40 | Frauenarzttermin und Telefonat

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"Du bist ja aufgeregter als ich.", kicherte ich und griff nach seiner Hand, um unsere Finger ineinander zu verschränken.

"Stimmt gar nicht.", meinte er und atmete tief durch während wir gemeinsam die Treppen hinaufstiegen.

Logan hatte darauf bestanden bei diesem Termin dabei zu sein. Ich hatte zwar am Anfang so meine Bedenken, aber es war schließlich auch sein Kind und er hatte jedes Recht darauf, zum Frauenarzt mitzukommen.

Das er ein wenig nervös war, ließ mich Lächeln. Er war einfach zu süß manchmal.

Wir blieben vor der Tür der Praxis stehen und ich hauchte Logan nochmal einen Kuss auf die Wange, ehe ich die Tür aufmachte und wir gemeinsam ins Innere gingen.

"Emma Jones. Ich habe einen Termin.", stellte ich mich vor und die Dame hinter dem Tresen nickte sofort.

"Bitte gehen Sie schon mal ins Zimmer 3. Es wird sich in Kürze jemand um sie kümmern."

Ich nickte und Logan und ich gingen in das uns genannte Zimmer.

"Was machen sie jetzt eigentlich genau?", fragte mich Logan interessiert und ich lächelte, weil er sich ehrlich dafür interessierte.

"Ich weiß es auch nicht so genau.", sagte ich. "Schließlich war ich noch nie schwanger."

Logan musste bei meinen Worten anfangen zu grinsen.

"Aber ich glaube, dass man sogar schon den ersten Ultraschall machen lassen kann. Ich bin ja jetzt schon in der fünften Woche."

"So lange schon", murmelte er erstaunt aber auch glücklich.

Genau in diesem Moment wurde die Tür aufgerissen und meine Frauenärztin begrüßte uns beide.

Sie erklärte mir, wie die zukünftigen Termine ablaufen werden und unterhielt sich auch nochmal mit Logan, der genau aufpasste und während er meine Hand unter dem Tisch hielt.

"Dann machen wir noch ein Ultraschallbild.", ich nickte sofort.

Ich legte mich aufgeregt hin und versuchte nicht mehr so angespannt zu sein. Ich würde gleich zum ersten Mal mein Baby sehen können.

Mein Baby... Gott hört sich das komisch an.

Ich hatte irgendwie immer noch nicht richtig realisiert, dass ich tatsächlich Mama werden würde.

Ich merkte, dass auch Logan ziemlich aufgeregt war, denn er stand neben mir und trat ungeduldig von einem Fuß auf den anderen.

Doch als ich dann tatsächlich zum ersten Mal unser Kind auf dem Bildschirm sehen konnte, konnte ich nur schwer die Tränen zurückhalten.

Auch Logan schien sehr bewegt zu sein, denn seine Augen fingen verdächtig an zu funkeln.

Wir durften ein ausgedrucktes Ultraschall-Bild mit nachhause nehmen und nachdem ich meinen nächsten Termin ausgemacht hatte, saßen wir schweigend in Logans Auto.

Wir hingen beide unseren Gedanken nach.

"Danke, dass du mitgekommen bist.", sagte ich ehrlich und Logan lächelte mir zu.

"Ich bin immer noch geflasht. Und natürlich stehe ich dir bei, schließlich ist das als Vater Pflicht.", er beugte sich zu mir herüber und drückte seine Lippen sanft auf meine.

Und wieder wurde mir seine Liebe mehr als bewusst. Er löste Gefühle und Wünsche in mir aus, die ich noch nie gespürt hatte und ich liebte ihn dafür.

Ich liebte alles an ihm.

Schweratmend löste er sich von mir und schloss kurz die Augen, bis er sich erschöpft gegen die Sitzlehne lehnte.

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