05 - Shoppen, einkaufen & Koffer packen

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Die letzten Tage waren ein klein wenig stressig, schließlich wurden die letzten Tourvorbereitungen getroffen.

In wenigen Tagen geht es los. Noch genau drei Tage dann startet das erste Konzert. Nun heißt es für mich die letzten Vorbereitungen zu treffen.
Heute geht es also zum Shoppen. Kleidung für Amy holen, Kinderwagen, den sie noch nicht hat usw. Außerdem braucht sie neue Windeln und Essen. Eleanor und Perrie begleiten uns. 

„Awww. Schau mal Niall. Das ist doch süß", grinst Eleanor und hält mir einen rosanen Body mit der Aufschrift ‚Daddy's little Princess' vor die Nase.
Ich ziehe eine Augenbraue hoch. „Ernsthaft?", frage ich skeptisch. „Sie ist doch deine Prinzessin", sagt sie.
„Ja schon...aber", sage ich, ich bin mir nicht sicher, ob rosa tatsächlich sein muss. „Nichts aber", meint Eleanor noch bevor ich meine Gedanken aussprechen kann und packt es in dem Einkaufskorb. „Klar entscheiden wir es einfach über meinen Kopf hinweg", murmele ich.
„Ah komm schon. Sie ist ein Mädchen. Mädchen tragen rosa!", sagt Eleanor. „Ja. Ist ja gut", sage ich seufzend.
„Leg dich besser nicht mit ihr an. Sie ist Modeexpertin. Sie wird dich in Grund und Boden diskutieren", warnt mich Louis vor und ich nicke.
„Hey Nialler was sagst du dazu?", fragt Harry und hält mir ein Shirt mit dem Spruch ‚Daddy's Rockstar' hin.
„Das ist schon eher nach meinem Geschmack", sage ich grinsend und greife danach. Siegessicher wirft Harry Eleanor ein Lächeln zu. Eleanor schnaubt. „Der Body hier ist hübscher", sagt sie und hält nochmal den rosanen. „Überhaupt nicht", grinst Harry.
„Hey es ist beides gut, gib schon her", sage ich, um Streit zu verhindern und lege das Shirt auch nun rein.

„Niall sieh mal die Jacke ist doch voll niedlich oder? Oh du musst sie ihr kaufen", quickt Perrie mit einer weißen flauschigen Jacke in der Hand, die Bärenohren an der Kapuze hat.
„Oh Gott die ist ja echt voll süß", strahlt Eleanor. „Ja. Pack sie ein", lächele ich. „Alles klar", grinst sie und legt die Jacke zu Eleanor in den Korb. 
„Wo ist eigentlich Amy?", frage ich und schaue mich um. „Hier", sagt Zayn und kommt grade mit ihr auf dem Arm um die Ecke.
„Daddy", kichert sie und streckt ihre Arme nach mir aus. Lächelnd nehme ich sie zu mir. „Guck mal die Jacke passt zu ihrem Teddy", sage ich. „Ja stimmt", lacht Perrie.
Nachdem wir noch paar Kleinigkeiten wie Socken, sowie eine Hose besorgt haben, geht es in den nächsten Laden.

„Das Teil wäre doch cool", sagt Harry. „Ja genau so ein Hightech Kinderwagen mit dem ich vorne und hinten nicht klar komme", lache ich und zeige ihm einen Vogel.
„Schau mal, der ist doch süß", sagt Eleanor. „No way! Ich nehme keinen pinken Kinderwagen. Abfahrt!"
„Aber der ist so süß", fängt sie an. „Nein. Was hast du denn nur mit rosa?", frage ich. „Rosa und pink sind Mädchenfarben."
„Und weiter? Heißt nicht, dass ich Amy jetzt alles in rosa kaufen muss. Vergiss es. Ich werde keinen Kinderwagen in der Farbe einer Zuckerwatte durch die Gegend schieben."
„Was hältst du von dem blauen hier?", fragt Liam. „Ja den finde ich schon besser", antworte ich. „Aber blau ist eher was für Jungs", protestiert Eleanor.
„Hey für dein Kind kannst du später einen rosa Kinderwagen kaufen, meine Tochter fährt nicht in so einem Teil durch die Gegend."
Bockig verschränkt Eleanor die Arme. Augenverdrehend mit einem Grinsen stupse ich sie an der Schulter, so dass sie ins Schwanken gerät.
„Blödmann!", lacht sie. „Also nimmst du jetzt den blauen hier?", fragt Liam. Ich zucke die Schultern. „Ich weiß nicht", sage ich.
„Schau mal der ist auch süß. Weiß und mit roten Blümchen", sagt Eleanor. „Ein weißer Kinderwagen in Nialls Händen? Ernsthaft?", lacht Louis und zieht die Augenbrauen hoch. Auch Harry beginnt zu lachen. „Der Wagen ist schneller schwarz als man gucken kann", grinst er. „Das fürchte ich leider auch", gebe ich ehrlich zu.
„Wie wäre es, wenn du einfach gleich einen schwarzen Wagen nimmst. Dann brauchst du dir keine Sorgen darum zu machen, dass der Kinderwagen so schnell schmutzig wird", schlägt Zayn vor. „Klingt vernünftig", sage ich.
„Ein schwarzer Kinderwagen für ein kleines Mädchen? Das ist ja deprimierend", regt sich Eleanor sogleich auf.
Harry verdreht die Augen. „Louis wollt ihr nicht mal ein Eis essen gehen?", fragt er. „Ein Eis? Im tiefsten Winter? Schon klar", grinst Louis.
„Willst du mich etwa los werden Styles?", fragt sie empört. „Okay dann doch den blauen", sagt Liam. „Aber blau ist eine Jungenfarbe. Amy ist so klein und süß wie eine Prinzessin. Das passt nicht", wirft Eleanor ein. „Also ehrlich gesagt finde ich rosa auch schöner", sagt Perrie. „Fang du nicht auch noch damit an", sagt Zayn.
Mein Kopf raucht mittlerweile. Also, dass einen Kinderwagen zu finden so schwer sein würde, das hätte ich nun wirklich nicht gedacht.

„Hey was sagt ihr hier zu dem roten?", frage ich. „Hey der ist ja wie der weiße nur andersrum. Guck der hat auch weiße Blumen an der Seite", lächelt Eleanor.
„Also der ist auf alle Fälle schick.", sagt Perrie und ich nicke. „Finde ich auch", sage ich grinsend. „Also ist es endlich entschieden. Halleluja", sagt Louis und streckt theatralisch seine Arme gen Himmel hinaus.
Naja immerhin bin ich nicht der einzige, dem das ganze Theater hier den letzten Nerv geraubt hat.

Nachdem der rote Kinderwagen gekauft und samt dem anderen Zeug im Range Rover verstaut worden ist, geht es in den Supermarkt.

„Ich will den schieben", grinst Louis und setzt Amy in den Einkaufswagen, den er nun vor sich hin schiebt.

Zunächst läuft alles ganz normal ab, bis Louis bestimmt, den Wagen ein wenig schneller zu schieben, was nach Spaß aussehen soll, sieht aber echt gefährlich aus.
„Oh Gott Louis pass auf!", rufe ich, als er fast ein Regal umfährt. „Gib den Wagen her", sage ich aufgebracht, nachdem mir das Herz in die Hose gerutscht ist.
„Idiot!", zischt Eleanor und haut Louis leicht auf den Hinterkopf. Ich schmunzele. „Nomal", lacht Amy.
„Nichts da", sage ich bestimmend. „Ha. Siehst du dein Kind hatte Spaß", meint Louis triumphierend. „Onkel Louis ist cool nicht wahr Amy?", fragt er lachend. „Luwi cool", kichert sie. „Awww. Ich wusste, dass sie mich liebt", lacht er. Ich verdrehe lächelnd die Augen.
„Hol mal lieber die Windeln anstatt sich selbst in den Himmel zu loben", lache ich. „Alles klar Chef", sagt er salutierend und geht davon. Amy lacht.

Als auch das Einkaufen erledigt ist, geht es zurück nach Hause. Während Harry und Liam sich gleich an den Herd stellen, um das Essen vor zu bereiten, fängt der Rest schon mal an die Koffer zu packen. Eleanor hilft mir und übernimmt den Koffer der Kleinen.
„Also das muss rein", sage ich und lege es aufs Bett. „Ähm. Windeln und Co. Kommen hier hin", murmele ich weiter und lege ihr eine Tasche hin.
„Alles klar. Dann wollen wir mal", sagt sie grinsend. „Braucht ihr Hilfe?", fragt Louis, der seinen Kopf durch die Tür gesteckt hat. „Luwi", ruft Amy und zeigt kichernd zu ihm.
„Nein wir kommen auch ohne dich klar. Geh pack deinen eigenen Koffer", sagt Eleanor und ich lache.
„Ich bin schon fertig", sagt er. „Ah ja? Hast nicht vorhin noch gesagt, dass du noch gar nicht angefangen hast?", frage ich. „Doch habe ich", grinst er.
„Soll ich mal gucken kommen?", fragt Eleanor. Louis seufzt. „Na gut dann gehe ich eben packen. Langweiler", sagt er und verlässt das Zimmer.
„Der Pulli ist ja süß", sagt sie grinsend und packt ihn in den Koffer, während Amy wieder mal auf dem Bett herum hüpft.
„El", kichert sie dabei. Ich schüttle den Kopf  mit einem Lächeln.
"Runter", bettelt sie und ich hebe sie vom Bett runter.

„Oh", ruft Amy auf ein mal aus und zieht etwas aus dem Koffer heraus. „Amy Mensch. El hat es eben erst eingepackt", sage ich seufzend. Doch Amy lässt sich nicht beirren, stattdessen holt sich noch mehr heraus.
„Amy", sage ich nun etwas strenger, was sie gleich zum Weinen bringt. „Ah das darf doch echt nicht wahr sein", sage ich und nehme sie auf den Arm.
„Komm mit, ich bring dich zum coolen Onkel Louis. Dann kannst du ihn ein wenig ärgern", lächele ich, stupse sie gegen die Nase und mache mich auf den Weg zu ihm.

„Da sind ja mehr Pflegeprodukte als Klamotten", höre ich Perrie aus Zayns Zimmer sagen. „Ja ich brauche das alles nun mal", verteidigt er sich.
„Du bist schlimmer als jede Frau. Unglaublich. Ich hab noch nicht mal so viel", sagt sie. Ich muss lächeln.

An Louis Zimmer angekommen, klopfe ich an. Louis öffnet. „Hey cooler Onkel, hier pass mal solange wir den Koffer von ihr packen auf Amy auf, weil die uns grad alles wieder raus holt", erkläre ich. Louis lacht.
„Klar. Komm her Amy", sagt er grinsend und nimmt sie auf den Arm. „Bis dann", grinst er und schließt die Tür.
Schwer ausatmend geht es zurück ins Zimmer, zum weiter packen, ehe es Abendessen gibt...

Plötzlich VaterGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt