Plötzlich feuerte das Schiff am Himmel mehrere Schüsse ab und diese legten das HQ in Schutt und Asche. Ich und Scott hatten es nicht geschafft die anderen zu warnen und von der Scheibe wegzukommen. So wurden wir volle Kanne von der Druckwelle erwischt und nach hinten geschleudert, als ich den Aufprall im Rücken spürte klatsche mir auch noch ein Felsbrocken von vorne gegen den Körper.
Nach einem kurzen Moment in dem ich die Augen geschlossen hatte, um mich zu sammeln, begann ich zu versuchen mich zu orientieren. Mit dem Ultraschall des Delfinen ortete ich die anderen, niemand war ernsthaft verletzt doch wir lagen alle ziemlich weit voneinander weg. Clint hatte den Handschuh bei sich und lief jetzt vor einem Haufen dieser Aliens weg, Scott schrumpfte sich und begann nach Bruce, Rhodey und Rocket zu suchen. Diese waren so weit unten, dass sich ihr Hohlraum nun begann mit Wasser zu füllen und sie drohten zu ertrinken. Da konnte auch der Hulk nicht viel helfen.
Ich dagegen hatte ganz andere Sorgen, meine Kammer war Luftdicht verschlossen und ich lag mit meinem rechten Bein eingeklemmt unter dem Felsbrocken. Die Luft würde nicht lang genug reichen und ich musste erstmal mein Bein frei bekommen, dann könnte ich mich vielleicht in etwas großes verwandeln und hier raus brechen.
kurzer Sichtwechsel an die Oberfläche:
Thanos war mittlerweile selbst auf dem Schlachtfeld erschienen, seine Tochter Nebula war bereits wieder in den Schutthaufen verschwunden um den Handschuh von Clint zu holen. Doch seine innere Ruhe hielt nicht lange, denn etwas weiter weg traten drei Gestalten aus einer Höhle. Es waren Captain America, Iron Man und Thor!
Ohne viele Worte tauschten sie einen Blick aus und waren sich einig ihn aufzuhalten, oder ihn zumindest solange zu beschäftigen, bis sie Verstärkung bekommen würden.
Was auch immer passiert, sie wollten die Welt retten!
wieder zurück zu unserer Hauptfigur:
Mittlerweile hatte ich es geschafft an eine Metallstange zu gelangen und sie zu mir zu ziehen. Damit klemmte ich sie unter den Stein und stützte mich so gut es ging darauf. Nach mehreren Versuchen gelang es mir den Felsen weit genug anzuheben, um von ihm frei zukommen. Schwer atmend saß ich an die Wand gelehnt und versuchte mich zu beruhigen, doch so langsam machte sich der Luftmangel bemerkbar und mein Blickfeld wurde langsam aber sicher immer verschwommener.
Mit viel Anstrengung konzentrierte ich mich auf das Wasser um mich und begann damit mein Bein komplett zu heilen, dann versuchte ich mich zu konzentrieren. Was würde groß genug sein um mich hier raus zu bringen? Der Drache, ich hatte ihn bisher nur einmal benutzt und jetzt konnte ich das nochmal versuchen. Also nahm ich meine ganze Konzentration zusammen und begann mich zu verwandeln, erst wurde mein Körper länger und dann sprießen Flügel aus meinem Rücken. Meine Beine und Arme wurden größer und schließlich wuchsen Klauen an meinen Händen und Füßen. Meine Schuppen wurden von Sekunde zu Sekunde stabiler und so spürte ich bald keinen Schmerz mehr, nur noch das Einreisen der Decke und dann die frische Luft. Ich hatte es endlich nach draußen geschafft!
Clint kam gerade mit Nebula und einer grünen Dame um die Ecke gerannt. Somit rannte er voll gegen mein Bein und rieb sich die Nase. Zu meiner Erleichterung hielt er den Handschuh in den Händen und somit hatten wir erstmal die Steine!
Dann konnten wir etwas sehr seltenes beobachten, Mjölnir flog an uns vorbei und nicht wie erwartet in Thors Hand, sondern Steve fing ihn auf. Dann begannen sie erneut zu kämpfen und ich verwandelte mich zurück, zum Glück hatte ich den Anzug an.
Jetzt konnte ich nicht mehr sehen was passierte, doch man konnte den Kampflärm auch hier gut hören. "Seit wann kannst du dich in sowas großes verwandeln?" fragte Clint mich und ich musste lächeln. "Schon ne ganze Weile Bogenschütze. Du warst nur das letzte Mal nicht dabei!" antwortete ich ihm und lief dann los zum Hauptpunkt der Schlacht.
Thanos lag am Boden, Thor über ihm und seine Axt drückte sich immer etwas tiefer. Doch mit einem Mal stieß Thanos ihn weg und der Gott blieb liegen, die Traube lief auf ihn zu und brachte ihn beinahe um, doch Steve verhinderte dies. Wurde dafür aber stark verletzt und sein Schild bestand nur noch aus etwas mehr als der Hälfte. Er lag am Boden und schien am Ende mit seinen Kräften zu sein, doch da hatte ich mich wohl geirrt.
Mit viel Mühe und Kraft richtete er sich auf, dann zog er die Riemen seines Schildes fester um seinen Arm und richtete sich wieder komplett auf. Thanos jedoch trug ein siegessicheres Lächeln und kurz darauf erfuhr ich auch den Grund, seine Armee hatte hinter ihm Stellung bezogen und Steve stand dort ganz alleine. Also tat ich das einzige was mir einfiel und ging zu Steve um ihm zu zeigen, dass er nicht alleine war.
Ich stand leicht rechts hinter ihm und nickte ihm zu, er nickte dankbar zurück. Dann humpelte er langsam unserem Feind entgegen, ich lief ihm sicherer hinterher.
Plötzlich knackte es im Funk und Cap hielt die Hand ans Ohr. Dann knackte es erneut und eine Stimme die ich dachte nie wieder zu hören ertönte.
"Hey Cap, hörst du mich? Cap hier is Sam, hörst du mich? ACHTUNG LINKS!" es war tatsächlich Sam. Und dann begann ein wundervolles Schauspiel hinter uns, Thanos sah dem ganzen skeptisch entgegen.
DU LIEST GERADE
The White Black Panther
FanfictionEine Stadt wie jede andere... Naja nicht ganz, sie ist mitten im Nirgendwo in der Steppe. Hier gibt es die verschiedensten Menschen, und das Volk liebt den König der auf sie achtet. Er ist ein guter König, schließlich mag ich meinen Vater, aber es...
