Freitag, 13.Juli.2018
Harry's Pov
"Ich will dich auch zurück Elena."
Mit einer schnellen Reaktion, drehte sie ihren Kopf in meine Richtung. Ihre Augen begannen zu glänzen und ihr Mund verzog sich zu einem Lächeln. Ich lächelte ebenfalls und lief mit langsam Schritten auf die vier zu, doch dabei hang mein Blick nur an ihr. Ich könnte sie jede einzelne Minute anschauen, sie war immer noch so wunderschön, wie früher. Nein, sie war sogar noch millionen Mal hübscher geworden.
"Wir sollten euch allein lassen", Niall schlug mit mir ein, sowie Luisa, Elena umarmte und beide dann schließlich aus dem Café verschwanden. Elena blickte den beiden hilflos nach und als sie zu mir schaute, wandte sie ihren Blick von mir ab und schaute verlegen zu Boden. "Wie geht es dir?", fragte sie leise und guckte noch immer nicht zu mir hoch.
Ich seufzte. Dann setzte ich mich neben sie und näherte mich ihr immer mehr. "Es ging mir schon mal besser", antwortete ich und guckte sie an. "Und dir?", fragte ich sie dann und versuchte zu Lächeln. "Es geht mir jetzt viel besser. Da du jetzt da bist", bei den letzten Worten brachte sie mich zum Lächeln und schaute dann endlich zu mir hoch.
"K-Können wir..i-ich meine", ich ließ sie nicht zu Ende reden. "Ja, wir können noch mal ganz in Ruhe reden Elena", ich atmete tief ein und aus und guckte ihr wieder in die Augen. "Du hast dich ziemlich verändert", sie kicherte und strich sich eine Strähne hinterm Ohr. "Im Guten oder im Schlechten Sinne?", fragte ich extra noch einmal nach, obwohl ich ihre Antwort schon befürchtete.
"Im Guten natürlich", sie lächelte und schaute wieder weg.
"Es ist doch komplizierter als ich dachte", sie biss sich auf die Lippe und stand auf. "Wohin willst du hin?", verwirrt schaute ich sie an. "Du hast gesagt wir können ganz in Ruhe reden, aber so klappt das nicht. Es ist alles einfach so schwer, ich hätte nicht gedacht, dass alles so auseinander geht", sie schüttelte den Kopf, nahm ihre Tasche und die Jacke.
"E-Es tur mir leid Harry", und wieder schüttelte
sie den Kopf und verließ nach dem sie bezahlt hatte, das Café. Ich guckte ihr erschrocken hinter her und setzte meinen Gang fort. Noch einmal wollte ich sie nicht verlieren. Dieses mal würde sie nicht davon kommen, ich würde es nicht zulassen, nicht mehr.
Also lief ich ihr hinter her und verfolgte sie bis zur S-Bahn Station. Ich zog sie regerecht aus dem Zug heraus und hinderte sie daran, einzusteigen und weg zu fahren. Sofort legte ich meine Arme um ihren Körper und ließ sie nicht mehr los. "Du musst mich los lassen", sagte sie seufzend und lehnte ihren Kopf gegen meine Brust.
"Nein, du willst es doch selber nicht. Hör auf so etwas zu sagen", ich schaute ihr in die Augen und schüttelte meinen Kopf. "Du willst mich doch zurück oder nicht?", sie nickte sofort. "Und warum haust du dann einfach ab?" Sie ließ den Kopf hängen und auf einmal, sah ich eine Träne über ihre Wange kullern.
Nein! Ich wollte sie doch nicht zum weinen bringen!
"Elena nicht, wein bitte nicht. Du weißt, wie schlimm dss enden kann und ich möchte das nicht. Dieses mal soll alles anders laufen, bitte", ich flehte sie an und drückte sie erneut an mich. Sie atmete tief aus und wischte sich die Tränen weg und schaute mir dann in die Augen. "Ich hab Angst, dass ich wieder alles falsch mache. Bist du denn wirklich mit mir glücklich?", fragte sie und guckte mich traurig an.
"Elena was redest du da bitte? Natürlich bin ich nur mit dir glücklich. Ich hab versucht jemand anderes zu finden, aber in der letzten Sekunde, da konnte ich nicht. Ich brauchte dich, Elena ich bin wegen dir hier her gekommen. Ich wollte dich zurück, ob du wolltest oder nicht. Genau, da wo ich erfahre, dass ich dir noch etwas bedeutete, sagst du so einen Mist. Elena, ich liebe nur dich!"
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Always
AcakZwei Freunde , unzertrennlich. Eine Nacht , kann alles ändern. Gefühle entstehen. Trauer und Enttäuschung. Wird diese Freundschaft das überstehen? Oder wird sie zerbrechen? Doch was geschieht , wenn selbst die Person sich verändert und daraus eine n...
