Kapitel 19

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"Jaaaack!" rief ich glücklich und rannte auf ihn zu.
Ich wollte ihn gerade umarmen, als er meine Hände fest hob, sodass ich ihn nicht umarmen konnte.

"Jack? W-Was ist denn?" fragte ich verwundert.
"Du kannst doch nicht einfach abhauen. Wieso warst du so lange weg? Ich hab mir sorgen gemacht!"
"W-was? A-Aber...."
"Sei still!" sagte er etwas strenger.

Traurig sank ich meinen Kopf und starrte auf den Boden.

'Aber ich wollte dir doch nur das leben retten' dachte ich traurig.

"Weißt du was?" fragte ich traurig und zugleich genervt.
"Wenn du meine Hilfe nicht brauchst und lieber stirbst anstatt zu leben,dann werfe ich die Tentakel ins Meer, ich gehe nach Hause und lass dich sterben!"
"Du hast die Tentakel? Und bitte...bitte geh nicht. Ich brauche dich doch."
"Ach aufeinmal? Gestern hast du mich noch einfach so gehen lassen..."
"Alina, hör auf so etwas zu sagen!"
"Ich, ich glaube das war falsch.....wie komme ich hier überhaupt her?"
"Ein Fehler? Du hast recht! Das war alles ein Fehler, du warst ein Fehler! Du bist so unnormal, wieo tust du sowas nur? Ich kenn dich ja nichtmal wirklich."
"Weil ich....."

"Ich störe euch ja nur ungern..." kam Elisabeth dazwischen. "...aber können wir das nun endlich zuende bringen?"

Jack und ich schauten uns an und liefen fast gleichzeitig los.

Wir gingen in Tia Dalmas Hütte und ich überreichte ihr die Tentakel.

"Hier!" sagte ich wütend.

Sie befahl mir draußen zu warten. Also ging ich raus, wo alle anderen standen. Alle schauten mich erwartungsvoll an, doch ich lief einfach nur vorbei. Ich wollte alleine sein und das sah man mir an. Trotzdem lief Elisabeth mir hinterher.

"Lass mich doch einfach in Ruhe!"
"Nein das werde ich nicht. Ich sorge mich um dich und ich werde auch nicht gehen ehe du mir gesagt hast was dich so traurig macht."
"Jack..er, er hat gesagt..."
"Was hat er denn jetzt schon wieder gemacht?" fragte sie leicht genervt.
"Weißt du was, vergiss es einfach! Dich interessiert das doch eh nicht!" schrie ich sie an.
Ich lief weg von allen und schon im nächsten Moment war ich im Gestrüb verschwunden.

Schon seit einer Weile irrte ich hier herum; ich hatte keine Ahnung wo ich war und wieder rauskam.
Wenn Jack mich mag dann sollte er mich fi....

...

Als ich aufwachte hörte ich laute Schwertgeräusche. Ein schrekliches klirren. Ich konnte meine Augen nur schwer offen halten. Mein Kopf dröhnte vor Schmerz und drohte bald zu platzen.
Erschöpft hob ich mir die schmerzende Stelle am Kopf.
Kurze Zeit waren meine Augen offen, doch schnell schlossen sie sich wieder und ich hörte nur noch das klirren zweier Schwerter.

"Wo bin ich und was ist passiert?"
Ich lag auf etwas bequemem und das klirren der Schwerter war weg. Noch immer drohte mein Kopf zu platzen. Wo sind nur meine Kopfschmerzrabletten.

"Du bist auf der Black Pearl!" sprach leise eine Frauenstimme.
"Ich habe dich Ohnmächtig auf dem Boden gefunden. Plötzlich tauchte ein unbekannter Pirat auf, doch ich schaffte es ihn zu besiegen und dich mit zunehmen."
"J-Jack?"
"Der ist irgendwo auf dem Schiff. Jetzt sag mir endlich was passiert ist, es war ihm nahezu egal dass du Ohnmächtig irgendwo auf einer fast fremden Insel rumlagst."
"Ich bin ein Fehler oder besser gesagt, ich war ein Fehler den er nichtmal wirklich kennt."
Mit jedem Wort wurde meine Stimme leiser, bis ich wieder in einen Schlaf versank...

Fluch Der Karibik FF - Verborgene LiebeWo Geschichten leben. Entdecke jetzt