Zellentausch

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Ohne irgendwas zu sagen stürmt T-Bag in den Raum, zieht sich den Mann, welcher mich gerade an die wand drückt, zu sich und rammt ihm ein Messer in den Bauch. „Such dir das nächste mal jemanden in deiner Größe mein hübscher" flüstert er ihm ins Ohr und lässt ihn fallen. Voller Schmerzen krümmt er sich am Boden, während sich die anderen zwei zu ihm runter hocken und versuchen das Blut zu stoppen, welches in Strömen aus seinem Bauch fließt.
„Ich bin nie hir gewesen, ansonsten ergeht es euch beiden genauso wie eurem Freund!" Sagt T-Bag ernst, legt seine Hand an meinen Rücken und führt mich aus dem Raum. Immer noch völlig geschockt laufe ich mit ihm nach draußen und starre weiter geradeaus. „sei froh, dass ich noch nicht auf dem Hof war" sagt T-Bag, während wir auf einer Tribüne Platz nehmen. Nicht in der Lage dazu irgendwas zu sagen, starre ich gerade aus. „Wo war denn dein mexikanischer Freund?" fragt er nach, woraufhin ich mit zuckenden Schultern antworte. „nach der Durchsuchung wurde er mit irgendwas erwischt und von Bellick weggeschleppt... keine Ahnung wo die ihn hingebracht haben". T-Bag schmunzelt leicht und richtet seine blaue Cap ein wenig, die er bei jedem Hofgang trägt. „Sie haben ihn in den Bunker gebracht" „Was für ein Bunker?" „da kommst du rein, wenn du irgendwas angestellt hast. Je schlimmer es ist, desto länger sitzt du unter der Erde in einem dunklen engen Raum". Geschockt blicke ich zu ihm. „Und wie lange wird er im Bunker bleiben??" Erneut grinst er und zuckt mit den Schultern. „Ein paar Tage... eine Woche... vielleicht auch mehr. Es kommt darauf an welche Stimmung die Wächter haben" „mehr als eine Woche?! Ich halte es hier nichtmal einen Tag aus ohne von irgendwelchen Typen verschleppt und vergewaltigt zu werden!"
T-Bag blickt zu mir rüber und beißt sich auf die untere Lippe. „Eine Möglichkeit gäbe es..." sagt er, doch bevor er fortfahren kann, werden wir von Michael gestört, welcher auf einmal vor uns steht. „Tut mir leid T-Bag aber deine Flirtstunde ist vorbei" sagt Michael und streckt mir seine Hand aus. T-Bag fängt an zu grinsen und stellt sich langsam auf. „Meine Flirtstunde also?" er geht immer näher an Michael ran, bis nur noch wenige Zentimeter zwischen den beiden liegen. „Hör mir mal gut zu mein hübscher, ich hab hier weder eine Flirtstunde, noch hast du mir hier irgendwas zu sagen Frischling. Und wenn du ganz schlau bist würde ich jetzt lieber weggehen, sonst werde ich unser kleines Geheimnis an den nächsten Wachmann, der hier entlang geht, ausplaudern." flüstert er provokant und blickt ihm dabei tief in die Augen. Für einen kurzen Moment bleibt Michael still, doch blickt daraufhin wieder zu mir. „Ich nehme sie mit, denn hier bei dir werde ich sie auf keinen Fall lassen! Und wenn du schlau bist schreist du lieber nicht umher was wir vorhaben, denn du willst genauso hier raus wie wir!"
T-Bag fängt immer mehr an zu grinsen und wendet sich zu mir. „Lassen wir doch Emely entscheiden wohin sie gehen möchte" sagt er und guckt mich mit einem dreckigen Grinsen an.
Völlig überfordert gucke ich beide an.
Ich ziehe eine Augenbraue hoch und gucke zwischen den beiden umher. „Michael nimm's mir nicht übel aber ich hab mich gerade mit T-Bag unterhalten". Erneut packt er sein grinsen aus und guckt Michael provokant an. „Und du hörst auf zu grinsen sonst überlege ich es mir vielleicht anders" sage ich auffordernd und schmunzle dabei ein wenig.
