Emmas P.o.V.
Ich saß noch lange auf der Parkbank und starrte ihm wortlos hinterher.
Es war das Beste uns zu trennen.
Auch wenn es mich innerlich zerriss, war da immer noch die Stimme, die mich daran erinnerte, wie schlecht wir für einander waren.
Eine lächerliche Träne löste sich aus dem Augenwinkel und ich wischte sie schnell weg.
"Ms. Jones?", ich schreckte hoch als ich plötzlich Johns Gestalt vor mir sah.
Oh Gott warum war er hier?!
"Alles in Ordnung bei Ihnen?", er klang besorgt und ich nickte schwach.
Hoffentlich waren meine Augen nicht gerötet.
Er setzte sich neben mich und ich rutschte ein wenig von ihm weg.
"Was machen Sie hier?", fragte ich ihn und starrte auf meine Hände. Mir war es unangenehm mit ihm zu reden.
"Ich bin nur zufällig hier"
Langsam wurde mir das mit den Zufällen zu viel.
"Ich habe langsam das Gefühl, dass Sie mich verfolgen", sagte ich leise.
"Vielleicht. Vielleicht auch nicht", meinte er und lachte ein wenig.
"Wissen Sie, es ist nicht leicht, Ihnen aus dem Weg zu gehen. Sie faszinieren mich", ich schluckte.
"Inwiefern?", fragte ich unwohl.
"So eine hübsche Frau und nicht vergeben. Ich dachte wirklich ich hätte meine Chance schon verloren aber da Sie Mr. Devany wohl abblitzen haben lassen", fing er an und ich runzelte die Stirn.
"Woher wollen Sie wissen, dass ich Logan abblitzen habe lassen?"
"Vielleicht war ich schon vorher in der Nähe und habe Sie beiden beobachtet", sagte er und ich schaute ihn erschrocken an.
Hatte ich doch Recht, als ich dachte, ich werde verfolgt?!
"John, bitte hören Sie auf damit!", sagte ich verängstigt.
"Zu schade, dass ich nicht ihr Gespräch mit anhören konnte, ich wollte schon immer mal eine Abfuhr an Logan Devany persönlich miterleben.", er grinste und ich zitterte.
Dieser Mann war krank.
"John, ich gehe jetzt. Es war wirklich schön mit Ihnen zu plaudern", sagte ich schnell und sprang hektisch von der kalten Parkbank auf.
Doch bevor ich einen Schritt gehen konnte, wurde ich am Handgelenk wieder zurück auf die Parkbank gezogen.
"Warten Sie! Wohin so schnell?!", hörte ich Johns Stimme nah an meinem Ohr.
"Lassen Sie mich los!", zischte ich und biss die Zähne zusammen.
"Ich habe Ihnen noch nicht alles erzählt.", er grinste vielsagend, "Ich habe Beweisfotos. Sie beide auf der Bank, vertraut. Zu vertraut. Und noch mehr. Sie vor seiner Wohnung. Sie in seinen Armen. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!", er lachte und mir lief es kalt über meinen Rücken.
"Was wollen Sie von Logan?!"
"Oh von Logan will ich nicht viel. Es ist nur noch ein schöner Beigeschmack, dass er leiden wird."
"Was?!", langsam bekam ich Angst. John ist zu allem fähig.
"Ich weiß, dass sie alles dafür tun werden, dass diese Fotos niemals in Ihrer Firma die Runde machen. Es kommt schließlich nicht gut, wenn man als geldgeile Schlampe abgestempelt wird."
"John, bitte hören Sie auf!"
"Alle werden es wissen. Ihr Chef wird auch nicht begeistert sein. Seine Assisstentin schläft mit dem wichtigsten Kunden, wenn das nicht mal ein Skandal ist."
"Was wollen Sie John?! Geld?", fragte ich verzweifelt.
"Geld brauche ich nicht", er grinste. "Ich will Sie", mir gefror das Blut in meinen Adern.
Ich versuchte etwas zu sagen, doch mein Mund war wie zugefroren.
"Sie gefallen mir. Hübsch, klug und dazu noch der Schwachpunkt von meinem alten Erzfeind."
"Erzfeind?!", fragte ich verwundert. Logan und er waren Feinde?! Ich dachte sie verstanden sich einigermaßen. Warum machten Sie dann Geschäfte zusammen?!
"Lange Geschichte.", sagte John nur. "Wir haben so ziemlich den gleichen Geschmack bei Frauen, das sagt alles, oder?", seine Stimme klang ein wenig verbittert, trotzdem grinste er überheblich.
"John, ich will nichts von Ihnen.", sagte ich langsam und hoffte, dass er mich gehen lassen würde.
"Das werden wir ja noch sehen. Sie haben keine andere Wahl"
"Das heißt, Sie wollen mich mit diesen Fotos erpressen?!", fragte ich erschrocken.
Verdammt was sollte ich jetzt tun?!
"Sie haben es erfasst. Und kein Wort zu Logan, sonst hängen morgen tausenden Kopien in Ihrer Firma"
"Das können Sie doch nicht machen!", rief ich verzweifelt und vergrub mein Gesicht in meinen Händen.
"Ich würde mich mit einer Nacht auch schon zufrieden geben"
Mir wurde schon allein bei dem Gedanken daran schlecht.
"Sie sind ekelhaft!", zischte ich verbissen.
"Nicht ich sondern meine Methoden sind unschön. Aber am Ende zählt nur das Ergebnis, nicht wahr?", er lächelte mich falsch an und ich hatte plötzlich das dringende Bedürfnis in sein Gesicht zu schlagen.
"Ich werde mich auf keinen Fall von Ihnen erpressen lassen!", sagte ich starker Stimme.
"Ich gebe Ihnen drei Wochen Bedenkzeit. Sollten Sie sich dafür entscheiden, erwartet Sie die heißeste Nacht Ihres Leben, wenn Sie ablehnen, können Sie sich von Ihrem Job verabschieden. Es ist Ihre Entscheidung", er schaute mich nocheinmal überheblich an, bis er aufstand und mich wie Logan zuvor auf der Parkbank zurückließ.
Jetzt kamen mir die Tränen.
Entweder meine Würde oder mein Job.
Bin zurück😆😇
Hatte voll wenig Zeit und eine fiese Schreibblockade aber habe mich erholt😊
So ich mag das Kapitel nicht. Den Schreibstil nicht und den Inhalt natürlich auch nicht.
Aber gut ich musste mich für #4 in Romantik bedanken😍❤😱
Ich bin so glücklich aber manchmal voll traurig, dass Dark Passion nur noch #767 oder so ist.
Naja man kann nicht alles haben😄
Übrigens mache ich einen Adventskalender, Bonusbuch (All about #Logem) ist schon online😇
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Dark Secrets
Storie d'amore1. Teil : Dark Passion (beendet) 2. Teil: Dark Secrets (beendet) 3. Teil : Dark Love (beendet) ES EMPFIEHLT SICH VORHER DARK PASSION ZU LESEN. ACHTUNG: AUFTRETEN VON SEXUELLEN HANDLUNGEN! - "Logan verdammt lass mich gehen!", schrie ich und versuchte...
