Stenosenentfernung mit boutonnière Fistel

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Im Oktober 2024 war ich nun wieder in der Klinik wie schon die letzen male. Die Stenose ist leider wieder gekommen...Ich konnte also ganze 4 Wochen in meinem Leben im stehen Urinieren well. Da die Stenose nun allerdings nach so kurzer Zeit wieder da war und ich auch nicht das Gefühl hatte, dass es beim nächsten mal besser ist, haben wir eine andere OP-Variante zur Entfernung gewählt.

Die OP-Variante kommt in Kombination mit einer boutonnière Fistel (ein künstlich angelegter Harnröhrenausgang zwischen Penoid und Hoden, bzw. auch iwie zwischen den Hoden) welche das Urinieren aus dem Harnröhrenausgang vor dem Anschluss des Penoids ermöglicht. Dazu wird wieder ein Stück Maschen-Spalthauttransplantat verwendet um den wieder geöffneten Harnröhrenausgang geschützter abheilen zu lassen.

Der Aufenthalt waren zwar nur 7 Tage, allerdings war diese OP die ätzendste von allen. Man hat eher das Gefühl eines Rückschritts und die Wunde braucht wirklich ewig um komplett abzuheilen, weil es einfach eine beschissene Stelle ist zum abheilen. Jetzt nach 4 Monaten ist es so gut wie komplett abgeheilt. Man kann diesen OP-Schritt sowohl als Endoption nehmen, als auch nochmal eine Anschluss-OP wagen. Da der Heilungsprozess allerdings eine Prozedur für sich war und ich das auf gar keinen Fall wieder machen lassen müssen möchte, kommt ein erneuter Anschluss für mich wohl nicht in Frage. Denn eine Stenose kann auch bei erneutem Anschluss wieder kommen.

Operativ könnte man also meinen, dass ich nun wohl mit meinem Trans*weg durch bin.

Dieser Aufenthalt war übrigens der Erste in einem 4 Bett Zimmer. Davor hatte ich immer angst, weil ich dachte es wäre voll schlimm und nervig. War es aber nicht. Auch hier waren meine Zimmergenossen wieder sehr nice drauf.

My Trans* life Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt