„Nein."
„Was meinst du mit nein?"
„Du hast Hausarrest. Geh in dein Zimmer", sagt meine Mutter streng.
„Du verarschst mich doch. Ich bin 18?!"
„Und immer noch in der High School und du lebst in meinem Haus." Sie kreuzt ihre Arme vor der Brust „Und jetzt ab in dein Zimmer und mach deine Hausaufgaben oder irgendetwas anderes."
„Wie auch immer." Mit rollenden Augen und einem Seufzer gehe ich die Treppen zu meinem Zimmer hoch. Ich schließe die Tür hinter mir und schließe sie ab. Meine Mutter wird sowieso nicht nach mir schauen kommen, wenn ich Hausarrest habe. Ich fall auf mein Bett und sehe hoch an die Decke, während meine Finger über meinen blauen Fleck am Arm fahren.
Ich erinnere mich an das was gestern Abend passiert ist. Laura kam aus dem nichts.
Es war als wüsste sie, dass etwas falsch war...
Oder sie war nur da, um zu schauen, ob ich noch lebe. Unser erstes Treffen war...naja... um es nicht zu hart zu sagen, ich war ein suizidgefährdetes Wrack...Also ist es verständlich, dass sie schaut ob die Freundin noch am Atmen ist.
Habe ich mich gerade als eine Freundin von ihr gezählt? Oh Gott, ich gehe lieber ins Bett, denke ich mir, bevor ich meine Augen schließe und langsam einschlafe.
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Kling.
Huh?
Kling Kling.
Was zur... Ich stehe auf und gehe zum Fenster, nur um Laura zu sehen, die neben einem Baum steht mit einem spielerischen Lächeln auf dem Gesicht und der Hand voll mit kleinen Steinen.
Dieses Mädchen wird niemals still sein oder.
Ich muss wohl einige Zeit geschlafen haben, denn es ist schon dunkel draußen.
„Wirf noch einen Stein und ich muss dich wegen zerstören privaten Besitzes anzeigen,", flüster-schreie ich, nach dem ich mein Fenster geöffnet habe.
Sie kichert und wirft die Steine auf den Boden. „Sorry, aber ähm...hast du vergessen, dass du mich heute treffen solltest?" Nein, niemals.
„Habe ich vielleicht..."
Sie runzelt die Stirn, was mich seufzen und nachgeben lässt.
„Okay, habe ich nicht...Ich bin ähm...", ich mache eine Pause, um Ausreden zu finden, die weniger peinlich sind, als dass ich mit 18 Jahren Hausarrest habe.
„Geht es dir gut?" Fragt sie und reißt mich damit aus meinen Gedanken.
„Super..."
„Was ist denn dann das Problem?"
Ich seufze.
„Ich habe vielleicht...in so einer Art...ganz bisschen...Ich habe Hausarrest." Sage ich endlich und suche auf ihrem Gesicht einen Ausdruck, um mich verlegen zu fühlen. Aber ihr Gesicht ist emotionslos, was mich entspannen lässt, bis sich ein grinsen auf ihr Gesicht schleicht.
Großartig.
Auf einmal fängt sie an zu Lachen.
„Shhhh! Sei leise!", versuche ich sie zum Still sein zu bekommen.
„Keine Sorge.", lacht sie, „Die werden mich nicht hören."
„Ich bin mir sicher, dass die ganze Nachbarschaft dich bis jetzt gehört hat.", ich rolle mit den Augen. Es überrascht mich, dass meine Mutter noch nicht hier ist, wegen Lauras lauter Lache. Ich finde es komisch, dass sie es nicht gehört hat.
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Last Call (Übersetzung)
FanfictionDas ist die deutsche Übersetzung zu der englischen Geschichte "Last call". Die Rechte gehören alleine der Autorin, also wendet euch an sie oder fragt über mich. (Das erste Kapitel ist eine bessere Beschreibung) Carmilla ist kurz davor Suizid zu bege...
