Gerade wo alles wieder gut wird, kommt sie", flüsterte ich zu ihr und sie nickte. "Vor allem, wenn sie so tut, als wäre nie irgendetwas passiert", sagte Luisa und verdrehte dabei die Augen. Ich nickte seufzend und drehte mich schließlich wieder um und setzte mich wieder aufrecht hin.
Während ich mein Eis aß, ignorierte ich die Blicke von Amanda und redete deshalb mit Niall und Luisa. Ich lächelte, als die beiden sich immer wieder anschauten und immer so anlächelten. "Ich sollte gehen", kam es dann irgendwann von Amanda, nach dem wir auch mit unserem Eis fertig waren. Wurde aber auch Zeit!
Harry setzte sich auf und schaute zu ihr. "Bleib doch noch ruhig, wir hätten doch noch reden können", sagte er. Sie schüttelte aber den Kopf und meinte, dass sie noch was wichtiges erledigen musste. Ich war so froh darüber und schaute ihr nach, als sie sich verabschiedet hatte. Dann atmete ich tief ein und aus und lächelte wieder.
"Du benimmst dich seltsam Elena. Ist alles in Ordnung mit dir?", Harry schaute mich mit hochgezogener Braue an. Ich nickte lächelnd und schaute auf meine Hände. Natürlich war alles in Ordnung. Amanda ist zurück, da kann ja noch alles besser werden. Hört ihr die Ironie in meiner Stimme? Ich könnte ihr bloß den Kopf verdrehen. Doch vielleicht hatte sie sich ja geändert, ich wollte nicht länger meine Gedanken für diese unnötige Person verschwenden.
"Lasst uns bezahlen und dann raus", Niall stand auf und ging mit Luisa zur Theke vorne. Ich lief neben Harry her, den beiden nach. Schnell bezahlten wir und schließlich liefen wir gemeinsam aus der Eisdiele. "Wie spät ist es eigentlich?", fragte ich. "Kurz vor siebzehn Uhr", sagte Luisa und schaute dabei auf ihre Handyuhr.
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Always
RandomZwei Freunde , unzertrennlich. Eine Nacht , kann alles ändern. Gefühle entstehen. Trauer und Enttäuschung. Wird diese Freundschaft das überstehen? Oder wird sie zerbrechen? Doch was geschieht , wenn selbst die Person sich verändert und daraus eine n...
