Kapitel 49

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Sicht Mira:

Ich wartete auf Kiyanes in Tobi's Zimmer, aber Kiyanes tauchte leider nicht auf.
SYOU! WACH AUF!", hörte ich jemanden schreien.
Ein Gedanke breitete sich in meinem Kopf aus.
Etwas schreckliches war passiert vermutete ich.
Hastig rannte ich der Stimme entgegen und kam den Flug entlang.
Syou lag an der Wand, blutete aus dem Mund, Nava saß vor ihm und weinte.
Ich wollte nicht, dass dein Bruder aus dem Fenster springt.", schluchzte Nava.
Kiyanes ist was?", sprudelte es aus mir heraus.
Nava drehte sich zu mir um und nickte.
Mira, ich hatte mit Kiyanes Streit, weil ich Syou für mich haben wollte. Ich habe ihn angeschrien, dass er Syou's Krankheit haben sollte.", gab Nava schluchzend zu.
Ich wusste nicht, was ich darauf antworten sollte.
Ich war schon wütend, weil ich mich mit Kiyanes verabredetet hatte, um Tobi zu retten.
Wieso hast du ihm DAS gesagt? Weißt du überhaupt, wie schlimm das für Kiyanes ist?"
Ich weiß es wirklich nicht.", jammerte Nava leicht.
In diesem Augenblick kamen Flo, Lukas und TriDan zu uns.

Sicht Flo:

„Nein, nicht schon wieder!", stöhnte ich auf.
„Bro, wieso blutet Syou aus seinem Mund?", fragte TriDan.
Mein Blick blieb an Nava hängen.
„DU WARST DAS! ICH HABE EUER GESPRÄCH MIT GEHÖRT!", schrie ich Nava an.
Meine Stimme hörte sich schrill an, sodass ich mich selbst erschreckte.
Ich raste zu Syou hin und tastete an seinem Arm nach seinem Puls.
Da war keiner!
„Wo ist Kiyanes?", fragte ich hastig.
Tot...ich habe ihn dazu gebracht aus dem Fenster zu springen..."
In meiner Brust schmerzte es.
„ICH HASSE DICH, NAVA!", schrie ich außer mir.
„War ich wirklich hart? Ja, war ich.", dachte ich.
Ich merkte nicht, wie Lukas mich in den Arm nahm.
Meine Tränen trübten meine Sicht.

Sicht Lukas:

Mein Pulli, den ich von TriDan genommen hatte, wurde nass.
Ich nahm ein Schluchzen von Flo wahr.
Alles wird gut, Flo...", flüsterte ich.
„Wie soll das gehen?"
Ich seufzte.
Selbst wusste ich es auch nicht.
„Wieso passiert uns das alles?", hörte ich Flo traurig fragen.
Das ist unser Schicksal."
Meine Nackenhaare stellten sich auf.
Das alle aus einmal machte alles Sinn.
Ich selbst glaube nicht an Schicksal, aber wenn es so sei, dann ist es eben.
„Denkst du das wirklich, Mira?", hörte ich TriDan fragen.
Ja...", antwortete Mira.
Mira meint, dass das unsere Schicksal ist?", murmelte ich.
Ich bemerkte nicht, wie mir jemand einen Kuss auf meine Haare gab.
„I love you, Lu...", hörte ich TriDan's Stimme flüstern.
Meine Beine wurden zu Wackelpudding.
Ich konnte mich nicht mehr halten und fiel in TriDan's Arm.
„Geht es dir gut?", fragte TriDan mich.
Ein liebesvolles Lächeln formte sich auf TriDan's Gesicht.
Diese Lächeln ließ mich zu Ruhe kommen.

Achtung! Kapitel 50 wird spannend! Ich habe es schon angefangen und ich freue mich schon sehr auf eure Kommentare.
Chaostoto

YouTuber Insel 2 Admin MiraWo Geschichten leben. Entdecke jetzt