Seit dem 'Vorfall' redete Josh nicht mehr mit mir was auch ganz gut war. In der Schule schottete ich mich immer weiter ab, sagte fast gar nichts mehr und in den Pausen schlich ich mich vom Schulgelände um eine zu rauchen. Ich verfiel nach und nach wieder in mein altes Muster und wehrte mich noch nicht einmal dagegen.
Jetzt hatten wir Mathe und ich erledigte mit Leichtigkeit meine Aufgaben während mein Sitznachbar, Taylor hieß er, totale Schwierigkeiten hatte.
Er war die Art von Mensch, der immer Selbstgespräche führte und als er dann versuchte, sich das ganze nochmal selbst zu erklären, reichte es mir langsam. Also stupste ich ihn an und schob ihm die Rechnungen zu.
Dankbar schrieb er sie ab und dann erklärte ich ihm das noch einmal schnell und er verstand es sogar.
In der Pause, als ich gerade mit meiner Schachtel Zigaretten auf dem Weg zu meinem Raucherplatz machen wollte, tippte er mich grinsend an. Ich sah ihn fragend an.
>>Danke nochmal wegen vorhin.<< sagte er.
>>Kein Ding.<< murmelte ich, wollte mich schon wieder abwenden, da sagte er noch: >>Wo willst du denn hin?<<
>>'ne rauchen.<< nuschelte ich und lief los. Doch er kam mir hinterher.
>>Du weißt, dass das total ungesund ist?<<
Genau das Gleiche hatte Luke auch mal zu mir gesagt. Da waren wir schon ein wenig länger zusammen und ich hatte nach einer gefühlten Ewigkeit mal wieder eine Zigarette angezündet weil es mir scheiße ging. Dann hatte er genau das Gleiche gesagt und mich so besorgt angesehen, dass ich sie sofort ausgetreten hatte und er mich danach angelächelt hat.
>>Na und.<< mehr sagte ich nicht.
Ich lief vor.
Er folgte mir.
Wir kamen an und ich zündete mir eine Zigarette an. Wieder hörte ich Luke's Stimme.
Gott, wie ich diese Stimme vermisste, wie ich ihn vermisste.
Immer wenn ich an ihn dachte, krampfte sich mein Herz zu schmerzhaft zusammen. Was dachte er wohl von mir? Dachte er, dass es das jetzt mit uns war? Hatte er vielleicht jemand neuen? Betrügt er mich? Sicherlich hasste er mich jetzt auch. Ich könnte ihn niemals hassen.
>>Ashton, oder?<< fragte er mich dann.
Ich nickte, sah ihn nicht an.
>>Du redest echt nicht, oder?<<
Ich zuckte nur mit den Schultern und zog ab und an an meiner Zigarette.
>>Seit wann bist du hier? Ich hab dich vorher noch nicht wirklich gesehen.<< wollte er dann wissen.
>>Ich komm aus Australien.<< murmelte ich nur, meine Augen fixierten den Boden. Es klang komisch aber wenn ich viel sprach, fiel mein Akzent doch schon ganz schön auf.
>>Oh. Wie kommt es, dass du jetzt hier bist?<<
>>Wegen meinem Vater.<< antwortete ich knapp und zog wieder an meiner Zigarette.
>>Er ist Arzt, oder? Ein ziemlich guter, wenn ich das richtig mitbekommen hab.<<
>>Ja, so eine Scheiße.<< nuschelte ich. Er lachte leicht und entlockte mir so ein kurzes Grinsen.
>>Magst du es hier nicht?<< fragte er mich dann leise.
Sofort schüttelte ich den Kopf. >>Nein, ich will zurück nach Sydney, zu meinen Freunden und zu meiner Familie.<<
>>Und was ist mit deiner Familie hier?<< wollte er wissen.
>>Welche Familie? Du meinst meinen Vater, der abgehauen ist, weil ihm alles zu viel wurde und seine neue Freundin mit meinem wundervollen Stiefbruder? Hier ist nichts was mich hält.<< zum Ende wurde ich immer leiser. >>In Australien sind meine Freunde, meine Geschwister und meine Mum. Ich war ziemlich sauer auf sie und wir haben uns auch immer ziemlich viel gestritten und dann musste ich plötzlich weg und hatte keine Zeit mich zu entschuldigen. Ich muss einfach wieder zurück. Nicht nur wegen ihr, da ist noch jemand von dem ich mich nicht verabschieden konnte.<< Natürlich meinte ich damit Luke.
>>Wow, so viele Sätze.<< sagte er dann staunend und brachte mich damit leicht zum grinsen weswegen er dann auch seine Mundwinkel hochzog.
Danach hatte ich nur noch Chemie und dann konnte ich endlich nach Hause gehen.
~
>>Ashton, wir müssen reden.<< begrüßte mein Vater mich.
Ich verdrehte die Augen und schlurfte zu ihm ins Wohnzimmer. Blöderweise war auch Abigail bei ihm.
>>Was ist?<< fragte ich genervt.
>>Ich mache mir Sorgen um deine Noten. Deine Lehrer sagen, dass du dich mündlich nicht gerade sehr beteiligst.<< sagte er ernst.
Ich verdrehte wieder die Augen.
>>Ashton, ich will, dass du dich mehr anstrengst.<<
>>Und wozu das Ganze?!<< ich sah ihn finster an.
>>Damit du studierst!<< rief er und stand auf.
>>Deine Mutter hat doch gesagt, dass du Mathe so gut kannst. Aber selbst dort hast du dich noch nicht einmal gemeldet.<< sagte nun auch Abigail.
>>Was mischst du dich denn da jetzt ein?!<< fuhr ich sie an.
>>Ashton!<< wies mein Vater mich mit lauter Stimme zurecht.
>>Was?!<< mittlerweile hatten sich meine Hände zu Fäusten geballt und ich wollte nichts lieber machen, als Dampf abzulassen.
>>Ich weiß Bescheid! Und ich will nicht noch einmal von dir enttäuscht werden.<<
Yaaay, ein hoch auf meinen unregelmäßigen Update-Plan (den es noch nicht einmal gibt)
Aber ich wollte mich mit diesem Kapitel bei euch bedanken WEIL HOMO(PHOBIC) 10K READS HAT UND ICH MICH DARÜBER RICHTIG GEFREUT HAB *-*
Trotzdem frage ich, wie immer: Meinungen? Kritik?
Ich fände es übrigens schön, wenn ihr mir ein bisschen mehr Feedback geben würdet, also Kommis oder so. Das soll jetzt nicht Likegeil oder Kommisgeil sein, als 'Autor' (ich Möchtegern-Autor) möchte man nur gerne Feedback bekommen und ohne das hat man selten Motivation weiterzuschreiben weil man denkt, dass es eh niemanden interessiert.
Ich hoffe, ihr findet mich wegen dieser Aussage jetzt nicht blöd oder eingebildet oder so ':D Vielleicht verstehen mich manche von euch ja ^^
xx_Mrs_H♥♥dings_
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Pro(blem) || Lashton
Fanfiction[[SEQUEL TO HOMO(PHOBIC)]] 》Und immer wenn man nur euphorisch nach vorne sieht, dann bemerkt man nicht das, was sich von hinten anschleicht und einen überrumpelt, einen fest hält und nicht weiter gehen lässt.《 || 5sos boyxboy story {Pairing: Lashto...
