Kapitel 11

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„Was meinst du mit du auch?", stellte Clara eine Gegenfrage. „Ich meinte ob du auch so ein Tattoo hast.", wiederholte Maja ihre Frage. „Ich habe es bei deiner Schwester gesehen und bekanntlich seid ihr ja Zwillinge." Unwissend ob sie die Wahrheit sagen sollte, schwieg Clara erst einmal. Nach ein paar Sekunden, in denen Stille den Raum beherrschte, antwortete sie schließlich: „Ja." „Und ich denke mal, dass du auch eins hast oder?", fügte sie nach einer kurzen Pause noch hinzu. „Ja.", bestätigte die am Boden liegende Maja Claras Vermutung.

Daraufhin folgte wieder Stille, die nur ab und zu von Majas schwerem Atem durchbrochen wurde. „Darf ich dich fragen, was ihr für ein Element beherrscht, beziehungsweise, welche Farbe eure Flügel haben?", beendete Maja schließlich das Schweigen? „Ich weiß nicht, was wir für Elemente haben.", beantwortete Clara Majas Frage. „Aber meine Flügel sind weiß und Julias sind schwarz." „Und welche Farbe haben deine?", hing sie noch schnell hinter ihren vorherigen Satz. „Cool.", meinte Maja, bevor sie die ihr gestellte Frage beantwortete. „Meine Flügel sind blau. Wie du dir vielleicht denken kannst, habe ich das Element Wasser." „Und ich denke, dass ihr vielleicht Licht und Schatten kontrollieren könnt.", begann sie erneut. „Ich habe, als ich deine Schwester geheilt habe, eine angenehme Dunkelheit um mich herum empfunden." „Jetzt wo du es sagst, glaube ich, dass es durchaus möglich ist.", meinte Clara. „Woher hast du eigentlich gewusst dass du sowas kannst. Ich weiß ja nicht, wie es bei dir ist, aber wir haben erst seit gestern das Tattoo." „Um ehrlich zu sein, wusste ich nicht, dass ich das kann.", beichtete Maja. „Auf einmal wusste ich einfach, was ich machen musste. Ich kann es mir selbst nicht so richtig beantworten. Vor allem, da ich genau wie ihr auch erst wie ihr seit gestern das Tattoo habe." „War es bei euch...", begann Maja, wurde jedoch von einem Stöhnen unterbrochen. Als sie wahrgenommen hatte, dass das Stöhnen von Julia kam, die sich die Schläfen massierte, war Clara schon bei ihrer Zwillingsschwester angekommen. „Hey, wie geht es dir?", fragte eine besorgte Clara ihre Schwester. „ Höllische Kopfschmerzen.", entgegnet Julia. „Aber geht schon wieder etwas besser." „Bist du sicher?", hakte Clara nach. „Ja es geht wieder.", sagte Julia erneut, hielt sich jedoch immer noch den schmerzenden Kopf. „Vielleicht solltest du dich etwas hinlegen.", schlug Maja nun vor. „Nein, es passt so.", beendete Julia ihre kleine Unterhaltung und die Anderen erkannten, dass es keinen Sinn hatte, noch weiter herumzudiskutieren.

Als sich Julia wieder richtig hingesetzt hatte, wurde sie über die Ereignisse der letzten halben Stunde aufgeklärt. „...und dann bist du aufgewacht.", endete Clara mit ihrer Erzählung. „Krass.", war das einzige Wort, welches Julia im Moment über die Lippen bekam. „Ich weiß ja, dass du gesagt hast, du wüsstest nicht, wie du Julia gerade wieder auf die Beine gebracht hast. Aber kannst du dass mit den Flügeln kontrollieren?", fragte Clara vorsichtig. „Na ja.", begann Maja. „Ich denke mal, dass ich da wahrscheinlich nicht weiter bin als ihr es seid. Ich meine, ich habe sie ja auch erst einmal verschwinden lassen. Wieso fragst du?" „Ich weiß ja nicht wie ihr das seht, aber ich würde sie gerne noch einmal fühlen.", erklärte Clara. „Ich war gestern zwar ziemlich geschockt, als ich sie gesehen habe, aber irgendwie haben sie sich wie ein Teil von mir angefühlt." „Bei mir war es genauso.", stimmte Julia ihrer Schwester zu. Daraufhin blickte sie in Majas Richtung: „Wie hast du deine Flügel eigentlich wieder wegbekommen?" „Also am Anfang war ich definitiv verzweifelt, weil ich nicht wusste wie.", schilderte Maja. „Aber mit der Zeit kam mir die Idee, sie einfach wegzudenken. Ich weiß, dass klingt verrückt. Ich wusste noch nicht einmal, woher ich die Idee hatte. Aber es hat funktioniert." „Denkt ihr wir können sie auch wieder durch Gedanken erscheinen lassen", sprach Julia ihre Gedanken laut aus. „Wieso nicht?", erwiderte Clara daraufhin. „Wir können es ja mal versuchen.", schlug Maja vor. „Und wann?", meinte Julia. Maja warf einen Blick auf ihre Uhr: „Habt ihr in drei Stunden Zeit?", fragte sie die Zwillingsschwestern. Diese nickten als Bestätigung. „Wie wäre es damit. Ich gehe jetzt wieder zu mir nach Hause und in vier Stunden kreuze ich wieder hier auf und wir...wir...", stockte Maja, da sie nicht wusste welches Wort sie verwenden sollte. „Verwandeln?", schlug Clara ihr vor. „...wir verwandeln uns noch einmal. Oder versuchen es zu mindestens." „Wieso nicht?", sagte Julia. „Aber kommst du überhaupt bei dir zuhause rein?", fragte Clara. „Du hast ja dein Schlüssel vergessen." „Stimmt.", antwortete Maja. „Aber meine Eltern müssten inzwischen schon zu Hause sein." „Dann ist es ja abgemacht.", meinte Julia und versuchte aufzustehen. Dies endete damit, dass sie auf ihr Bett fiel. „Ich glaube bis dahin schlafe ich noch ein bisschen." „Mach das.", sagten Clara und Maja beinahe gleichzeitig. Daraufhin verabschiedete sich Maja von den Schwestern und ging zu sich nach Hause.

 


Und.... ich habe es endlich wieder einmal geschafft irgendetwas zu updaten. Props an mich. Quatsch. 

Ich habe versucht, dieses Kapitel mal etwas  länger zu gestalten und ich hoffe, dass es mir im Gegensatz zu den vorherigen Kapitel gelungen ist. 

Eigentlich wollte ich dieses mal etwas längeres unter das Kapitel schreiben, aber ich habe gerade festgestellt, dass ich darin nicht sehr talentiert bin. 

Was solls.


Auf jeden Fall möchte ich mich aber bei allen denen Bedanken, die das Buch bis hierher gelesen haben. Ich weiß, dass man meine Gedankengänge nicht unbedingt immer nachvollziehen kann und ich hoffe, dass das euch bis dato nicht allzu sehr gestört hat.

Ich weiß wie immer nicht genau, wann das nächste Kapitel online kommen wird, aber irgendwann innerhalb der nächsten zwei Wochen sollte ich dies dann doch mal irgendwie auf die Reihe bekommen.

Novi

Die Elemente des DrachenWo Geschichten leben. Entdecke jetzt