Michael nickt mir verständnisvoll zu und tritt einen Schritt nach hinten. „Wenn du es dir anders überlegst... du weißt ja wo Linc und ich stehen. Wir sind für dich da. Vorallem wenn Sucre momentan nicht bei dir sein kann" sagt er noch bevor er sich mit dem Rücken zu uns wendet und gerade weggehen will, als T-Bag ihm noch etwas hinterher ruft. „Und wo warst du dann als sie von Johnson und seiner Gang fast vergewaltigt wurde? Ich merk schon mein hübscher... du bist für sie da" sagt er sarkastisch. „Sie wurde was?!" sagt Michael geschockt und kommt auf uns zurück. „Tja während du mit deinem Bruder deinen tollen Plan perfektioniert hast, habe ich sie gelegentlich vor einer Vergewaltigung gerettet. Also wer ist hier mehr für sie da?" Gab T-Bag arrogant von sich und stellte sich vor Michael. „dann lass mich mal raten T-Bag... du hast die beiden doch garantiert zur Strafe selbst vergewaltigt oder liege ich da falsch!" „Falsch Frischling" T-Bag zuckt mit den Schultern und zieht seine Augenbrauen hoch. „Der eine hat ein Messer in den Bauch bekommen... und den anderen beiden habe ich gedroht. Ist doch das mindeste was ich tun konnte" „was ist eigentlich dein Problem? Überall wo du hingehst findet man verletzte oder Tote auf!" „was mein Problem ist...?" auf einmal wird T-Bags Gesichtsausdruck ganz dunkel und er tritt immer näher an Michael ran, bis er ihn an seinem Kragen packt. „Falls du es nicht mitbekommen hast haben diese Bastarde versucht Emely zu vergewaltigen also beschwer dich nicht, dass ich sie davor bewahrt habe. Denn hätte ich es wie du gemacht und hätte es mit Worten klären wollen, wäre ich genauso am Arsch gewesen wie sie!" Schon lässt er ihn los und setzt sich wieder neben mich. „Seit wann setzt du dich für sowas ein? Du bist doch der erste der vor Freude aufschreit wenn es um Vergewaltigungen geht!" „pass auf was du sagst Frischling oder ich sorge dafür, dass dein Bruder und du nie wieder hier raus kommen werden! Selbst wenn ich dann hier verweilen muss aber ich bin mir sicher, dass nach ein paar Wochen Lincoln eh nicht mehr da sein wird!" sagt er ernst und wirft ihm einen wütenden Blick zu.
Ohne noch irgendwas zu sagen dreht sich Michael um und geht zurück zu seinem Bruder.
„Frischlinge..." gibt T-Bag von sich und schüttelt mit dem Kopf. „wieso denkt jeder er könnte sich mit mir anlegen". Ich drehe mich langsam zu ihm und blicke ihm in die Augen. „Danke..." gebe ich von mir und lächle ihn leicht an. Er nickt mir zu und beißt sich auf die Lippe. „Ich habe dir am Anfang gesagt ich werde dich beschützen meine hübsche" sagt er und zieht seine Hosentasche raus. „Alleine wirst du hier drin nicht überleben aber mit mir an deiner Seite wird dein Leben bedeutend einfach. Solange du in meiner Nähe bist, haben sie alle Angst vor dir". Bevor ich irgendwas sagen kann, werden wir unterbrochen als der Alarmton erklingt und jeder zurück in das Gebäude geht. Als T-Bag aufsteht, hält er immer noch seine Hosentasche hin und grinst mich mit leicht zusammengekniffenen Augen an. Ohne zu zögern stehe ich auf und greife nach dieser. „Na geht doch" gibt er von sich und läuft los. „Was war es was du mir vorhin sagen wolltest? Bevor Michael zu uns kam." frage ich ihn, während wir zusammen über den Hof gehen. „Zellentausch" flüstert er mir zu. „Du meinst... ich tausche die Zelle wieder mit Michael?" „es wäre definitiv ein Vorteil für beide von euch... Michael kann an seinem Plan weiter arbeiten und du hast jemanden der in der Lage ist dich zu beschützen... oder denkst du Michael und Sucre haben überhaupt den Mut dazu sich mit den anderen anzulegen?" lacht er „Wenn es wirklich ernst werden sollte, können die auch nichts für dich tun. Aber ich bin der der hier das sagen hat. Wenn sich jemand an dir vergreifen will, ist sein Kopf ab" „also bei der Sache mit dem Kopf müssten wir vielleicht nochmal drüber reden aber ansonsten... spricht nichts gegen eine Verlegung oder gibst daran irgendeinen Haken den du nur noch nicht erwähnt hast" „bis jetzt gibt's noch keinen Haken, das kommt ganz drauf an wie du dich verhältst meine hübsche. Aber du musst das mit der Zelle ansprechen ... wenn ich Bellick sage, dass du in meine Zelle sollst wird das definitiv nicht passieren".
Ich nicke und lasse von seiner Hosentasche ab, als wir vor meiner Zelle ankommen. „Ich habe morgen ein Gespräch mit dem Direktor... keine Ahnung warum aber da wird die Zellensituation bestimmt so oder so angesprochen" „dann hoffen wir mal das beste" sagt T-Bag und wendet mir den Rücken zu um zu seiner Zelle zu gehen. Als ich zu seiner Zelle blicke, sehe ich Michael, welcher mich bemitleidend anguckt. Ich habe keine Ahnung was sein Problem dabei ist oder was generell alle gegen T-Bag haben aber mir ist es egal. Solange T-Bag in meiner Nähe ist, fühle ich mich sicher obwohl er mir schon etwas seriöser rüberkam. Aber solange er nicht versucht mich zu vergewaltigen oder mich im Schlaf umbringt, nehme ich die Sache etwas lockerer.

I walk, you walk with meGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt