Kapitel 69

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„Schade, dass wir kein freies Büro mehr für dich haben.“, bedauerte er wenig später, „Ich wüsste gerne, wie du deins einrichtest.“ „Hmm, ich schätze, es wäre einfach richtig süß. So mit Pastell Farben, Plüschtieren und vielen Pflanzen. Einfach passend zu meinem Charakter.“ Gedanklich sprang ich gerade hin und her, ob er wirklich eine so unschuldige, süße Seite an sich hatte oder nur so tat. Gerade sah er nämlich wieder aus wie die Unschuld in Person, auch was seine Augen betrifft. Sowas kann doch eigentlich nicht so gut gespielt sein, oder?... Kurz sah T zu uns rüber und musste dann kichern. „Mein Gott Dyzzy, jetzt verwirrst du sogar meine Freunde.“ „Wirklich?“, fragte er begeistert und mit strahlenden Augen und dann blühte es mir. Kein Mensch konnte Mikroreaktionen vortäuschen und wenn Dyzzy so schnell zwischen süß und eiskalt wechseln kann, musste er einfach geisteskrank sein. Oh Mann, jetzt wollte ich in sein Hirn sehen und alles über ihn wissen. Jedes kleinste Detail. „Vergiss es.“, knurrte er plötzlich und ich sah ihn erschrocken an. „Hm?“ Schon wieder mit den Augen eines Wahnsinnigen, grinste er mich an und ich vermutete, dass ich laut gedacht habe. „Du wirst niemals in mein Hirn sehen.“ Sein Grinsen wurde breiter und nun neigte er den Kopf leicht schief. „Aber das wirft die Frage auf... Bist du im medizinischen Bereich tätig? Neurologie vielleicht?“ Ich schluckte.

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