Was geht hier vor sich?

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*biep* *biep* *biep* *biep*

Ich hörte ein lästiges Piepen.

*Blöder Wecker!*, dachte ich genervt und streckte blind meine Hand aus, um den Wecker auszuschalten, doch ich griff ins Leere.

Ich brummte genervt. Mir fiel erst jetzt auf, dass das Piepen echt komisch klang. Es hatte so einen merkwürdigen nach Klang. Es klang überhaupt nicht nach einem Wecker.

Ich öffnete ganz langsam meine Augen. Mein Blick war zwar noch verschwommen, aber ich erkannte sofort, dass dies NICHT mein Zimmer war!

*W-Wo bin ich zum Teufel??*

Ich sah mich um. Es war total hell. Wahrscheinlich scheint die Sonne herein. Ich lag in einem Bett mit weißer Bettwäsche. Die Wände dieses fremden Zimmers waren ebenfalls weiß. Es sah alles so trostlos aus...

....Mein Blick fiel auf mein Bein. Es war eingegipst.

Auf einen Schlag kamen meine Erinnerungen zurück. Als letztes konnte ich mich an eine Spritze in meiner Schulter erinnern.

Ich sah zur Seite und erblickte viele Geräte und jetzt sah ich auch wovon dieses nervende Piepen kam. Ich wusste nicht wie dieses Gerät hieß. Ich wusste nur, dass es komplett neu in der Medizin war und es den Herzschlag anzeigen soll?!

*Also bin ich auf einer Krankenstation.*, dachte ich wütend.

Plötzlich klopfte es an der Tür und kurzen Moment später wurde sie geöffnet.

"Ah, sie sind wach!", sagte eine Frau, die einen Kittel trug.

Ich starrte die Frau nur wütend an, da mich die Sanitäter gegen meinen Willen her gebracht hatten. Aber ich wollte doch gegen Titanen kämpfen!!

Moment mal... wie geht's eigentlich den anderen?!

"Wo sind meine Freunde und welchen Tag haben wir heute!?", fragte ich mit genervten und aggressiven Unterton.

Die Krankenschwester verdrehte nur die Augen und seufzte.

"Du hast 3 Tage geschlafen." sie zeigte auf mein Bein. "Da hast du nochmal Glück gehabt. Es ist nur leicht angebrochen." sagte sie.

Sie ging zu diesem riesigen Gerät und schaltete es aus. Sie entfernte die Kabel an meinem Körper, die mir noch gar nicht aufgefallen waren.

"Nach deinen Kameraden solltest du dich am besten selbst erkundigen.", murmelte die Frau beiläufig und stellte zwei Krücken neben das Bett.

Sie erklärte mir, wie mein Gesundheitszustand war und was ich als nächstes zu tun hatte. Doch ich hörte mal wieder nicht zu. Ich verstand nur, dass ich wieder aufstehen kann und die Krankenstation irgendwann verlassen darf.

Die Krankenschwester hatte zwar noch nicht ausgeredet, aber ich zog die Bettdecke weg und setzte mich auf. Ich packte eilig die Krücken und schwang mich aus dem Bett.

"Nicht so schnell!", grummelte die Frau, doch ich ignorierte sie.

Ich setzte mein angebrochenes Bein vorsichtig auf den Boden auf. Es tat eigentlich kaum weh. Die Krücken waren mir etwas zu groß, aber gut... ich bin ja nicht gerade groß mit meinen 1,60.

Ich sah zur Tür und humpelte los. Einfach raus aus dem Zimmer.

"He! ich habe gesagt du darfst erst in...!", Ich erstickte ihre Wörter in dem ich die Tür des Krankenzimmers schwungvoll zu knallen ließ.

*Ist mir egal, ob ich schon gehen darf oder nicht. Ich will wissen was in den letzten Tagen passiert ist.*, motzte ich in Gedanken und humpelte zum Ausgang.

Ich stieß die Haupttüre auf und humpelte hinaus an die frische Luft.

Ich sah mich verwirrt um. *Wo bin ich hier?*

Die ganzen Häuser um mich herum sahen total anders aus, als in Trost.

*Was ist passiert? Warum bin ich nicht in Trost?!*, dachte ich verzweifelt und mein Blick sprang von einem Haus zum anderen. Sie sahen viel edler aus.

Ich zuckte vor Schreck zusammen, als mich jemand ansprach.

"Sind sie Fräulein Kasumi?", fragte eine tiefe Stimme.

Ich drehte mich eilig um und konnte meinen Augen nicht trauen. Vor mir stand Erwin Smith vom Aufklärungstrupp! Hinter ihm stand ein etwas kleinerer Mann, den ich aber gekonnt ignorierte.

"J-Ja, die bin ich.", stotterte ich unbeholfen.

"Wir müssen mit Ihnen sprechen.", erwiderte Erwin ernst.

"Eh... okay.. warum denn?!", fragte ich überrascht.

"Das erklären wir dir auf dem Weg." Mit diesen Worten drehte er sich um. Der kleine schwarzhaarige Mann folgte ihm, aber ich nahm ihn gar nicht wirklich wahr.

Mir blieb nichts anderes übrig, als den beiden zu folgen.

*Ist in den letzten Tagen wirklich so viel passiert, dass mich jetzt der Aufklärungstrupp besucht?! Und wo bin ich überhaupt!*

—-

Meeeeeh ._. ich bin mit dem teil nicht gerade zufrieden, aber gut....




Survival is not enough (Attack on Titan)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt