1.Kapitel

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~Sicht von Niklas
"Heyyyy! Alles Fit bei dir, Bro? Wirst ja auch endlich mal älter!", ganz klar die Stimme von Rio, er kam auf uns zu, während ich Versuchte das Gewicht meines zweiten besten Freunds stand zu halten, der sich gnadenlos auf mich lehnte. Rio klopfte mir auf die Schulter und ich begann zu taumeln, Sion griff in meinen Nacken um und zog mich auf einen der Barhocker, ließ den Barkeeper drei Jägermeister holen und setzte sich neben mich. Ich vertrug Alkohol gut, aber wenn's um meine Freunde gehts, hab ich keine Chance, die beiden hatten mich schon mehrmals abgefüllt und sich auch mal von mir verwöhnen lassen, laut ihnen war es nur ein Blowjob gewesen, aber bei mir kann ich mir da nicht so sicher sein. Ich schüttelte den Gedanken gerade weg, als meine Arme nach hinten gehalten wurden und mein Kiefer mach oben, Rio drückte an meinen Hals, damit ich den Mund öffnete und kippte nur drei Shots hinter einander in den Rachen. Hustend ließ mich Sion los und wuschelte durch meine Haare.
"Wer nicht hören will muss fühlen!"
Er setzte sein unvergleichliches Grinsen auf, das mir zu Beginn unserer Freundschaft einen Schauer über den Rücken hat laufen lassen. Langsam entspannte ich mich auch und wir gingen abwechselnd saufen, tanzen und flirten.
Gerade stand ich vor einem Typen dessen Hand an meinem Hintern entlang fuhr, als er plötzlich stoppte und mich weg drückte, er lief hastig mach draußen und verwundert wollte ich mich umdrehen, stoppte jedoch in der Bewegung als ich eine dominante Hand auf meiner Schulter spürte, ich wollte mich weiter drehen, doch sie hinderte mich ohne jeglichen Druck daran. Ich löste mich langsam aus der Schockstarre und drehte mich vollständig um. Ich sah einen großen Mann, mindestens 1.95, schwarze kurze Haare, etwas lockig und seine Augen, Blutrot, doch mit einem herausfordern Blick, der mich zittern ließ.
"Oh sry, hab ich dich erschreckt? Naja, siehst aus als wärst du Stammkunde, oh hab ich dich gestört?"
Gerade wollte ich bejahen, als er mich mit einem Blick zum schweigen brachte.
„Nun ja, egal."
Was erlaubt dieser Typ sich eigentlich?!
„Hast du ein Plan wo die Toiletten sind?"
Ich nickte grimmig und zeigte auf die kaum übersehbahren Klo Schilder.
„Ah! Danke, hahah, ich will nicht fies sein, aber du solltest dich vielleicht auch mal kurz frisch machen, hm?"
Ah! Und unhöflich ist er auch noch! Pah, wie ich solche Typen hasste! Ich nickte dennoch und lief vor ihm in das Männerklo, kaum waren wir drin, packte er meinen Nacken, zog mich in die letzte Kabine und sperrte ab. Er presste mich an die Wand, doch bevor er seine Lippen auf meine pressen konnte, klatschte ich diesem Perversling eine, die ihn Sterne sehen ließ. Ich huschte aus dem Klo und atmete auf, wollte er mich eben vergewaltigen?! Mir war die Tat egal, schließlich wurde ich bereits Vergewaltigt und dies von meinem damals noch lebenden Vater! Er starb mit meiner restlichen Familie an einem Autounfall, wobei ich ein gutes Motiv gehabt hätte, ihn selbst zu erledigen. Ich ging zu Rio den ich an der Bar sitzen sah, er saß neben Nisa, die scheinbar auch gekommen war. Ich ließ mich neben die Beiden fallen und umarmte Nisa zur Begrüßung. Sie erwiderte diese und wuschelte mir durch meine Haare. Wir waren schon seit dem Kindergarten beste Freunde gewesen und hatten uns nie aus den Augen verloren. Ich war froh sie zu haben, mit ihr konnte man über alles reden, und meine Sexualität schien sie sogar zu freuen, da wir uns genauso über Jungs unterhalten konnten. Richtig verstanden ich bin nicht hetero, ich bin Bi, sprich finde Girls und Boys cute oder attraktiv. Ich sah den Mann aus den Toiletten schlendern und sah beschämt weg, wieso beschämt? Keine Ahnung, ich war rot geworden und spürte förmlich wie er mich mit seinem bloßen Blick durchlöcherte. Ich nahm mir zwei Shots und kippte sie nacheinander in meinen Rachen.
