Der Frauenarzt - Gebärmutterhalskrebs

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Meine verehrte Leserschaft,

lang ist es her, dass Wir Uns gelesen haben. Wisst Ihr denn noch, wer Ich bin?

Unabhängig der vermeintlich ewigen Pause, ist es Mir eine Ehre Euch hiermit das neueste Kapitel des Werkes "In der Regel haben Wikinger rote Bärte" vorzustellen. Ein Thema, welches meine Großartigkeit eine Weile aufgeschoben hat, da Ich mich nicht wagte falsche Informationen an Euch weiterzugeben. Doch nun ist der Tag der Tage endlich gekommen, an dem Ich Euch an meinem Wissen teilhaben lasse.

Wir haben mit Sicherheit schon alle einmal davon gehört und, wenn Sie, verehrter Leser, keine Personen mit Uterus sind und sich auch männlich lesen, so haben Sie sicher im Biologieunterricht der sechsten Schulklasse davon gehört. Ich spreche vom Gebärmutterhalskrebs.

Was ist der Gebärmutterhals?

Der Gebärmutterhals (Cervix uteri) ist die Verbindung von der Gebärmutterhöhle zur Scheide. Am oberen Ende sitzt der innere Muttermund, am unteren Ende der äußere Muttermund. Bestimmte Drüsen im Gebärmutterhals produzieren den Zervixschleim: Dessen Menge und Konsistenz verändern sich im Laufe des Menstruationszyklus.

Es ist im Grunde ein kräftiger Muskelschlauch, der mithilfe der Drüsen dafür sorgt, dass Krankheitserreger aus der Scheide nicht in die Gebärmutter selbst, dort wo einmal ein Kind wachsen könnte, eindringen kann. Krankheitserreger finden verschiedene Wege, um in die Scheide einer Person einzudringen. Unteranderem und wohl in diesem Fall am wichtigsten zu nennen: Geschlechtsverkehr. Aber dazu später mehr.

Verstanden und was ist jetzt Gebärmutterhalskrebs?

Vielleicht sollten Wir vorab den Begriff "Krebs" einmal bestimmen, um Uns ein Bild über die Krankheit zu verschaffen. Keine Sorge, Ich werde nicht all zu weit ausholen. Denn um Krebs an sich soll es hier nicht gehen.

Krebs bezeichnet in der Medizin eine bösartige Gewebeneubildung, eine sogenannte Neoplasie oder ein Malignom. Die Tumorzellen in einer Krebsgeschwulst vermehren sich unkontrolliert, sie wachsen in Nachbargewebe ein, zerstören gesundes Gewebe und bilden Tochtergeschwülste, sogenannte Metastasen.

Gebärmutterhalskrebs ist der Name für Tumore, die am unteren Teil der Gebärmutter entstehen. Meist entwickeln sie sich aus Gewebeveränderung am Muttermund, dem Ausgang des Gebärmutterhalses in die Scheide. Solche Vorstufen können durch Früherkennungsuntersuchungen erkannt und entfernt werden. 

Wie erkenne ich, dass ich das habe?

Zunächst sei erwähnt, dass, sollte man diese Symptome bei sich selbst erkennen, sie dafür sprechen, dass die Gewebeveränderungen fortgeschritten sind. Auch sei genannt, dass diese Symptome eine breite Ursache haben können. Es muss also nicht zwingend sein, dass Ihr an Gebärmutterhalskrebs leidet. Daher empfiehlt es sich, wie Ich es euch immer sage, solche Symptome immer mit einer gynäkologischen Fachkraft zu besprechen.

Es kann durchaus zu folgenden Symptomen kommen:

- Ungewöhnliche Blutungen, beispielsweise nach dem Geschlechtsverkehr, außerhalb der Regelblutung oder nach der letzten Regelblutung in den Wechseljahren, der Menopause

- Ungewöhnlicher, manchmal übelriechender Ausfluss aus der Scheide

- Müdigkeit und Gewichtsabnahme

- Unterleibs- und Beckenschmerzen

- Schmerzen beim Wasserlassen

Wie kann ich das bekommen?

Gebärmutterhalskrebs lässt sich fast immer durch lange zurückliegende Infektionen mit HP-Viren erklären. Sie werden meist beim Geschlechtsverkehr, Sex, oder Hautkontakt im Intimbereich übertragen. Dabei sei erwähnt, dass eine Ansteckung über Körperflüssigkeiten wie Sperma, Blut oder Speichel als unwahrscheinlich gilt. Viele Personen mit Uterus infizieren sich im Alter von 20-30 Jahren, wobei die Ansteckung meist unbemerkt bleibt. Allerdings können sich nicht nur Personen mit Uterus infizieren, sondern auch solche, die keinen Uterus besitzen und männlich gelesen werden. Sie gelten allerdings in dem Fall als Überträger der Viren.

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⏰ Letzte Aktualisierung: Oct 14, 2023 ⏰

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