Die Schlacht von Hogwarts

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Zwei Jahre nachdem ich Hogwarts verlassen habe stehe ich mit Oliver in der großen Halle. Seit nicht mal 2 Jahren wohnen wir zusammen, und nun stehen wir wieder an dem Ort, an dem wir uns kennengelernt haben.

Die große Schlacht steht an. Harry, Ron und Hermine sind auf der Suche nach Horkruxen, um Voldemort zu besiegen. Von draußen kommen Kampfgeräusche rein. Ich habe ein bisschen Angst, bin aber bereit zu kämpfen. Und aufeinmal bricht ein Tumult aus. Todesser stürmen ins Schloss. Seite an Seite kämpfe ich mit Fred. „Pass auf Fred!", ich sehe wie die Decke kurz davor ist einzustürzen. Ich schubse Fred beiseite, sodass ich unter den Steinen begraben werde.

*Oliver*

So gütig wie Voldemort sich findet, gewährt er uns eine Stunde Pause. Ich unterhalte mich mich mit George. Die Zwillinge kann ich Dank Hannah schon auseinander halten.

„Weißt du eigentlich wo Hannah ist? Nicht dass ihr etwas passiert ist..." George schüttelt den Kopf.

„George!", Fred kommt auf uns zugerannt, Asche im Gesicht. Über seine Wangen laufen Tränen. „Was ist", fängt Geoge an. „Hannah", unterbricht sein Bruder ihn. Ich sehe ihn mit großen Augen an. „Was?" Er zeigt über seine Schulter und zusammen rennen wir quer durch das Schloss.

Was ist mit Hannah? Ist sie verletzt? Oder... nein, dafür ist sie eine zu Gute Hexe. Wir kommen in einen Korridor, der voll mit Steinen ist, und aus einer Lücke ragt eine Hand mit einem mir sehr bekannten Ring raus. Das ist der Ring, den ich Hannah zu ihrem 19. Geburtstag geschenkt habe. Schnell fangen wir an die Steine wegzuwerfen und dann finden wir Hannah unter all den Steinen liegen... das kann nicht sein... Ihre Haut ist weiß und sie atmet nicht mehr...

„NEIN!!" Ich breche zusammen und Tränen laufen unkontrolliert über mein Gesicht. Ich kann meinen Blick nicht von dem Mädchen meiner Träume wenden. Sie kann nicht tot sein. Das darf nicht sein!

Zusammen mit den Zwillingen trage ich Hannah in die große Halle, wo die restlichen Weasleys und Hermine sind. Als sie uns entdecken, lächeln sie kurz. Doch dann fällt ihr Blick auf Hannah. Hermine und Ginny kommen auf uns zugerannt, Tränen in den Augen. Wir legen Hannah auf eine Bahre.

„Noch ist nicht alles vorbei", sagt Hermine. Ich sehe sie fragend an. Sie holt eine Flasche mit einer Flüssigkeit aus ihrer Tasche und träufelt ein paar Tropfen in Hannahs Mund. Langsam sinke ich auf die Knie neben Hannah. Entweder bilde ich mir das nur ein, oder Hannahs Brust hebt sich langsam.

„Phönixtränen! Hermine du bist ein Genie!" Ich sehe auf zu Fred und George die beide Hermine umarmen und sich zu mir knien.

Langsam öffnet Hannah die Augen und sieht uns an. Zu oft für mich, habe ich das schon erlebt. Sie setzt sich zittrig hin und sieht uns alle an. Ich schließe sie sofort in die Arme und fange wieder an zu weinen. „Wir dachten... du wärst tot!" Ich sehe ihr ins Gesicht und küsse sie. Sie scheint etwas überfordert zu sein. Ich löse mich von ihr und schaue ihr in die Augen.

*normale Sicht*

Eine Träne läuft über seine Wange. Ich hebe meine Hand und wische sie weg. Oliver lächelt und mein Magen macht einen kleinen Salto, als er mich erneut küsst. Dann nimmt er meine Hand und schaut mir ganz tief in die Augen.

„Hannah Potter, ich kann mir ein Leben ohne dich nicht vorstellen, möchtest du mich heiraten?"

Ich sehe in die Augen, die mir so vertraut sind, aber dennoch so myteriös sind. Eine Träne läuft mir über die Wange und ich schlage mir eine Hand vor den Mund. Langsam nicke ich.

„Jaa", und er sieht mich freudig an und küsst mich. Nachdem ich mich gelöst habe, schaue ich mich um und sehe, dass alle uns beobachtet haben. Ich lächele verlegen. Ich sehe Fred und George, die sich neben Oliver gekniet haben. Ich schließe auch die beiden in die Arme. Ich stelle mich hin und nehme Ginny und Hermine, sowie Molly in die Arme. Alle gratulieren uns beiden. Aber eine Frage quält mich immer noch.

„Was ist passiert, als ich... nun ja, ihr wisst schon, war?" Ginny antwortet: „Voldemort hat uns eine Pause gegönnt. Harry soll sich ausliefern und ist nirgends zu finden." Ich sehe Ginny an, dass sie sich Sorgen macht.

„Kommt raus, und seht was los ist!", Neville schreit durch die ganze Halle. Sofort rennen alle raus. Im Rennen nimmt Oliver meine Hand. Auf dem Innnenhof angekommen sehen wir wie Voldemort mit seinen Anhängern auf Hogwarts zumaschiert. In der ersten Reihe geht Hagrid, und er trägt jemanden. „Harry Potter ist tot!", ich verachte diese kalte, hohe Stimme. Erst nach ein paar Sekunden wird mir bewusst, was er gesagt hat. „NEIN!!", ich schreie. Das kann nicht sein, ich kann Harry nicht auch noch verlieren! Ich klammere mich an Oliver.

„Und du musst die legendäre Hannah Potter sein, nicht wahr?", jetzt wagt er es noch mich anzusprechen. Ich nicke. Voldemort mustert mich für einen Moment, dann Oliver, an dem ich mich immer noch festklammere. Dann wendet er sich den Todessern zu und ruft wieder: „Harry Potter ist tot!"

Und dann tritt Neville vor, und hält eine bezaubernde Rede, bei der ich noch mehr weinen muss. „Ja, wir haben Harry verloren. Aber er ist immernoch bei uns. Hier drin", Neville zeigt auf sein Herz, „Genau wie Tonks, Remus, sie alle! Ihr Tod war nicht sinnlos. Harrys Herz hat für uns geschlagen! Für jeden von uns! Es ist nicht vorbei!"

Dann geschieht alles ganz schnell. Harry springt aus Hagrids Armen und feuert Zauberspruch nach Zauberspruch auf Voldemort und Nagini. Und die Schlacht beginnt erneut. Oliver und ich kämpfen die ganze Zeit zusammen und dann hören wir einen letzten Schrei. Plötzlich wird alles leise. Ich renne zu Harry und sehe Voldemorts leblosen Körper. Ich sehe Harry ungläubig an.

Voldemort ist besiegt! 

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