Im August 2024 hatte ich meinen schönsten und auch lustigsten Aufenthalt in der evangelischen Elisabeth Klinik. Der angenehme Aufenthalt war allerdings nicht der OP verschuldet, sondern meinen Zimmerkollegen.
Eine Harnröhrenfistel ist im Grunde genommen eine weitere Stelle an der beim Harnlassen der Urin austritt. Fisteln entstehen Verhältnismäßig doch schon sehr oft bei OPs dieser Art. Die Stellen wo sie am häufigstem auftreten sind zwischen Penoid und Hoden oder zwischen Hoden und After. Zweite Variante kommt ziemlich oft nach der Kolpek und Adnek operiert von Dr. Bull vor. Fisteln entstehen grundsätzlich bei zu schwachem Gewebe, welches dem präformiertem Harnröhrenweg nicht standhalten kann. Möglich ist allerdings auch, dass einfach nicht weit genug zum After hin zugenäht wurde.
Jedenfalls hatte ich die Fistel auch bereits von dieser OP.
Eine Harnröhrenstenose ist eine Verengung in der Harnröhre, welche Urinieren nur noch sehr schwer ermöglicht oder im Fortgeschrittenem Stadium auch überhaupt nicht mehr. Stenosen sind eine weitere Komplikation die meist nach dem großem Aufbau entstehen kann, wenn wundes Gewebe beim verwachsen zu sehr vernarbt oder Narbenwucherungen entstehen.
Zwei Monate nach meinem Aufbau hatte ich dann also zu meiner Fistel auch noch eine Stenose.
Beides wurde binnen einer OP behoben. Dazu wurde der Fistelkanal ausgeschabt und vernäht und die Stenose ausgeschnitten.
Nach der OP hieß es dann wieder 12 Tage Katheter und insgesamt 14 Tage Aufenthalt.
Während meines Aufenthalts konnte ich mich aber frei Bewegen und hatte auch nicht wirklich schmerzen. Die ersten Tage verbrachte ich mit jemandem auf dem Zimmer den ich bereits von einem hervorgehendem Aufenthalt kannte. Da mein Aufenthalt bereits vor der OP begann und er auch keine OP hatte haben wir uns noch ein wenig außerhalb des Geländes in Berlin aufgehalten.
Als er ging, bekam ich einen älteren Mann aufs Zimmer. Er war nicht unfreundlich, doch so wirklich gepasst hat es zwischen uns auch nicht und er hatte ein Schlafapnoegerät über Nacht, das konnte ich so echt nicht...wie ein Staubsauger der die ganze Nacht lief. Doch ich hatte Glück und durfte nach einer Nacht mit ihm auf dem Zimmer wechseln. Die Tage davor habe ich nämlich einen Kumpel des ersten Zimmerkollegen dieses Aufenthalts kennengelernt und wir verstanden uns super. Nach etwas diskutieren mit den Pfleger*innen durften wir dann auf ein Zimmer und das teilten wir uns auch bis zum Schluss. Es war so unglaublich lustig mit ihm. Wir konnten über alles reden und haben soooo viel gelacht. I can't XD
Nebenher hab ich auch einige andere kennengelernt mit denen ich mich auch gut verstand. Man hat viel in Gruppen gechillt und ab und zu auch essen liefern lassen. Der Ganze Aufenthalt kam mir eig mehr wie in einer Jugendherberge vor.
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My Trans* life
Fiksyen RemajaHier könnt ihr meine Fortschritte meines Trans*lebens lesen. Falls ihr mehr über dieses Thema wissen wollt, weil ihr noch nicht soviel darüber wisst, dann lest dies hier ruhig. Kann ja nicht schaden und außerdem könnt ihr auch gerne Fragen stellen...
