Kapitel 5

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Kapitel 5

Nachdem alle Digimon vom Bahnhof der Flammen mit den Digirittern das ganze entstandene Chaos aufgeräumt haben, legen sie eine kleine Pause ein. "Ich bin erledigt! Ich kann nicht mehr!": kommt es von Takuya, der auf ein Stück angebranntes Gras liegt. "Wow, Takuya, dass ich das mal von dir höre.": stellt J.P. fest. Takuya schaut ihn an. "Bist du nicht müde nach dem ganzen?": fragt er den älteren. Dieser schüttelt nur den Kopf. Takuya lässt sein Kopf nach hinten fallen. "Na ja, aber ich muss schon sagen, J.P. du siehst schon sportlicher aus, nach dem du abgenommen hast." "Danke für dein Kompliment, Takuya." Takuya streckt einen Arm hoch und zeigt ihm eine Hand mit Daumen hoch. Tommy und Neemon kommen mit Getränke und Essen zurück. "Wir haben eine kleine Stärkung dabei.": ruft Tommy. Beide schauen zu Tommy. "Danke!": kommt von den beiden. Sie setzen sich gemeinsam hin und essen etwas. "Wir haben so viel gearbeitet, dass ich nicht mal bemerkt habe, dass es schon Abend ist.": sagt Takuya. "Du meinst eher fast Nacht, man kann schon die Sterne sehen.": fügt J.P hinzu. "Wie es wohl den anderen geht?": fragt Tommy mit dem Blick in den Himmel.

"Hm? Interessieren würde es mich, ob Koji und Koichi auch hier sind. Vielleicht ja bei Zoe?" : fragt sich J.P. "Bestimmt. Warum den nicht?": fragt Takuya nach. J.P. zuck nur mit den Schultern. Tommy hingegen ist in Gedanken versunken. "Tommy, alles okay? ... ... Tommy ?!": kommt es von Neemon. Tommy schaut zu ihm und nickt. "Vielleicht, immerhin wollte Zoe, ja noch sagen, mit wem sie dort ist. Jedoch hab ich keine männliche Stimme gehört, sondern nur eine weibliche." Neemon nickt. Takuya überlegt kurz: "Jetzt, wo du es ansprichst. Du hast recht." Tommy nickt. J.P. isst und schaut die drei an. "Ich glaube, wir sollten jetzt essen und dann einen Weg zu den anderen finden." Alle schauen zu J.P nicken und grinsen. Sie essen alles zusammen und verabschieden sich noch bei den anderen Digimon und gehen zu einem Trailmon. Dieses fährt sie zu einem Ort, wo sie noch nie gewesen waren.

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"Datamon! Wie weit ist es noch?": Fragt Zoe. "Gleich. Dauert nicht mehr lange.": erklärt es. Sie waren noch eine Weile unterwegs, als sie in der Ferne den Tempel erkennen. "Da ist er!": sagt Lopmon. Alle laufen darauf zu, natürlich ohne zu bemerken, dass sie verfolgt werden. Zoe und Lopmon lassen sich auf den Boden fallen. Datamon holt ein paar mal tief Luft. Das rothaarige Mädchen sieht sich um, während sie mit tiefen Atemzügen versucht, ihre Atmung zu beruhigen. Sie hat sich mit ihren Armen gegen ihre Knie gestemmt. "Ich kann nicht mehr!": kommt es von Zoe. "ICh bin noch nie so lange und so schnell gelaufen wie heute.": gibt Lopmon von sich. "Da hast du recht ... Lopmon ... Da kann ich dir nur recht geben." versucht Zoe ihren Atem unter Kontrolle zu bekommen. Das andere Mädchen hat schon ihre Atmung fast beruhigt, als sie etwas in einer anderen Kammer sieht. Sie geht rein und schaut sich um. Datamon folgt ihr nach kurzer Zeit. Die anderen beobachten die beiden kurz und schauen dann zueinander.

Zoe's Blick verändert sich. "Du, Lopmon?" Dieses reibt sich die Hände und haucht auch hinein. Es sieht auf und schaut direkt zu Zoe. Diese stellt den Wärmebehälter auf, welchen Datamon eingepackt hat. "Was gibts, Zoe." "Kann ich dich etwas fragen?" Lopmon nickt. "Warum vertraust du ihr?" "Wem?" "Den Mädchen." Lopmon sagt eine Weile gar nicht und richtet den Blick auf das wärmende Gerät. "Ich hab bei ihr ein Gefühl von Vertrautheit und Geborgenheit. Ich kann es dir nicht erklären. Es ist einfach so, dass ich das Gefühl bei ihr hab. Sie würde uns nicht anlügen. Klingt komisch, oder?" Zoe sieht Lopmon an und lässt sich das gesagte durch den Kopf gehen. "Ja ... ... klingt es, aber ich vertraue dir Lopmon auch wenn ich vorhatte vorsichtig zu sein bei ihr. Du hast recht, es ist ein komisches Gefühl, was sie ausstrahlt. Auch wenn sie uns oft auch schon gezeigt hat, dass sie uns eigentlich auf ihre Art geschützt hat." Lopmon nickt und wartet mit Zoe, dass die beiden wieder dazu stoßen.

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Das Mädchen schaut sich die Wand an mit der ganzen Zeichnung. "Das sind Inschriften einer Geschichte.": kommt es von Datamon. Sie schaut sich weiter um und geht auf eine andere Wand zu. Dort war ebenfalls eine Geschichte darauf geschrieben. Ihr Blick bleibt bei einer Stelle hängen. Sie liegt ihre Hand darauf. Datamon kann eine minimale Veränderung in ihren Ausdruck erkennen. "Was ist?" "Das sind ..." "Dieses Zeichen gab es vor Hundert Jahren. Diese wurden von den Ur-Digirittern verwendet. Damals hatten die Menschen, Digimon noch als Partner. Zumindest sagt dies die Legenden und Mythen. Aber glauben tut fast keiner daran, da es nie jemand gegeben hat, der von diesem Zeitalter sprechen kann." Das Mädchen fährt weiter mit ihrem Finger über die Wand. Datamon beobachtet sie weiter. Ihr Blick bleibt jedoch auf einmal auf einem Zeichen an der Wand hängen, welches größer als die anderen an der Wand war. Sie fährt mit dem Finger über das Zeichen. Leise flüstert sie etwas: "Ich kenne dich." Man kann leise ein Geräusch hören, als hätte sich ein Mechanismus in Bewegung gesetzt. Datamon will gerade was sagen, als im Nebenraum auf einmal ein Schrei. Beide schauen hin und laufen los. Dort angekommen, werden sie beinahe von einer Attacke erwischt. "Zoe! Lopmon!" Die beiden schauten kurz aus ihrem Versteck heraus. "Uns geht es gut.": kommt es von Zoe. "Kommt raus! Ihr kommt hier nicht lebend raus. Dieser Tempel ist eine Sackgasse.": lacht das bösartige Digimon. "Wir müssen hier raus!": sagt Lopmon. "Das ist nicht so einfach. Dieses Ding steht zwischen uns und dem Ausgang.": gibt Zoe ihr zu verstehen. "Ihr könnt es ruhig versuchen. Dann macht das noch mehr Spaß. Niederschlagatem." Alle gehen in Deckung und versuchen nicht von Felsen erschlagen zu werden.

Digimon Frontier 2Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt