10 - 1D in Irland

16.7K 564 55
                                        

Die Tour geht weiter. Heute in Irland. „Hah Heimat", sage ich glücklich beim Verlassen des Flugzeugs, Amy auf dem Arm und wie immer den Koffer hinter mir her ziehend mit der anderen Hand.
Neben mir läuft wie gewohnt das Securityteam. Schnell werden wir durch die Kontrollen geschleust, ehe es weiter geht.
Auch hier warten wie immer etliche Fans auf uns. Ich setze Amy die Kapuze auf und mache ein paar Fotos mit den Fans oder gebe mal hier und da ein Autogramm, während Paul den Koffer in den Van verfrachtet.

„Sorry Leute ich muss jetzt los. Wir sehen uns bestimmt heute Abend", sage ich und winke ihnen zu. Zu meiner Überraschung winkt Amy ebenfalls.
Ich lache. „Du bist mir ja eine", meine ich grinsend und stupse sie an der Nase an, ehe ich mit ihr im Wagen verschwinde und wir Richtung Hotel fahren.

Kaum kommen wir im Hotel an, geht alles wie immer Schlag auf Schlag. „Niall komm schon", höre ich Paul rufen und werde dann samt Amy in den Fahrstuhl geschoben.
„Hier", sagt er und drückt mir eine Karte in die Hand. Mit einem klingenden Geräusch kommt der Fahrstuhl zum Stehen und alle drängen sich hinaus.
„Zwanzig Minuten Jungs. Dann geht es  zur Arena", sagt Paul. Alle nicken oder murmeln irgendwas daher.
„Hier Nialler. Amys Koffer", sagt Louis und stellt den ab „Und der Kinderwagen", grinst Harry und stellt diesen daneben.
Ich lasse derweilen Amy runter und öffne die Tür. „So Kleines geh rein", sage ich nachdem diese offen ist und Amy läuft hinein.
Schnell bringe ich die Koffer rein und stelle dann den Wagen in dem Flur ab, da es gleich weiter zur Arena geht.

Ich ziehe Amy ihre Jacke aus und suche nach meinem Handy, wo ich Moms Nummer wähle, während Amy durchs Zimmer hüpft.

„Hey Liebling", sagt Mom. Ich lächele. „Hey Mom. Wir sind jetzt in Dublin. Fahren gleich zur Arena. Wann könntet ihr denn kommen?", frage ich.
„Wir wären in etwa einer Stunde da", sagt sie. „Okay hört sich gut an. Ruft mich noch mal einer an bevor ihr da seid?", frage ich. „Mal schauen wie es sich ergibt, wahrscheinlich wirst du zu der Zeit proben, wir haben doch Backstagepässe, wir kommen schon rein. Sollte doch was sein, rufen wir dich an", meint sie.

„Okay machen wir es eben so."

„So bis später dann."

„Ja bis später Mom. Ich hab dich lieb"

„Ich dich auch mein Schatz.", antwortet sie und ich fahre mir lächelnd durchs Haar, dann lege ich auf.

„Amy was tust du denn da?", frage ich als ich sehe, dass sie die Fernbedingung auseinander genommen hat und so eben die zweite Batterie raus zerrt.
„Nein Amy das machen wir nicht", sage ich, doch sie lacht nur. „Amy ich meine es ernst das machen wir nicht", sage ich dieses Mal im ernsteren Ton, Amy schaut mich nun mit großen Augen an. „Nein", betone ich noch mal.
Amy deren große blaue Augen mir nun glänzend entgegen leuchten, bringen mich zum Seufzen. Ich bin ein beschissener Vater!

„Komm her", sage ich und setze mich mit ihr aufs Bett. Sanft streiche ich ihr durchs weiche Haar, während Amy nun wieder lächelt.
„Nachher kommt Oma und Onkel Greg", lächele ich. „Ma?", fragt sie. „Oma. Komm sprich mir nach O-ma.", sage ich.
„Mama", kichert sie. „Nein Amy nicht Mama. Oma", sage ich erneut. „Mummy?", fragt sie nun. Oh man, das war eigentlich nicht mein Plan gewesen.
„Ähm nein Mummy ist nicht hier", sage ich. „Arbeiten ja?", fragt sie und nickt dabei. So wie jedes Mal wenn sie nach ihr fragt. „Ja. Mummy arbeitet", sage ich fast murmelnd und lächele Amy dann schnell zu, um sie nicht traurig zu machen.

„Na komm wir müssen los. Du kannst Daddy wieder beim Singen zusehen", lächele ich und ziehe ihr wieder die Jacke an.
Danach setze ich sie in den Kinderwagen, schnappe mir alle wichtigen Sachen, gebe ihr den Eisbären und schiebe sie dann hinaus.

„Hey Familie Horan", grinst Louis. „Genau genommen ist Amy eine Houston", lächele ich. „Ah stimmt ja, sie hat ja Zoes Nachnamen", sagt Louis.
„Pssst Doofkopf", sage ich und haue ihm auf die Schulter. „Sag nicht ihren Namen vor Amy", zische ich.
„Sorry", murmelt Louis, während ich neben ihm herlaufend Amy zum Aufzug schiebe. „Ist was passiert?", fragt er. Seufzend drücke ich den Knopf, woraufhin sich der Fahrstuhl öffnet und wir diesen betreten.

Plötzlich VaterGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt