Kapitel 6

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Obwohl die Anderen ziemlich nett waren, kam es mir sehr komisch vor, dass mich auf einmal jeder mochte bzw. es probierte. Gestern war ich noch die Außenseiterin, mit der niemand etwas zu tun haben wollte, und heute? Heute war ich 'fame'. Jedenfalls für meine Verhältnisse. Das machte mich zwar glücklich, dennoch war es skurril.

Terry, ein Freund von Luke, führte gleich ein bisschen Smalltalk mit mir. Er sah total niedlich aus mit seinen blonden Haaren und den blauen Augen, er war auch so ziemlich der Netteste von allen. Nicht, dass ich die nicht mochte, im Gegenteil, aber er war mir trotz dessen am sympathischsten. Nach einiger Plauderei stellte ich fest, dass wir sogar zusammen Biologie hatten. Das bemerkte ich vorher natürlich nicht, da mich sowas nie interessierte und ich auch sehr weit vorne saß, daher hatte ich nicht ganz so den perfekten Überblick.

Ich fühlte mich zum Ersten Mal richtig akzeptiert in dieser Runde, da ich sonst immer ihr Opfer war. Die Freundschaft mit Luke hatte wohl doch etwas geändert. Eigentlich sogar ziemlich viel.

Zumal mich die Jungs gleich zu einer Party einladen wollten, wo ich aber noch keine Ahnung hatte, ob ich kommen sollte. Die Erlaubnis hätte ich sicher, aber ob ich dort wirklich auftauchen sollte, würde sich ja dann noch zeigen. Je nach Lust und Laune entscheide ich dann.Im Biologieunterricht konnte ich dann gar nicht richtig aufpassen und musste probieren, mich zu konzentrieren. Aber ich war einfach so von der Rolle, ich konnte es einfach noch nicht fassen.
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Nach gefühlter Ewigkeit klingelte es dann endlich zum Schulschluss und ich räumte meine Sachen zusammen, verabschiedete mich vom Lehrer und ging. Es fühlte sich großartig an, wenn man am nächsten Tag Wochenende hat. Draußen wartete auch schon Luke auf mich. Voll lieb von ihm, wie er dort stand.Als ich bei ihm war, gingen wir zusammen nach Hause und ich verabschiedete mich von ihm.Nach 2 Minuten klingelte mein Handy, ich hatte eine Nachricht:

hey Mary, ich bin's Terry (:
ich antwortete ihm und wir schrieben noch eine Weile, bis es dann an meiner Tür klingelte und Luke mich fragend anblickte, als ich diese geöffnet hatte."Was?", fragte ich ihn."Nix. Wollte nur fragen, ob du mir zur Party kommen willst", sagte er.
Die Party? War die etwa heute? Ups.Ehrlich gesagt, hatte ich schon Lust und so beschloss ich, zuzusagen.
"Ja, ich komm gerne mit. Wann wollt ihr los? Wer fährt? Bei wem muss ich einsteigen oder holt ihr mich ab?"
"Stopp, Mary. Shhht, also, wir wollen in 2 Stunden los, ich nehme dich mit und ja..", er lächelte mich süß an und ich lächelte zurück.Als er dann weg war, wusste ich, warum ich mitkommen wollte, einerseits halt, weil ich natürlich noch nie auf sowas war und andererseits, weil Luke und ich 6 Jahre nachholen mussten, in denen wir nicht mehr miteinander geredet hatten.
Klar, ziemlich komisch, dass ich gestern direkt zu ihm gelaufen bin, doch irgendwie tat er mir leid. Er hatte mich zwar die letzten Jahre ununterbrochen beleidigt, aber das konnte man ja jetzt auch nicht mehr ändern. Ich hab ihm verziehen, weil ich weiß, dass er ein guter Freund sein kann.
Jetzt habe ich mich fertig umgezogen und meine Haare etwas gelockt. Ich habe mir einen weißen Rock und ein hellrosanes Cropped Top angezogen, um das ich einen rosa Cardigan mit Blumen angezogen habe.Das war mein Lieblingsoutfit, welches ich allerdings noch nicht oft angezogen habe, da es für mich nicht so zum Alltag passt. Als Schuhe habe ich goldene Sandaletten gewählt, die perfekt dazu passen.
Da meine Haare nicht allzu lang sind, hingen sie mir durch das leichte Locken auch nur noch bis zur Schulter, aber ich war zufrieden.Wirklich, ich fand mein Aussehen nun zum ersten Mal ziemlich ansprechend.Ich packte mir noch eine kleine Tasche, in der ich mein Handy, Taschentücher und Lipgloss verstaute und dann klingelte es auch schon an der Tür.
"Hi, Luke.", begrüßte ich ihn, nachdem ich die Tür geöffnet hatte und er schaute mich einfach nur erstaunt an. Okay..






Girl, you're so classicGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt