Jetzt und für alle Zeit ein Teil von mir.

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Hallo ihr Lesemäuse! Nach ein paar Tagen Pause geht es weiter mit dem nächsten Kapitel. Viel spaß beim lesen :)





Die Mitternacht verging leise, und ihr ewiges Lied von Verlangen und verbotener Liebe, verhallte über der schlafenden Welt.

Dichte an dicht, lagen beide neben einander. Alles war jetzt anders und auch wieder nicht.

Tom hatte sich auf seinem Ellenbogen abgestützt, und spielte mit einer ihrer langen, blonden, vom Mondlicht geküssten Haarsträhne.

Luna sah hinauf in den endlosen Sternenhimmel, an dem der Mond stumm, auf die Welt hinab sah.

Wenn sie zurück nach Hogwarts kehren, würde sie nicht mehr nur Luna Stone sein. Und Tom würde nicht mehr nur einfach Tom sein....

"Was willst du jetzt hören? Das ich den dunklen, und verborgenen Künsten abschwöre? Das ich meine Pläne ändere, der mächtigste Zauberer zu werden, den die Welt je gesehen hat. "

Er machte eine kurze Pause. "Es tut mir leid das ich deine Welt - unsere Welt, denn Hogwarts war auch mein zu Hause - das ich diese Welt in Asche gelegt habe - Das so viele Hexen und Zauberer dort ihr Leben lassen mussten", hauchte er unendlich leise.

Sie sah ihn an, ihre Blicke trafen sich für einen Moment. "Ich weiß.....ich weiß das", hauchte sie ebenso leise.

"Was wird nun geschehen? Wirst du mich hier und heute töten?", erklang es seltsam fremd aus ihrem Mund.

"Nein. Nein das werde ich nicht. Aber du bist jetzt und für alle Zeit ein Teil von mir", den Bruchteil einer Sekunde nur, war ein tief-rotes aufleuchten seiner Augen zu sehen.

"Du und ich, wir sind uns so unendlich Nahe gekommen....ich war für einen Augenblick Eins mit deinen Erinnerungen - mit deinem Leben - mit deinem Körper...", die letzten Worte flüsterte er in ihr dichtes Haar.

Sein Verlangen nach ihr war unersättlich. Sanft legte er seine Lippen auf die ihren....glitt hinunter zu ihren kleinen, und festen Brüsten - begann sie dort leidenschaftlich zu küssen, während seine Hände, hungrig hinab glitten zu ihrem Schoß, um dort ihre empfindsamste Stelle hauchzart zu berühren.

Ein leises Stöhnen entwich ihren Lippen. Sein kurzes, Mitternacht schwarzes Haar, lag in sanften Wellen in seinem ebenmäßigen Gesicht. Er war schön.

Ihre Hände fuhren durch sein dichtes Haar, zogen ihn hoch zu ihren Lippen, wo sie einen Kuss von ihm stahl....ihre weiblichen Instinkte waren erwacht. Luna und Tom hörten in jenem Moment zu existieren auf. Es gab nur noch Mann und Frau, die sich einem Gefühl, so alt wie die Menschheit selbst, hingaben....

Diesmal war es nicht die sanfte, spirituelle Vereinigung. Sondern hart und tief, drang er immer und immer wieder, in ihre heiße Enge ein....während die Nacht, langsam dem Morgen und dem Licht entwich.



Die ersten Sonnenstrahlen, hatte sachte das Land berührt, als sich beide - gekleidet in ihre Roben, zurück zum Zelt begaben.

Luna wollte gerade eintreten, als Tom sie an der Hand zu sich zog. "Bleib bei mir. Schlaf in meinem Zimmer. Dippet denkt ohnehin, das wir bereits bis zum Äußersten gegangen sind....womit er diesmal tatsächlich Recht hat", sein Mundwinkel, hob sich zu einem süffisanten Grinsen an.

"Ich kann nicht. Ich möchte das Melanie weiß, das wir nun zusammen sind", sie legte ihren Kopf schief und betrachtete ihn kurz. " Ich weiß Tom Riddle, dass du das nicht verstehst. Aber sie ist für mich wie eine echte Schwester geworden. Sie ist die einzige, die ich in dieser Zeit hier habe."

