Kapitel 62

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„Ich nehm' das jetzt einfach mal so hin.“ Sie kicherten, bevor Lumara fragte: „Willst du dich noch weiter umsehen oder wollen wir weiter?“ „Also theoretisch würde ich mir gerne alles im Detail angucken, aber da ich euch bisher respektiere, belass' ich es mal dabei.“ „Na dann...“ Sie deutete auf die Tür, woraufhin wir den Raum verließen, sie die Tür wieder verschloss und wir zur Tür gegenüber liefen. Diese schloss Murphy auf und bat mich dann herein. Ich trat natürlich ein und sah mich auch hier um. Dieses Büro sah nur minimal freundlicher aus, weil hier wenigstens ein paar rote Akzente waren und rote Gemälde an den Wänden hingen. Die Bilder sahen aus wie Flüssigkeiten in verschiedenen Rottönen, ein Großteil davon in der Farbe von Blut. Empfand er Morden als Kunst? Und waren die vielleicht selbst gemalt? Mir gefielen sie auf jeden Fall sehr, was man mir wohl ansah. „Gefallen die dir?“, fragte TJ, den ich dann lächelnd ansah. „Sehr. Und mich würde ja interessieren, ob die selbst gemalt sind. Und was das für Farben sind.“ Wieder kicherten sie und Murphy meinte: „Leider ist es zu riskant, irgendwas mit Echtblut so offensichtlich zur Schau zu stellen. Deshalb sind das einfach nur Gemälde mit Farbe, die ich aber nicht gemalt habe.“ Kurz überlegte ich, was ich als nächstes sagen würde, ohne zu viel von mir preiszugeben. „Unter Umständen würde ich mir auch solche Bilder aufhängen.“ Grinsend kam TJ zu mir und legte locker einen Arm um meine Schultern, weshalb ich nun besonders aufmerksam war. „Ich kann dir gerne solche Gemälde besorgen. Egal ob für dein potentielles Zimmer hier oder für zu Hause.“ „Mmh, lieber nicht. Wer weiß, was ihr darin versteckt.“ Er kicherte.

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