„Wo is'n Sion?"
Rio kippte sich einen Shot in den Rachen und winkte grinsend.
„Der holt sich gerade einen runter, war frustriert wegen nem Girl, das ihn hängen hat lassen."
Ich grinste, das passte zu ihm. Er war ein Frauenheld und war eine Frau mal nicht interessiert, war er sauer, ließ es jedoch nur seine besten Freunde spüren. Der Fremde kam zu uns und da er sich von Anhieb mit Nisa und Rio verstand, wollte ich nicht dazwischen grätschen, er setzte sich neben mich und stützte sich provokant auf meinen Oberschenkel um Rio einen der vier Shots zu geben, die er eben bestellt hatte. Ich wollte ihn unauffällig weg Schieben, aber sein Griff verfestigte sich nur und mit seinem kleinen Finger fuhr er etwas näher zu meinem Schritt. Ich stand auf und lief im eilschritt zu den Toiletten, ich wusch mein Gesicht und ließ mich an die Wand fallen. Die Tür ging auf, oh nein! Der Typ kam rein, er grinste provokant und kam zu mir, da ich keine Kraft mehr, wegen dem Saufen und Tanzen hatte, konnte er mich ohne Schwierigkeiten auf die Ablage neben den Waschbecken drücken. Ich keuchte auf, als er mich unsanft dagegen schlug, er zog mich hoch und trat mit dem Knie in meinen Schritt, ich ging zu Boden. Währenddessen nahm er seelenruhig etwas aus einem der Mülleimer in den Kabinen. Ich konnte nur etwas langes, schwarzes sehen und widmete mich dann meinen Schmerzen. Er zog mich auf die Beine und legte mich auf der Ablage erneut ab. Er riss mit meine Jeans mit Shorts runter und ließ Wasser über das Teil in seiner Hand laufen. So langsam hatte ich eine böse Vorahnung, doch bevor ich mich wehren konnte, spürte ich wie er die gesamte Länge des Teils in meinen Eingang schon. Ich schrie kurz auf, doch er zog mich zu einem der Vollgelaufenen Waschbecken und presste meinen Kopf rein, dass man mich nicht mehr schreien hören konnte. Ich brauchte Luft! Luft! Als das Stück voll in meinem Anus verschwunden war, zog er mir meine Hose wieder hoch und zog mich an den Haaren auf die Beine. Ich knickte erst weg, da der Schmerz in meinem unterbleib unbeschreiblich war. Der Typ kam an mein Ohr.
~Sicht Noah
Ich zog ihn auf die Beine und flüsterte ihm ins Ohr.
„Das bleibt zwischen uns und wehe du sagst was oder lässt mich nicht machen was ich möchte! Dann wirst du die Konsequenzen spüren."
Der Kleine sah mich fragend an, noch hatte er nur Schmerz, jedoch keine Angst in den Augen. Also zog ich eine kleiner Fernbedienung aus meiner Tasche und seine schwarz weiß durchmischten Augen leuchteten verängstigt auf.
Ich stellte auf die erste Stufe, in seinen Augen sah ich puren Hass aufsteigen, dennoch war er klug genug nichts weiter zu sagen. Da er noch nicht stöhnte oder andere Zeichnen einer Erregung machte stellte ich direkt mal auf 5, er hatte damit nicht gerechnet und fiel mir in die Arme, ein leises Fiepen war von ihm zu hören. Ich grinste und stellte auf 10, wenn auch nur für wenige Sekunden, reichte es, um das Ergebnis zu sehen. Er krümmte sich erregt am Boden und stöhnte, er versuchte es zu unterdrücken, schaffte dies jedoch kaum, bis gar nicht. Ich ließ es auf Stufe 2 sinken und zerrte ihn nach oben, ich sah ihn prüfend an, nach dem Schema, halt die Klappe, kapiert? Er nickte zittrig und ich stieß die Türe auf. Er lief, bzw. humpelte mit mehr hinterher, ich stellte auf Stufe 4, natürlich in meiner Tasche, so dass es niemand mit bekam. Jedoch juchzte Niklas kurz auf und sah mich bettelnd an, einige Mädchen sahen ihn fragend oder kichernd an. Ich kam zu ihm.
„Mach die Scheisse endlich aus!"
„Aber, aber, wer hat dir denn erlaubt zu reden? Und dann auch noch so ungezogen, willst du bisschen Schmerzen haben?"
Er schüttelte entschuldigend den Kopf und rüttelte an meinem Arm, er stützte sich an meine Brust und sah mich bettelnd an.
„Tut mir leid, du...nhgg, hast es mir a-aber auch nicht ver-AHH!", ich hatte auf 6 geschalten oder war es 8? Keine Ahnung.
„Verboten"
Beendete er seinen Satz, ich nickte und schaltete wieder auf eins, er seufzte erleichtert auf und stellte sich normal hin, ich hielt ihn an der Schulter fest.
„Fehlt da nicht noch was?"
Der Kleine sah beschämt auf den Boden.
„Danke?"
Ich nickte und strich durch seine flauschigen Haare. Wir gingen zu seinen Freunden, ahh ich will endlich hier weg und ihn knallen! Dennoch wollte ich davor noch etwas Spaß haben. Ich setzte mich und ließ Niklas direkt neben mir Platz nehmen, er zögerte, setzte sich dann mit dem Gesicht zu mir gewandt hin, er verzog leidend das Gesicht und ich grinste.
„Alles klar, Bro?"
Wie hieß er noch gleich? Sion? Er sah ihn besorgt an, dich Niklas tat seine Pflicht und nickte grinsend. Dann nahm er einen Shot und wir stießen an, in dem Moment als er trank, stellte ich etwas hoch, er schüttet sich alles drüber und hustet, ihm entglitt ein leises Stöhnen und ein paar Mädchen lachten. Er überspielte es gekonnt und lachte herzlichst, auch wenn ihm absolut nicht dazu zu Mute war, ich schaltete das ganze wieder ab und meinen Arm um seine Schultern gleiten. Er blieb einfach an seinem Platz und langsam sah man ihm den zu großen Anteil Alkohol an.
„Sagt mal, wie alt seid ihr eigentlich?"
„Niklas is heute 19 geworden, ich bin 20 und Nisa ist genauso wie Niki 19."
Ich nickte grinsend und massierte Niklas Schultern ein wenig, dieser Stand nun auf und winkte.
„Sry Leute, ich muss gehen, sonst penn ich hier noch ein!"
Die anderen nicken lachend, sie hatten ihn wohl absichtlich etwas zu viel gegeben. Sion wand sich unauffällig zu mir.
„Bringst du ihn heim? Oder besser, zu dir? Der weiß morgen nicht mehr wo oben und unten ist, und bei mir schläft hoffentlich Nisa."
Ich lachte und nickte. Nun hatte ich endlich eine Ausrede ihn mit zu mir zu nehmen, ich legte ihm meinen Arm um die Schultern und bevor er hinfiel, fing ich ihn auf. Als wir ins Dunkle traten, sog ich die frische Luft ein und blieb einen Moment stehen, um mich zu beruhigen.

Ich hoffe man kann das erstmal so stehen lassen, es ist das erste Kapitel, also hoffe ich, es ist ein halbwegs guter Einstieg, schreibt gerne die Meinung dazu in die Kommentare rechts. Falls ihr Ideen habt, wisst ihr wo sie rein sollen. Ich werde auch mich weiter schreiben, falls das sich hier irgendjemand durchliest :3

Gefallen, gezwungen, geliebt, abhängig gewordenWo Geschichten leben. Entdecke jetzt