Er zog die Augenbrauen in die Höhe. "Nein", kam es schlicht aus seinem Mund. "Ob du es willst oder nicht....Luna Lovegood", griff er bewusst ihren echten Namen auf. "Jetzt hast du auch mich in dieser Zeit, an deiner Seite.....du bist also nicht ganz so alleine, wie du glauben magst", sanft umfasste er ihr Kinn, und hauchte einen Kuss auf ihre Stirn.

Danach betraten sie gemeinsam das Zelt. Das vertraute Schnarchen des Direktors war zu hören. Auch Melanie schlief noch tief und fest. Mit einer stummen Geste, verabschiedeten sich beide, um noch ein wenig Schlaf zu bekommen.

Eine weile noch lag Luna wach. In ihr keimte trotz allem, ein zarter Schimmer der Hoffnung - Hoffnung das ihre Verbindung zu einander die sie nun teilten, das Gute was er immer noch tief vergraben in sich trug, an die Oberfläche bringen würde. Sie fühlte nach wie vor auch Licht in ihm....




Die Mittagssonne lag warm über dem Wald. Als die kleine Gemeinschaft, sich wider einmal draußen an dem kleinen runden Tisch, mit Kaffee und ein paar kleineren Snacks, es sich gemütlich gemacht hatte.

Direktor Dippet, war nach den wenigen Tage gar nicht mehr wieder zu erkennen, fröhlich vor sich hin plaudernd, gab er Anekdoten aus seinem langen Leben zum besten. Melanie hingegen äugte immer wieder zu ihrer kleinen "Schwester" und dem dreisten Jungen hinüber.

Die beiden schienen wie das Wetter im April zu sein. Mal war alles gut zwischen ihnen, doch dann, herrschte so wie gestern eine Gewitterartige Spannung zwischen ihnen. Nur um dann in etwas noch seltsameres - nicht greifbares, über zu wechseln, das es Melanie beinahe unheimlich war. Irgend etwas musste diese Nacht erneut, zwischen den beiden geschehen sein. Und so langsam aber sicher, keimte in ihr der Verdacht auf, das Dippet mit seinen Vermutungen, die beiden seien fest zusammen, gar nicht mal so weit weg war. Aber das würde sie in einer ruhigen Minute schon erfragen.

Der Tag floss langsam dahin im Fluss der Zeit. Luna und Melanie, waren tiefer in den Wald gegangen um Brombeeren zu sammeln. Während Dippet, nach dem ein oder anderen Pilz aus schau hielt. Tom hielt sich ein wenig abseits von den anderen auf - suchte die Stille des Waldes.

Luna deutete mit einer Geste an, das Melanie nie ihr folgen sollte. Irgend wann waren die beiden vollkommen allein.

Luna ließ sich in das weiche Moos nieder und ihre Mel tat es ihr gleich. Die Hände in den Schoß gelegt, wisperte sie leise. "Es gibt da etwas, was ich dir sagen muss....", ihr Blick verlor sich irgendwo zwischen den Bäumen.

"Du und dieser Tom seit jetzt wirklich ein Paar", kam sie Luna direkt dazwischen. Diese sah sie kurz überrascht an.

"Oh! Ist das etwa so offensichtlich?"

"Mehr als das", erwiderte die junge Lehrerin mit einem sanften Lächeln.

Luna war froh das ihre "Schwester" nun endlich bescheid wusste. Einzig die wahre Identität von Tom, konnte sie ihr aus Gründen des Schutzes nicht verraten, auch wenn sie es nur ungerne tat, wollte sie doch vor Melanie keine Geheimnisse haben. Doch sie hatte fürs erste keine andere Wahl.

"Ich muss gestehen ich finde ihn äußerst dreist. Aber wenn er dein Herz verzaubert hat....", zwinkerte sie Luna zu, die verträumt in sich hinein lächelte.

Von irgendwo aus den tiefen des Waldes her, brachen hastige Schritte durch das Unterholz, und ließen die beiden jungen Hexen aufschrecken...

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⏰ Letzte Aktualisierung: 10 hours ago ⏰

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Verloren in der Zeit - Luna LovegoodWo Geschichten leben. Entdecke jetzt