Kapitel 4

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"Kann es sein, dass das deine Teufelskraft ist?"

Natürlich! Law hatte Recht! Das war meine Teufelskraft. Allerdings... ich konnte sie nicht kontrollieren!
"Ich... kann sie nicht kontrollieren!" flüsterte ich ängstlich zu Law. "Konzentrier dich! Mach die Augen zu. Du müsstest jetzt das Blut im ganzen U-Boot spüren, richtig?" Ich nickte nur. "Gut! Jetzt konzentriere dich auf das Blut in diesem Raum! Wenn du das geschafft hast, konzentriere dich auf das Blut vor dir und nicht in dir! Zum Schluss lässt du das Blut sich wieder selbst bewegen."
Es kostete mich sehr viel Mühe alles zu befolgen was Law sagte aber zum Schluss schaffte ich es dennoch und war am Ende ziemlich erschöpft sodass ich mich an der Wand hinabgleiten ließ und meine Augen schloss.
Ich spürte 2 starke Arme die mich hoch hoben und auf das Bett legten. Kurz darauf fiel ich auch schon in einen traumreichen Schlaf.

Traum:

Ich lag auf einer riesengroßen Wiese mit vielen bunten Blumen. Ich setzte mich auf und entdeckte meine Mutter. "Mom!" rief ich überglücklich, sprang auf und lief auf sie zu. Sie drehte sich zu mir um und lächelte mich an. "Mein kleiner Drache!" rief sie mir zu und breitete ihre Arme aus in die ich mich dann auch schmiss. Sie hatte mich früher immer so genannt, weshalb Drachen auch meine Lieblingstiere waren.
Erst jetzt bemerkte ich den Picknickkorb in ihrer Hand, löste mich aus der Umarmung, nahm den Korb und lief auf einen nahe stehenden Baum zu. "Vorsicht mein Schatz! Der Korb ist schwer!" warnte mich meine Mutter doch ich hatte den Baum schon erreicht und breitete die Picknickdecke aus. Ich packte das Essen aus dem Korb auf die Decke und als meine Mutter ankam reichte ich ihr einen Becher mit Apfelsaft. Sie nahm ihn dankend entgegen und ich nahm mir ein Stück Apfelkuchen den sie gebacken und mitgenommen hatte.
Auf einmal fragte sie: "Wie geht es eigentlich deinem Vater?" nur verwandelte sich ihre Stimme und Gestalt bei den Worten 'deinem Vater' in die Stimme und Gestalt meines Vaters. Erschrocken sprang ich auf und schüttete meinen Apfelsaft über meinen Kuchen.
Was zum...?! Plötzlich verdunkelte ein Schatten das davor noch so warme Sonnenlicht. Vater und ich schauten erschrocken nach oben und erblickten einen rot glänzenden Drachen. Ich sprang erschrocken zurück als dieser sich auf meinen Vater stürzte, dabei den Baum, unter dem ich gerade noch saß, streifte und ihn dabei in Blut tauchte. Die Erkenntnis traf mich wie ein Blitz: Der Drache war vollkommen aus Blut!!!
Er stürzte sich auf meinen Vater und verschlang ihn. Mit meinen Augen immer noch auf das blutige Geschehen gerichtet, sank ich in die Knie. Als der Drache nach gefühlten 5 langen Minuten - wahrscheinlich waren es nur 30 Sekunden - wieder von meinem Vater abließ, lagen dort die Leichen meiner Eltern und sie sahen genau so aus, wie sie auf meiner Heimatinsel gestorben waren.
Meine Mutter hatte am ganzen Körper blaue Flecken und ein Bein und ein Arm standen komisch verwinkelt ab. Aus ihrem Mund klebte getrocknetes Blut und allgemein war ihr ganzer Körper mit Blutflecken bedeckt.
Mein Vater sah eigentlich relativ normal aus, bis auf das Blut, welches ihm aus Augen, Ohren und Nase sickerte. Trotzdem wusste ich irgendwoher, dass sein Herz zerquetscht worden war.

Der Blutdrache Ketsueki (One Piece FF) ((WIRD ÜBERARBEITET))Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt